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Goldpreis bis Jahresende über 6.000 US-Dollar?

Wells Fargo sieht Gold trotz Rückgängen bis Jahresende im Aufwind, gestützt von Zentralbankkäufen sowie schwächeren Zinsen und US-Dollar.
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Gestapelte Goldbarren.
Quelle: - ©unsplash.com
Gold 4.854,01 $ Gold Chart +1,28%
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Trotz eines deutlichen Rückgangs der Goldpreise in den vergangenen Handelstagen bleibt die langfristige Perspektive für das Edelmetall ausgesprochen bullish. Analysten von Wells Fargo (Wells Fargo Aktie) erwarten, dass Gold (Goldkurs) bis zum Jahresende auf ein Niveau zwischen 6.100 und 6.300 US-Dollar je Unze steigen könnte.

Die Experten verweisen dabei auf mehrere strukturelle Treiber: eine anhaltend starke Nachfrage von Zentralbanken, eine erwartete Abschwächung der US-Renditen sowie eine mögliche Schwäche des US-Dollars im weiteren Jahresverlauf.

Zentralbanken treiben Nachfrage

Ein zentraler Faktor für die optimistische Prognose ist die weiterhin robuste Nachfrage von Notenbanken weltweit. Laut Wells Fargo liegt das Kaufvolumen deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und bildet damit ein stabiles Fundament für steigende Preise.

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Diese strukturelle Nachfrage könnte kurzfristige Marktschwächen überlagern und Investoren zusätzliche Sicherheit geben – insbesondere in einem Umfeld geopolitischer Unsicherheit.

Geopolitik bleibt Faktor

Der aktuelle Konflikt rund um den Iran wird von den Analysten als wirtschaftlich begrenzt eingeschätzt. Zwar haben steigende Energiepreise kurzfristig Inflationssorgen geschürt, doch Wells Fargo geht davon aus, dass sich der Konflikt als relativ kurzlebig erweisen dürfte.

In der Folge könnten Inflationsdruck und Anleiherenditen im Laufe des Jahres nachlassen.

Analysten raten zum schrittweisen Einstieg

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Wells-Fargo-Analysten, die aktuelle Schwächephase gezielt zu nutzen. Anleger sollten demnach schrittweise Positionen aufbauen, anstatt auf kurzfristige Markttiming-Strategien zu setzen.

Zudem könnte es zu Kapitalumschichtungen kommen: Gelder, die zuletzt stark in den Energiesektor geflossen sind, könnten mit einer Stabilisierung der geopolitischen Lage wieder verstärkt in Edelmetalle zurückkehren.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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