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Eurozone: Iran-Krieg treibt Inflation deutlich auf 2,6 Prozent

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs hat die Inflation in der Eurozone deutlich angetrieben. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 2,6 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit ist die Teuerung im Währungsraum so stark wie seit Juli 2024 nicht mehr. Im Februar hatte die Inflationsrate nur bei 1,9 Prozent gelegen.

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Der Preisauftrieb im März war zudem stärker als bisher gedacht. Eurostat hatte in der ersten Schätzung nur eine Jahresrate von 2,5 Prozent gemeldet. Analysten hatten im Schnitt eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 1,3 Prozent zu. Auch in dieser Betrachtung wurde die erste Schätzung überraschend etwas nach oben revidiert.

Angetrieben wurde die Inflation durch die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise. Diese legten um 5,1 Prozent im Jahresvergleich zu. Im Februar waren sie noch um 3,1 Prozent gefallen. Im Dienstleistungssektor schwächte sich der Preisauftrieb hingegen etwas ab, von 3,4 Prozent im Vormonat auf 3,2 Prozent. Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen um 2,4 Prozent.

Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, gab etwas nach. Sie fiel von 2,4 auf 2,3 Prozent.

Zuletzt war an den Finanzmärkten angesichts der wachsenden Inflationsgefahren die Erwartung gestiegen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im weiteren Jahresverlauf die Leitzinsen anheben könnte. Die Notenbank strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an./jkr/la/stk

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