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Inflation auf höchstem Stand seit Anfang 2024 - Details aus dem März

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die massiv gestiegenen Energiepreise im Zuge des Iran-Kriegs haben die Inflation in Deutschland im März nach oben katapultiert. Mit 2,7 Prozent kletterte die Teuerungsrate auf den höchsten Stand seit Januar 2024 mit damals 2,9 Prozent. Im Februar 2026 hatten die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

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An diesem Freitag (8.00 Uhr) veröffentlicht das Statistische Bundesamt detaillierte Angaben zur Entwicklung der Verbraucherpreise im März. Nach vorläufigen Berechnungen der Wiesbadener Statistiker verteuerte sich Energie im vergangenen Monat erstmals seit Dezember 2023 - und das sprunghaft: Die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe lagen im März demnach um 7,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Waffenruhe macht Hoffnung

Hoffnung, dass die höheren Energiekosten nicht in dem Maße wie befürchtet auf andere Preise durchschlagen werden, macht die kurz nach Ostern verkündete Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe. In diesem Zuge hatte der Iran auch ein Ende der Blockade der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge Straße von Hormus angekündigt. Öl (Rohöl) verbilligte sich in der Folge an den Weltmärkten deutlich.

Solange der Konflikt im Nahen Osten nicht endgültig gelöst ist, bleibt jedoch Unsicherheit. Volkswirte hatten im März für April einen weiteren Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland vorhergesagt. Mit Beginn der Reisesaison könnten sich zum Beispiel Flugtickets und Pauschalreisen verteuern./ben/DP/men

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