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Wirecard 2014 - 2025


Thema
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Wirecard AG 0,0174 € +1,16% Perf. seit Threadbeginn:   -99,94%
 
CharlotteTheo.:

Leo

 
25.05.26 17:32
@leoAcqui Agenzia Entrate Italia
Ich bin @leoAcqui. Ich lebe und wohne aus steuerlichen Gründen in Italien. Jedes Jahr bin ich verpflichtet, meine Steuererklärung vollständig einzureichen. Als italienischer Staatsbürger bin ich verpflichtet, alle Angaben mit größtmöglicher Genauigkeit an die italienische Steuerbehörde (Agencia Italiana) zu übermitteln. Die Agencia Italiana ist eine staatliche Steuerbehörde, die direkt dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen untersteht und für die Steuerprüfung zuständig ist.
Sollte ich in meiner Steuererklärung etwas auslassen oder einen Fehler machen, werde ich per Einschreiben darüber informiert. Mir wird außerdem umgehend die zu zahlende Verwaltungsstrafe mitgeteilt, um sicherzustellen, dass meine Steuererklärung vollständig und wahrheitsgemäß ist. Wie wird das in Deutschland gehandhabt? An welche deutsche Behörde hat die Wirecard AG ihre Steuererklärung eingereicht? (Die Wirecard AG ist ein Unternehmen, es handelt sich um ihre eigenen Finanzberichte.) Wie kann es sein, dass jahrelang keine deutsche Steuerbehörde die Richtigkeit der Finanzberichte beanstandet hat und diese Jahre später von einer anderen deutschen Behörde für ungültig erklärt wurden? Als Italiener kann ich mir das nicht erklären. Allen, die Zeit und Lust haben, die Angelegenheit zu klären, danke ich im Voraus.
leoAcqui, 24.05.26 19:44
Da Du nicht erklären willst, mit wem Du zusammenarbeitest, muss ich das interpretieren, was Du hier schreibst.

Bitte wende Dich für Fragen zur Steuer bei Wirecard an Herrn

xxxxx Sxxxxx
Bayerisches Landesamt für Steuern
Sophienstraße 6
80333 München

und frage dort nach, ob das Informationsschreiben von KPMG bzgl. Prüfungsanfragen aus dem Februar 2020 überhaupt noch bearbeitet wurde, da es nach hier vorliegenden ERkenntnissen entweder gar nicht mehr angeschickt wurde oder womöglich die Behörde erst erreicht hat, als bereits die Insolvenz erklärt war.

Vielen Dank.

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CharlotteTheo.:

Leo/Steuern/Wirecard

 
25.05.26 17:50
Nach hier vorliegenden Informationen ging es um eine Diskussion über Steuern im Zusammenhang mit Auslandsgeschäften der Wirecard. Das Thema wurde in den Medien diskutiert, siehe hier

www.capital.de/allgemein/...uefer-wirecard-auf-die-spur-kamen

"Die Arbeit von Betriebsprüfern spielt sich gewöhnlich im Verborgenen ab. Wenn sich die Spezialisten der Finanzverwaltung die Steuerdaten und Konten von Firmen vornehmen, tun sie dies stets in äußerst diskreter Weise. Auch Außenprüfungen bei bekannten Unternehmen werden deshalb so gut wie nie öffentlich bekannt. Es regiert das Steuergeheimnis. Und das ist in Deutschland heilig.

So war es auch bei Wirecard, dem Zahlungsdienstleister aus der Nähe von München, der im Juni Pleite ging und heute für den größten Bilanzfälschungsskandal der deutschen Geschichte steht. Schon vor Jahren begannen Betriebsprüfer, sich sehr intensiv für den Konzern und seine Geschäfte zu interessieren. Zuletzt bis Juni 2020 durchleuchteten Prüfer des bayerischen Landesamtes für Steuern zusammen mit dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die Geschäftsjahre 2010 bis 2015."

