- Der Nikkei 225 schloss am Montag mit 72.354 Punkten.
- Der Kospi stieg um 0,69 Prozent auf 9.115 Punkte.
- Der CSI-300-Index legte um 2,39 Prozent auf 5.060 Punkte zu.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Dank positiver Signale bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs ging es für die Ölpreise zuletzt weiter bergab. Die Vermittler-Staaten Katar und Pakistan sprachen in einer gemeinsamen Erklärung von "ermutigenden Fortschritten, darunter die Schaffung eines Mechanismus für weitere technische Gespräche". Die Parteien richteten zudem eine Kommunikationsverbindung ein, um Zwischenfälle und Fehleinschätzungen zu vermeiden, mit dem Ziel, die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.
Dies könnte kurzfristig zu einer positiven Stimmung führen, die Märkte weiter nach oben treiben und die Ölpreise senken, kommentierte Cusson Leung, oberster Anlagestratege bei KGI Asia, bei Bloomberg Television. In den 60 Tagen, in denen ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Konflikts erarbeitet werden soll, dürften sich die Märkte aber wieder schwankungsanfälliger zeigen.
In Tokio schloss der Nikkei am Montag 1,55 Prozent höher mit 72.354 Punkten. Seit Jahresbeginn hat er damit um knapp 44 Prozent zugelegt.
Für den südkoreanischen Kospi ging es um 0,69 Prozent auf 9.115 Punkte bergauf, womit er sein Jahresplus sogar auf rund 116 Prozent nach oben schraubte. Mit dem Tempo der beiden Börsenbarometer kann derzeit keiner der anderen großen Aktienindizes in Asien, den USA und Europa mithalten.
Die Anteile des Chipherstellers SK Hynix
Noch in den Nullerjahren stand SK Hynix wegen seiner hohen Schulden kurz vor dem Bankrott. Doch mittlerweile profitiert der Tech-Konzern davon, dass er früh in die Entwicklung von sogenannten HBM-Chips (High Bandwidth Memory) investiert hatte. Im Zuge des KI-Booms ist die Nachfrage nach den Hochleistungs-Speicherchips regelrecht explodiert.
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