Goldpreis bis Jahresende über 6.000 US-Dollar?

ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 4110
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Gestapelte Goldbarren.
©unsplash.com
Wells Fargo sieht Gold trotz Rückgängen bis Jahresende im Aufwind, gestützt von Zentralbankkäufen sowie schwächeren Zinsen und US-Dollar.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Trotz eines deutlichen Rückgangs der Goldpreise in den vergangenen Handelstagen bleibt die langfristige Perspektive für das Edelmetall ausgesprochen bullish. Analysten von Wells Fargo erwarten, dass Gold (Goldkurs) bis zum Jahresende auf ein Niveau zwischen 6.100 und 6.300 US-Dollar je Unze steigen könnte.

Die Experten verweisen dabei auf mehrere strukturelle Treiber: eine anhaltend starke Nachfrage von Zentralbanken, eine erwartete Abschwächung der US-Renditen sowie eine mögliche Schwäche des US-Dollars im weiteren Jahresverlauf.

Zentralbanken treiben Nachfrage

Ein zentraler Faktor für die optimistische Prognose ist die weiterhin robuste Nachfrage von Notenbanken weltweit. Laut Wells Fargo liegt das Kaufvolumen deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und bildet damit ein stabiles Fundament für steigende Preise.

Werte aus dem Artikel:
Goldpreis 4.317,96 $ -3,64%

Diese strukturelle Nachfrage könnte kurzfristige Marktschwächen überlagern und Investoren zusätzliche Sicherheit geben – insbesondere in einem Umfeld geopolitischer Unsicherheit.

Geopolitik bleibt Faktor

Der aktuelle Konflikt rund um den Iran wird von den Analysten als wirtschaftlich begrenzt eingeschätzt. Zwar haben steigende Energiepreise kurzfristig Inflationssorgen geschürt, doch Wells Fargo geht davon aus, dass sich der Konflikt als relativ kurzlebig erweisen dürfte.

In der Folge könnten Inflationsdruck und Anleiherenditen im Laufe des Jahres nachlassen.

Analysten raten zum schrittweisen Einstieg

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Wells-Fargo-Analysten, die aktuelle Schwächephase gezielt zu nutzen. Anleger sollten demnach schrittweise Positionen aufbauen, anstatt auf kurzfristige Markttiming-Strategien zu setzen.

Zudem könnte es zu Kapitalumschichtungen kommen: Gelder, die zuletzt stark in den Energiesektor geflossen sind, könnten mit einer Stabilisierung der geopolitischen Lage wieder verstärkt in Edelmetalle zurückkehren.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2J5E5 , DE000NB32FX0 , DE000NB4CUQ3 , DE000NB5XB84 , DE000NB6L6F2 , DE000NB6TC21 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend