Lufthansa-Tochter
Eurowings drückt Kosten und erwartet Erholung im Sommer.
Die Billigairline rechnet mit einer Erholung des Tourismus ab dem kommenden Sommer. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Reisebeschränkungen fallen.
18.01.2021
Eurowings
Eurowings © dpa
Frankfurt Die Lufthansa-Tochter Eurowings hofft auf eine Erholung des Ferienfluggeschäfts von der schweren Coronakrise im Sommer. „Aktuell geht Eurowings von einer Belebung der touristischen Nachfrage ab Sommer 2021 aus“, erklärte die Billigairline am Montag. Sobald die Reisebeschränkungen zur Abwehr der Pandemie fielen, sei eine dynamische Erholung von Tourismus und Heimatbesuchen in Europa zu erwarten.
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Zur Bewältigung der Coronakrise, die den Flugverkehr massiv einbrechen ließ, trägt bei Eurowings auch ein Krisenpakt mit der Gewerkschaft Verdi für rund 2000 Beschäftigte der Kabine und am Boden bei. Sie verzichten auf Gehalt, Urlaub und Altersvorsorge für eine bis 31. März 2022 geltende Arbeitsplatzgarantie, wie die Gewerkschaft mitteilte.
„Die Vereinbarung mit Sozialpartnern und der Krisenbeitrag der Kabinen-Mitarbeiter von Eurowings Deutschland ist ein notwendiger Schritt, die schwere Krise bewältigen und die Zukunft des Unternehmens nachhaltig sichern zu können“, erklärte Eurowings. Vor der Coronakrise zählte die Lufthansa-Tochter 3350 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Derzeit sind es einem Sprecher zufolge noch rund 2500.
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