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Eurozone: Inflation steigt wie erwartet auf 1,9 Prozent

LUXEMBURG (dpa-AFX) - In der Eurozone ist die Inflation im Februar wie erwartet gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung wurde damit wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im Januar hatte die Inflationsrate bei 1,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 0,6 Prozent zu und damit etwas schwächer als zunächst gemeldet.

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Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Der deutliche Anstieg der Ölpreise nach dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist in den Preisdaten noch nicht berücksichtigt. Bei der Entscheidung am Donnerstag wird erwartet, dass die EZB die Leitzinsen nicht verändern wird.

Generell gilt, dass die EZB wegen der Folgen des Kriegs im Nahen Osten vor neuen Herausforderungen steht. Vor allem durch den deutlichen Anstieg der Energiepreise in den vergangenen Wochen werden die Notenbanker unter Druck gesetzt.

Bereits im Februar waren Kosten für Energie mit ausschlaggebend für die höhere Inflation. Diese sind nicht mehr so stark gesunken wie in den Monaten zuvor. Die Energiepreise fielen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich, nachdem sie im Januar um 4,0 Prozent gesunken waren, wie aus der Mitteilung von Eurostat weiter hervorgeht. Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen um 2,5 Prozent.

Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, stieg auf 2,4 Prozent. Auch hier wurde die erste Schätzung wie erwartet bestätigt./jkr/jha/

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