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Was jetzt einträglicher ist, ist nicht so leicht zu beantworten. Die kleinen Publisher verhandeln i.d.R. individuell mit dem Vermarkter, wie viel sie von den Werbegeldern abbekommen. Manche bekommen möglicherweise einen Festpreis, andere einen gewissen Anteil vom Umsatz, der auf ihrer Webseite erzielt wurde.
Als kleiner Publisher auf eine Agentur zuzugehen macht in der Regel keinen Sinn. Agenturen haben in Summe Mio.-Budgets für einen einzelnen Kunden zur Verfügung, die ausgegeben werden müssen. Bei kleinen Webseiten bekommen die das Geld einfach nicht ausgegeben und sind daher nicht relevant, da hier auch keine Reichweite zu erzielen ist. Da bekommste bei einer kleinen Seite je nach Zielgruppe Seite vielleicht keine 1000€ unter, da du ja nicht der einzelne Werbetreibende bist. Das funktioniert so nicht. Allein die Verplanung des Budgets wäre extrem aufwendig und man müsste mit 100erten Seiten betreibern sprechen. So viel Vorlaufzeit für eine Planung gibt es nicht. 1-2 Wochen sind da nicht unüblich und damit ist es dann nicht getan. Man denke an die Prüfung eines Kampagnenstarts, die fortlaufende Optimierung von Kamapgnen und nicht zuletzt der Einkauf und die Abrechnung...
Kleine Webseiten können aber von den Vermarktern profitieren, da diese über unterschiedliche Webtechnologien verfügen und auch entsprechendes technisches Know-How mitbringen. Man braucht auch permanent einen Ansprechpartner, an den man sich wenden kann, z.T. bei Nacht und am Wochenende. Es gibt Kampagnen, die starten halt um punkt 0 Uhr und wenn das Angebot eines Shops zeitlich begrenzt ist, dann muss die Kampagne pünktlich starten und enden.
Große Publisher wie Spiegel vermarkten sich hingegen selber. Aber auch bei den großen gibt es trotz Selbstvermarktung einige, die geben Restplätze an 3te weiter.
Das sind dann eher schlechte Werbeplatzierungen, z.B. unterhalb des Contents und weniger aufmerksamkeitsstarke Banner.
Bei Youtube läuft es so:
Bman bietet für einen View Geld (Ein Werbespot vor einem Video, der nicht übersprungen wird), z.B. 85 Cent. Hier spreche ich mit niemanden mehr, sondern habe ein Tool, in dem ich mein Gebot samt Zielgruppe rein hämmere.
Ist schon ein wenig moderner.
Richtig schick ist aber erst Real-Time-Bidding. Hier die Kurzform:
Hierbei biete ich einen Betrag X für eine Zielgruppe. Kommt ein User auf eine Webseite wird in Bruchteilen einer Sekunde entschieden, ob dieser zur Zielgruppe gehört oder nicht. Falls ja, welcher Werbetreibende bietet am meisten? Der mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag.