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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,99 | 10,00 | 13,34 | |
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... US-Pensionsfond und somit geht es nicht vordergründig um die Größe der klagenden Kanzlei, die unter anderem (erfolgreich) auch schon ganz andere Kaliber verklagt hat, sondern die Renten der "hart arbeitenden US-Amerikaner". Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier auch grundsätzlich schmutzige Wäsche gewaschen werden könnte in Bezug darauf, wie fahrlässig so manches Unternehmen mit dem hart erarbeiteten Geld seiner (Klein-)Anleger umgeht.
Natürlich gebe ich Dir dahingehend recht, dass dieses Thema erst einmal die breite Öffentlichkeit erreichen muss. Bloomberg, CNBC, Barron's, WSJ oder Fortune haben noch keine Silbe über diese Geschichte verloren. Jetzt kommt es also darauf an, ob man sich des Themas annimmt, oder es totschweigt. In der Tat könnte es anderen, größeren Interessen widersprechen. Ich schätze, dass spätestens dann, wenn Eric Jackson sich darauf stürzt, das Thema auch breitgetreten werden könnte. Für seine Artikel braucht der gute Mann aber 2-3 Tage und es würde mich auch nicht wundern, wenn er und Spring Owl sich öffentlichkeitswirksam der Klage anschließen würden. Auch Spring Owl ist ein ganz kleines Licht, aber mit der 99seitigen Präsentation über das Versagen von Yahoo! unter Marissa Mayer haben die auch ordentlich Wellen geschlagen, ohne freilich den Kurs nachhaltig bewegen zu können. Ein Gerichtsverfahren jedoch kann für das Board und den Vorstand eine besondere Handlungsdynamik hervorrufen - kann ...
Noch zwei volle Handelstage, dann wissen wir zumindest Bescheid, was McKinsey für Yahoo! ausgeheckt hat. Ich bin gespannt, ob es der Wall Street gefallen wird!? Eine reine Holding-Struktur würde jedenfalls zu einer Neubewertung der Beteiligungen führen und könnte schlagartig mehrere Milliarden Dollar an (jetzt) stillliegenden Bewertungsreserven freigeben. Meinen Berechnungen zufolge wird Yahoo! Core aktuell mit ca. -$3 Mrd. bewertet und eine "Sum of the Parts"-Berechnung führt mich auf ca. $56 pro Aktie als fairem Wert. Viel Luft nach oben also...
Smart Money wird sicherlich schon wissen, was Yahoo! mit seiner 15%igen BABA-Beteiligung vorhat. Für die 383.565.416 BABA-Aktien gilt nach wie vor ein Vorkaufsrecht für Alibaba. Man müsste diese also erst einmal Alibaba zum Kauf anbieten, bevor man diese in den Free Float entlässt. Würde Alibaba Yahoo! übernehmen können, dann wäre dieses Problem zumindest vom Tisch! Relalisiert werden könnte das durch eine saftige Kapitalerhöhung von Alibaba, um die Yahoo!-Aktionäre in eigenen Aktien zu bezahlen. Damit würde man im Gegenzug die dann verwässerte Alibaba-Beteiligung von Yahoo! erhalten, die man dann für seine zukünftigen Investitionen nutzen könnte. Auf diese Weise wäre auch ein übertrieben hoher Kaufpreis für Yahoo! möglich, so wie ihn damals Facebook für WhatsApp bezahlt hat. Dieses Szenario könnte auch die aktuelle Bewertung von BABA erklären, weil dann die Verwässung bereits eingepreist wäre und man den Kurs mit ein paar geschickt lancierten Meldungen zumindest stabil halten könnte. Die andere Möglichkeit wäre die Übernahme Yahoo!'s durch die US-Holding-Tochter von SoftBank, in der sich auch die 80%ige Sprint-Beteiligung befindet. Ich denke aber eher nicht, dass Alibaba einer einfachen Mehrheitsbeteiligung von SoftBank zustimmen würde. Andererseits hat Masa Son seine Krallen so tief in die Strukturen von Alibaba gehauen, dass man womöglich auch davon ausgehen könnte, dass Jack Ma und Joseph Tsai auch nur zwei Marionetten sind, die Masa Son nach Belieben steuert. Für SoftBank ist es jedenfalls seit letzter Woche noch einmal leichter geworden, sich sehr sehr billiges Geld zu leihen, um eine solche Übernahme (in Cash) zu stemmen. Im Moment aber halte ich es am wahrscheinlichsten, dass Yahoo! seine Unternehmensstruktur auf ein Holding-Gebilde nach dem Vorbild von Alphabet umstellt und zu einer Investment-Gesellschaft wird. Dort werden die BABA-Aktien dann noch weitere 3-4 Jahre geparkt bleiben müssen, bis diese (auch in kleineren Dosen) verkauft werden dürften. Hier bahnt sich dann ein Geduldsspiel an für diejenigen, die schnelle Gewissheit über den langfristigen Verbleib dieser Beteiligung erlangen möchten...
