| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Steigende Inflationserwartungen belasten den Goldpreis!
Dass der Goldpreis zuletzt um knapp 20 % von seinem Allzeithoch zurücksetzte, ist unter anderem dem inflationären Marktumfeld geschuldet. Angesichts der kräftig steigenden Ölpreise im Zuge des Iran-Konflikts ziehen auch die Inflationserwartungen wieder deutlich an, was Zinssorgen schürt. Der scheidende US-Notenbankchef Jerome Powell hatte im Rahmen der letzten Fed-Sitzung durchblicken lassen, dass die US-Notenbank angesichts des inflationären Umfelds vorerst keine weiteren Leitzinssenkungen plant. Viele Marktbeobachter gehen im Zuge dessen im weiteren Verlauf sogar von steigenden US-Leitzinsen aus. Da höhere Zinsen die Opportunitätskosten für das Halten von Gold erhöhen, geriet das Edelmetall zuletzt ebenfalls deutlich unter Druck.
Die Perspektive: Goldnachfrage erholt sich!
Als weiterer Faktor, der sich negativ auf den Goldpreis auswirkte, erwies sich die zuletzt gesehene Korrektur an den Aktienmärkten. Viele institutionelle Investoren waren im Zuge des scharfen Abverkaufs an den internationalen Leitindizes aufgrund von Margin Calls gezwungen, Liquidität bereitzustellen. Dies machte sich indirekt auch beim Goldpreis bemerkbar. Zahlreiche Marktteilnehmer dürften ihre Goldpositionen reduziert haben, um Gewinne zu sichern und gleichzeitig Liquidität für Margin Calls zu beschaffen. Trotz dieser Faktoren bleibt die grundlegende Story beim Goldpreis unserer Einschätzung nach intakt. Angesichts der weiterhin angespannten geopolitischen Lage dürfte Gold weiterhin von seinem Nimbus als „sicherer Hafen“ profitieren. Zudem sollte das Edelmetall mittelfristig von steigenden Inflationserwartungen profitieren, da Gold als Inflationsschutz gefragt bleibt. Die jüngsten Daten des World Gold Councils bestätigen diese These: So verzeichneten global physisch hinterlegte Gold-ETFs im Februar Netto-Mittelzuflüsse von rund 5,3 Mrd. USD.
Trading-Taktik: Der Goldpreis konnte sich zuletzt nach der scharfen Zwischenkorrektur der vergangenen Wochen stabilisieren. Nachdem Rücksetzer unterhalb der Marke von 4,200 USD mit Käufen beantwortet wurden, kann man mit einem engen Stop-Loss im Bereich des letzten Verlaufstiefs auf eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung beim Goldpreis spielen!
Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Gold Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DU9P1S) auf den Gold Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Gold Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Gold Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Gold Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.
Einengänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Gold Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlustdes eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungenaus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 31.03.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK
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