Bundesbank-Chef: Deutsche Goldreserven in USA sind sicher

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Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Bundesbankpräsident Joachim Nagel sieht trotz wachsender Sorgen um den Kurs der USA keinen Grund, die dort lagernden deutschen Goldreserven zurückzuholen. "Ich zweifele nicht daran, dass unser Gold (Goldkurs) bei der Fed in New York sicher aufbewahrt ist", sagte Nagel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mit Blick auf die Aufbewahrung bei der US-Notenbank Federal Reserve. "Das sind unsere Währungsreserven mit besonderem Schutzstatus."

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Das Lagerstättenkonzept schaue sich die Bundesbank regelmäßig an. Nagel verwies darauf, dass man im Zuge dessen vor zehn Jahren beschlossen habe, 300 Tonnen Gold aus New York nach Frankfurt zu holen.

Der aggressive Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt hat eine Debatte ausgelöst, ob die deutschen Goldvorräte in den USA noch sicher sind. Zuletzt forderte die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), von der Bundesregierung eine Rückholung. "In einer Zeit wachsender globaler Unsicherheiten und unter der unberechenbaren US-Politik von Präsident Trump ist es nicht länger vertretbar, dass rund 37 Prozent der deutschen Goldreserven, mehr als 1230 Tonnen, in Tresoren der Federal Reserve in New York lagern," sagte sie dem Magazin "Spiegel". Die Tatsache, dass Deutschland rechtlich Eigentümer des Goldes sei, aber keine uneingeschränkte physische Kontrolle über diese Vermögenswerte ausüben könne, sei ein wachsendes Risiko.

Deutsches Gold ist zweitgrößter Goldschatz der Welt

Der von der Bundesbank für den deutschen Staat verwaltete Goldschatz ist der zweitgrößte der Welt nach den Beständen der USA. Rund 3.352 Tonnen waren es Ende 2024, damaliger Wert: gut 270 Milliarden Euro, heutiger Wert nach dem rasanten Anstieg des Goldpreises: rund 465 Milliarden Euro.

Werte aus dem Artikel:
Goldpreis 3.982,61 $ -0,64%

Mehr als die Hälfte (1.710 Tonnen) des deutschen Goldes lagert nach Angaben der Bundesbank in eigenen Tresoren in Frankfurt. 1.236 Tonnen, knapp 37 Prozent, werden bei der Fed in New York aufbewahrt. Die restlichen 405 Tonnen verwahrt die Bank of England in London./als/DP/stk


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