...aber hier würde ich das Ganze so betrachten wie Maxxim, dass wer sich heute an Alibaba beteiligt, um sein Investment keine Furcht haben muss. Einfach liegen lassen, 5 bis 10 Jahre abwarten und dann ganz groß Kasse machen! Wer jetzt 100.000 Euro in Alibaba investieren kann, braucht sich um seine Rente später eher keine Sorgen mehr zu machen!
http://www.google.de/...CUZF9AGjuhgfFsE0KA&bvm=bv.113034660,d.bGg
Die Unterbewertung ist auch dort ein Problem, weil SoftBank zwar in Unternehmen investiert, diese aber nicht veräußert ...
... und ihr Redakteur haben bis heute nicht begriffen, dass Alibaba kein Einzelhändler, sondern ein IT-Dienstleister mit jeder Menge Beteiligungen an weiteren Dienstleistern ist. Die bemühten Vergleiche mit Amazon wirken arg konstruiert. Besonders witzig ist für mich aber folgender Satz in diesem Artikel:
"Derzeit ist die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27 für 2016 sehr hoch bewertet. Und der Konzern zahlt Anlegern keine Dividende. Doch die Aussicht auf globales Wachstum dürfte bei Anlegern für einige Phantasie sorgen."
Zum einen liegt das KGV (gemessen an den Gewinnen bis Ende März 2016!) bei gerade einmal 23 ($7,2 Mrd. Nettogewinn nach Steuern) und ist damit alles andere als "sehr hoch bewertet", wenn man bedenkt, dass das Umsatzwachstum bei ca. 30% liegt und Gewinne aus Beteiligungsverkäufen und -entwicklungen hier noch gar nicht berücksichtigt wurden! Schon klar, dass hier an dieser Stelle auch kein Vergleich mit Amazon gezogen wird, das ein KGV (und das - mit viel Wohlwollen - nur auf den EBIT bezogen) von weit jenseits der 1.000 hat! Zudem sollte man für solche Bewertungen den zu erwartenden Gewinn je Aktie heranziehen, und der liegt für das Kalenderjahr (bis Ende des Jahres) 2016 bei satten $8,7 Mrd. bis $9,3 Mrd.! Daraus ergibt sich ein KGV für 2016e von gerade einmal 18 (ohne Gewinne aus Beteiligungsgeschäften)! Wäre Alibaba so hoch bewertet wie Amazon, dann würde der Kurs weit jenseits der $3.000-Marke liegen...
Diese Zeitschriften tragen mehr oder weniger auch ein wenig zur Volksverdummung bei, weil sie weder objektiv noch vollständig berichten. Kurzfristig können sie helfen, die Meinungsmache in eine bestimmte Richtung zu lenken, aber die Chinesen werden deshalb (zum Glück) keinen Artikel weniger bei Tmall bestellen, nur weil man uns hier im Westen permanent für dumm verkaufen möchte. So ein Redakteur ist halt auch nicht frei zu schreiben, was er womöglich wirklich denkt, denn sonst würde er einen kritischen Artikel über die horrende Bewertung von Amazon zum Besten geben und sich fragen, wer um alles in der Welt $1 in ein Unternehmen investiert, den er erst in 1.000 Jahren wieder in Form von Gewinnen zurückerhalten wird? Der faire Wert von Amazon liegt aktuell bei vielleicht $20 pro Aktie, weil der ganze Laden eigentlich den Banken (Gläubigern) gehört. Das ist auch der Grund für diese irrwitzige Bewertung, denn sonst müssten einige Kreditinstitute mit den seit der Finanzkrise geltenden Regelungen Milliarden an Dollar in ihren Büchern abschreiben, weil Amazon bis heute keinen Weg gefunden hat, die aufgenommenen Kredite jemals zurückzahlen zu können. Es reicht aktuell gerade einmal für die Zinsen ...
