EZB warnt vor Risiken durch Iran-Krieg

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Willy-Brandt-Platz in Frankfurt (Main) mit der EZB im Hintergrund
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Höhere Teuerung, weniger Wirtschaftswachstum – der Iran-Krieg wird zum Stresstest für Banken und Unternehmen im Euroraum. EZB-Vizepräsident Luis de Guindos fasst laut der Deutschen Presse-Agentur die Ergebnisse des jüngsten Finanzstabilitätsberichts der Europäischen Zentralbank (EZB) als Warnung zusammen. Der aktuelle Schock bei der Energieversorgung berge Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum. Er könnte zudem die Marktvolatilität erhöhen und die Schuldendienstfähigkeit beeinträchtigen, da die Finanzierungskosten in einem Umfeld mit schwächerem Wirtschaftswachstum steigen.
Mit Sorge beobachtet die EZB die oft intransparente Kreditvergabe durch Nichtbanken. Zwar dürfte der Privat-Credit-Markt für sich genommen nach Einschätzung der Notenbank derzeit keine Gefahr für die Finanzstabilität im Euroraum darstellen. Undurchsichtigkeit, Konzentration sowie das Potenzial für Ausstrahlungseffekte des privaten Kreditmarktes gäben jedoch Anlass zur Sorge.


Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin

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