Peking baut eigene Zahlungswege und lockt den Globalen Süden. Doch der kontrollierte Yuan wird für Europa und die USA zum Handelsproblem.Auf den ersten Blick wirkt Chinas Währungspolitik widersprüchlich: Einerseits soll die internationale Nutzung des Yuan ausgeweitet werden, andererseits hält Peking an strikten Kapitalverkehrskontrollen und staatlicher Wechselkurssteuerung fest. Das Ziel ist keine freie Weltwährung nach westlichem Vorbild, sondern eine kontrollierte Handelswährung, die Pekings Macht über Lieferketten, Kredite und Zahlungswege vergrößert. Dafür baut China seit Jahren eine eigene Finanzarchitektur auf. Im Zentrum stehen das Zahlungssystem CIPS, Yuan-Swap-Linien mit … Jetzt den vollständigen Artikel lesen
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