... es die mit dümmste Idee aller Zeiten, um sein Geld aus dem Fenster zu werfen. Das heutige China ist mit der Schwäche Englands Anfang der 90er Jahre nicht zu vergleichen. $3,3 Billionen aus den Handelsüberschüssen de vergangenen 15 Jahre stehen ein paar Milliarden von Hedge Fonds gegenüber. Es ist gar nicht notwendig, den Geschäftsbanken Geld zu leihen. Es würde vollkommen ausreichen, nach dem Vorbild Norwegens in Form eines Staatsfonds massiv in heimische Unternehmen zu investieren und damit die Kurse an den Börsen (und somit auch die Zinsen bzw. den Yuan) zu stützen. Die Chienesen haben doch überhaupt kein Problem damit, sich auf diese Weise von staatlicher Seite in die Privatwirtschaft einzumischen. Lasst die Hedge Fonds mal ihre Einsätze platzieren und dann werden wir ja sehen, wer am Ende laut lacht! Die müssen wahnsinnig geworden sein - und seit wann hat George Soros mit seinen VORHERSAGUNGEN jemals recht behalten? Seine Wetten zuletzt in Osteuropa sind ebensowenig aufgegangen wie seine Wetten auf eine Wiederbelebung in Südeuropa. Der Mann ist alt und sieht sein eigenes Ende immer Näher kommen. Kein Wunder, dass er allmählich auch den Bezug zur Realität verliert.
... wenn man die letzten Wochen und Monate hier aufmerksam verfolgt hat! Selbst wenn Frau Mayer morgen einen Käufer präsentiert, der $50 Mrd. für Yahoo! bietet, wird sich der Kurs vermutlich erst einmal in Richtung $25 bewegen. Das wäre dann das i-Tüpfelchen auf den real gewordenen Wahnsinn bei Yahoo!
Mir ist eine Sache in den letzten 15 Monaten klar geworden: Sobald die Banken um ihre Kredite bei den großen Unternehmen fürchten, werden deren Kurse mit aller Macht nach oben gepuscht, um diese Kredite in dieser Höhe zu rechtfertigen und (zumindest in den Büchern) abzusichern. Unternehmen, die Geld verdienen, müssen den Weg über regelmäßige Dividendenauszahlungen gehen, um an der Börse fair bewertet zu bleiben. Wer (wie Yahoo!) Geld verdient, keine Schulden hat und auch keine Dividenden auszahlt, der wird auch nicht nachgefragt und links liegen gelassen.
Die Bubble muss man also erneut bei den (ehemals) investitionsfreudigen US-Unternehmen suchen, die nur noch durch ihre (unbegründet) hohen Bewertungen eine Daseinsberechtigung haben und deren Geschäftsmodelle (auf ROI-Basis) eher fragwürdig scheinen. Da gehören zum einen ein paar Tech-Werte wie Twitter oder Amazon dazu, ebenso wie ein paar junge Ölunternehmen, die diesem Preisverfall bald gar nichts mehr entgegenzusetzen haben. An Alibabas Stelle würde ich einfach den überfälligen Showdown bei Amazon abwarten und dann gezielt zuschlagen. Das geht vielleicht noch 1-2 Jahre gut mit dieser übertriebenen Bewertung von Amazon, aber wenn die Zinsen weiter anziehen und die Banken und Anleihe-Investoren ihre Kredite zurückfordern, wird sich auch Amazon sehr warm anziehen müssen ...
... das QE4-Programm auflegt, um einen Niedergang der US-Wirtschaft zu verhindern, werden wir sehen, was das Stündchen geschlagen hat! Die bauen da in den USA ganz groß auf CETA und vor allem TTIP, aber ich sehe nicht, dass sich das hier in Europa durchsetzen wird. Der Widerstand gegen dieses Abkommen wird immer größer und die Umfragen zeigen schon ganz deutlich, wohin es mit den Parteien geht, die das mit aller Macht durchdrücken wollen.
Wie gesagt, die Gründung eines chinesischen Staatsfonds mit einer anfänglichen Kapitalisierung von $500 bis $800 Mrd. würde zum einen die Börsen und damit die Zinsen stabilisieren, die (bisher kaum nennenswerte) Abwertung des Yuan aufhalten und sogar ins Gegenteil umkehren sowie der heimischen Wirtschaft neue Impulse verleihen. Man muss dann eigentlich nur aufpassen, dass die Chinesen nicht wieder Unmengen an Aktien auf Pump kaufen...
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,99 | 10,00 | 13,34 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 2 | 19 | nordasia.com jetzt kaufen, weil | luiza | Mark349 | 05.11.24 13:41 | |
| 40 | Uebrigens !!! Mein Musterdepot fuer die naechsten Wochen | tchernobyl | cora49 | 19.09.22 19:37 | ||
| 27 | der grosse crash wird kommen ihr nimmersatten!!! o.T. | effe11 | Elan | 08.08.21 14:40 | ||
| 7 | NORDASIA.COM!!!Welche Werte stecken in dem Fond? | Gordon Gekko | Gordon Gekko | 25.04.21 18:54 | ||
| 9 | GOLD | Stockbroker | Kicky | 25.04.21 13:25 |