PARIS (dpa-AFX) - In Frankreich hat sich die Inflation zum ersten Mal seit Ausbruch des Iran-Krieges verlangsamt. Im Juni legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich nur um 2,0 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem weniger deutlichen Rückgang von 2,8 Prozent im Vormonat auf 2,3 Prozent gerechnet.
Für dich zusammengefasst:
Die Inflation in Frankreich stieg im Juni um 2,0 Prozent.
Die Teuerung liegt auf der Zielmarke der EZB von zwei Prozent.
Im Juni fielen die Verbraucherpreise im Monatsvergleich um 0,3 Prozent.
Damit liegt die Teuerung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone nun exakt auf der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Diese strebt für den gesamten Euroraum mittelfristig einen Wert von zwei Prozent an.
Die Inflation in Frankreich war im Januar auf 0,4 Prozent zurückgegangen und ist seitdem kontinuierlich gestiegen. Im Mai hatte sie dann mit plus 2,8 Prozent den höchsten Stand seit Februar 2024 erreicht.
Wie das Statistikamt weiter mitteilte, fielen die französischen Verbraucherpreise im Juni im Monatsvergleich um 0,3 Prozent. Hier hatten Analysten im Schnitt eine Stagnation erwartet./la/jsl/jha/
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