Zinssenkung der FED ? - Wie reagieren die Märkte?


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Reinyboy:

Zinssenkung der FED ? - Wie reagieren die Märkte?

 
29.10.02 08:57
Keine Zinssenkung = down, wegen Entäuschung

Zinssenkung = down, (möglicherweise mit kurzem up)aber dann kommen sofort wieder Ängste auf, das Wirtschaftswachstum betreffend.





Grüße         Reiny
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altmeister:

reinyboy

 
29.10.02 09:13
es gab schon zeiten da hast du die märkte besser eingeschätzt.
in den letzten 6 wochen leichte ladehämmungen oder täusch ich mich?
ich hatte anfang august auch mal so ne phasse ging aber nur 2 wochen bei dir jetzt schon die  6.

mfg altmeister
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sir charles:

Ich glaube nicht

 
29.10.02 09:20
daß sich Duisenberg von euch Deutschen und den Franzosen beeinflussen läßt.

Außerdem würde, meiner Meinung nach die Zinssenkung überhaupt nichts bringen.

Siehe Amerika, haben die 7 Zinssenkungen dem Dow geholfen???

Löst euch endlich von der Meinung, daß eine Zinssenkung was bringen könnte.

mfg
SC
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Gruenspan:

Zinssenkung nicht notwendig,

 
29.10.02 10:13
wenn am Don. den 29.10.02 bei US BIP (( 3,6% )) gemeldet werden.

Da die nächste Fed- Sitzung am 06.11.02 ist, wird die Fed alle bis dahin kommenden Wirtschaftsdaten und besonders die BIP Schätzungen genau untersuchen und analysieren, ob überhaupt eine .......
In den letzten Tagen wurde aber in US- Kreisen vermehrt über eine Senkung von 0,25% heiss gemunkelt.
Dienlich und beruhigend wäre sie aber wahrscheinlich nicht.
Wie die Märkte auf eine mög. Senkung oder nicht reagieren würden, ist somit nach meiner Meinung völlig offen.
Im übrigen dienen die Aktivitäten der Fed nicht zur Stützung von Aktienkursen, sondern akt. in erster Linie zur Geldmengenregulierung und zur Wirtschaftsstabilisierung.
Und da sind erste Früchte deutlich sichtbar.
Einige Big- Player lieferten gute Earnings und Aussichten ab, was einzig Grundlage eines positiven Aktienkurses ist.
Und nicht der Dow, sondern der S&P 500 sollte da betrachtet werden.

@sir
Die Politik der EZB ist mit der der Fed nicht vergleichbar, da diese eine ganz andere Aufgabe hat.
Somit ist die Bertrachtungsweise der akt. Probleme der EU durch Duisenberg auch eine ganz andere.


                     Gr.Gr.
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sir charles:

@gruenspan

 
29.10.02 10:19
Ich würde schon eher Duisenberg mit Greenspan vergleichen.

Beide Notenbankchefs sind doch für die Geldmengenregulierung zuständig.

Ich behaupte sogar, daß beide der Meinung sind, daß die Zinsen nichts mit den
Aktienmärkten zu tun haben.

Der einzige Unterschied ist der, daß Greenie sein Pulver fast verschoßen hat im
Gegensatz zu Duisenberg.

Bin nur gespannt, wer der Nachfolger von Duisenberg sein wird. Ob wohl wieder der
neue Konflikt zwischen Frankreich und Deutschland aufflamt??
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Gruenspan:

Re

 
29.10.02 10:46
Das ist klar, aber die Ursachen der Wirtschaftsflaute sind unterschiedlich.

Z.B. Import/Export, Verbraucher, Arbeitslosenzahlen, Märkte, Subventionen, soziale Ausgaben, Aufbau der Wirtschaft (Abhänigkeit vom OEL), 11. September, Irak, Überschuldung u.v.m. sind nur einige Stichpunkte, welche von der Fed zum Teil grundlegend anders betrachtet und gelöst werden müssen, als von der EZB.

Es wird für beide sicher ein geeigneter Nachfolger gefunden werden.
Das ist der Lauf der Dinge.
Sie sind nur Führungskräfte in einem ganzen Stab von sog. Fachleuten.

Man muss sich halt mit seinen Transaktionen den Gegebenheiten und dem Trend anpassen, dann hat man mit ein bisschen Glück auch in dieser eher unsicheren Börsenzeit etwas Erfolg.
Ich kann und will mich an dieser Stelle also nicht beklagen.
;-)

                    Gr.Gr.
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Gruenspan:

Anmerkung!

 
29.10.02 10:57
US BIP natürlich am Don. den 31.10.02!!!
Erwartung 3,6%

Heute Verbrauchervertrauen!

Sorry, hatte einen Knick in der Optik.


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sir charles:

Habe dazu noch einen Artikel vom 27.10. gefunden

 
29.10.02 10:59
Heuer doch noch Leitzinssenkung?

Analysten sehen genügend Spielraum für fünfzig Basispunkte - Keine inflationäre Wirkung in Sicht


  Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach Meinung von Analysten einen Spielraum einen deutlichen Spielraum für eine Senkung der Leitzinsen um 50 Basispunkte noch vor Jahresende. Das Geldmengenwachstum in der Euro-Zone hat sich nach Einschätzung von Volkswirten im September nur leicht abgeschwächt. Da aber vom M3-Wachstum weiterhin keine Inflationsgefahren mehr ausgehen, könnte die EZB nach Ansicht der Analysten der schwachen Konjunktur Rechnung tragen und die Leitzinsen senken.
Die EZB gibt die Daten zur Geldmenge M3 im September am Montag um 10.00 Uhr bekannt. Volkswirte erwarten einen Rückgang in der Jahresrate auf 6,7 von 7,0 Prozent im August. Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt würde dabei auf 6,9 von 7,1 Prozent sinken und damit wie schon seit Sommer letzten Jahres deutlich über dem EZB-Referenzwert von 4,5 Prozent verharren.

Nur potenzielle Inflationsgefahr

Für den leichten Rückgang ist nach Einschätzung von Julian von Landesberger, Analyst von der HypoVereinsbank, vor allem ein statistischer Basiseffekt verantwortlich, denn im September 2002 war M3 kräftig gewachsen. Das Aggregat M3 umfasst Bargeld, Einlagen auf Girokonten, Repogeschäfte, Geldmarktpapiere und -fonds sowie Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist, sowie Einlagen und Schuldverschreibungen bis zu zwei Jahren. Hohes Geldmengenwachstum signalisiert normalerweise Inflationsgefahr. Aber M3 ist schon länger als ein Jahr künstlich aufgebläht, weil die Investoren Kapital vor den Kursverlusten an den Aktienmärkten retten wollen und in als sicher geltende festverzinsliche Anleihen umschichten. "Zu hohes M3-Wachstum kann keinen Inflationsdruck hervorrufen in einer Situation, wo alle diskutieren, ob die Konjunktur der Euro-Zone in eine Rezession rutscht oder nicht", sagte Von Landesberger.

Die EZB selbst hatte in ihrem letzten Monatsbericht die Geldmenge nur als potenzielle, nicht als aktuelle Inflationsgefahr dargestellt und die Preisrisiken als derzeit ausgewogen bezeichnet. Darüber hinaus betrachtet die Notenbank, deren oberstes Ziel ein stabiles Preisniveau ist, noch einen möglichen Ölpreisanstieg und zu hohe Lohnabschlüsse als Aufwärtsrisiken für die Preise. Dem stehen dämpfende Wirkungen der schwachen Konjunktur und des höheren Euro-Kurses gegenüber.

Expertin: Weg vom Optimismus

Die EZB müsse von ihrer noch immer optimistischen Wachstumserwartung abrücken, dann habe sie Spielraum für eine Zinssenkung und könne diese auch mit geringeren Inflationsgefahren begründen, sagte Claudia Henke von der Dresdner Bank. Bisher geht die Notenbank davon aus, dass sich der erwartete Aufschwung nur um etwa ein Jahr verzögert hat und im Lauf von 2003 die Wirtschaft eine Wachstumsrate in Höhe des Potenzialwachstums von 2,0 bis 2,5 Prozent erreichen wird. Doch zugleich hatte die EZB auf die erheblichen Konjunkturrisiken hingewiesen.

Henke erwartet, dass die EZB sich bald den pessimistischeren Wachstumsvorhersagen von Wirtschaftsforschern anschließen und den Schlüsselzins von 3,25 Prozent im Dezember um 50 Basispunkte auf 2,75 Prozent senken wird. "Die EZB wird mit einem größeren Schritt ein Vertrauenssignal geben, denn nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die Unternehmen und Privathaushalte brauchen dringend mehr Zuversicht, damit die Wirtschaft anspringt." (APA/Reuters)

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