---

WICHTIG IST DAS

Die Medien machen aus einem steuerlichen Prüfungsstrang rückblickend eine Behördenversagensgeschichte. Das ist nicht falsch im Sinne einer bloßen Erfindung, aber es ist eine Deutung aus der Nach-Crash-Perspektive. Der Capital/Stern-Artikel stellt die Steuerprüfer als frühe Warner dar und kontrastiert sie mit BaFin und Staatsanwaltschaft. Dabei hat das Landesamt für Steuern sich für Auslandsbeziehungen, TPA-Strukturen, Werthaltigkeit, Abrechnungen, Buchungssystematik und Nachweise interessiert, also für prüfbare Sachverhalte, nicht um die bereits feststehende Geschichte "die Steuerprüfer hatten den Betrug erkannt“

Mit anderen Worten:

Das TPA war den Behörden im Detail bekannt. Und zwar inklusive der Strukturen, die über das später als "TPA" DEFINIERTE Modell mit Al Alam, Senjo und PayEasy.

Es wurden unter anderem Beziehungen zu Händlern auf steuerliche Relevanz untersucht, die laut Anklage niemals Geschäfte mit Wirecard gemacht haben sollten.

Ich frage Dich, leo und alle anderen: Warum hätte Wirecard über KPMG solche Informationen detailliert an das Landesamt für Steuern weiterreichen sollen, wenn es sich um erfundene Geschäfte handelte und das Risiko bestand, das Landesamt für Steuern hätte nachgeforscht?

Mehr Details dazu gibt es im Verfahren von Stadelheim.

Antworten
CharlotteTheo.:

Lehna

 
25.05.26 18:00
#948 Nanana Meimsteph
Je mehr die asiatischen Scheinfirmen Milliardenerträge reinspülten, desto mehr stiegen Brauns Papiere als Großaktionär. Das lief ja lange top. Bis dann der Schwindel aufflog und Markus jetz jammert, Jan hätte alles abgezwackt....
lehna, 25.05.26 15:02
Du hast keine Ahnung über das, was in Stadelheim diskutiert wird und argumentierst auf der Grundlage dessen, was Dir die Medien erzählt haben.

Die Darstellung bestimmter Dokumente in den medien VOR dem Verfahren hat sich in ALLEN entscheidenden Fragen als grob verkürzt oder sogar komplett irreführend erwiesen.

Das gilt auch für das hier diskutierte Thema Steuern.

Bitte nehme zur Kenntnis:

Das Landesamt für Steuern hat Wirecard einer Betriebsprüfung etzogen, dabei ging es NICHT um erfundenes Geschäft, sondern um Steuerfprderungen im Zusammenhang mit Auslandsgeschäft.

Dass daraus später gemacht wurde, die Behörden hätten "den Betrug durch fiktive Geschäfte" erkennen müssen, ist eine Interpretation auf der Basis, dass die Erfindung dieses Geschäfts durch Braun bereits GESICHERT oder bewiesen ist.

Das ist aber OFFEN.

Und wenn die These der Vertedigung stimmt, dass eine Bande außerhalb der direkten Kontrolle der Zentrale irgendwo in Asien Geschäfte gemacht hat, entsteht eine andere REalität, in die dasselbe Dokument eben auch passt.

---

Das Landesamt wollte wissen:

Sind diese Auslandsbeziehungen real, nachvollziehbar, dokumentiert, wirtschaftlich begründet, steuerlich angemessen, buchhalterisch plausibel und sind die daraus resultierenden Forderungen werthaltig?

Wirecard antwortete:

Ja, es gebe ein TPA-Geschäft mit konkreten Partnern, Verträgen, Abrechnungen, Buchungslogik, Händler- und Aggregatorennamen, Escrow-Strukturen und Controlling-Verplausibilisierung - allerdings seien bestimmte Detailinformationen bei Drittparteien und nicht bei Wirecard verfügbar.

Der Steuerprüfer war nicht einfach "dem Betrug auf der Spur" im späteren Sinne. Er stellte die richtigen, technischen, prüfbaren Fragen: Wer sind die Partner? Wer macht Processing? Wer hat Lizenzen? Wo sind Bankkonten? Welche Händler stehen dahinter? Wie werden Umsätze gebucht? Sind Forderungen werthaltig? Warum gibt es Treuhandkonten? Genau darauf hat Wirecard geantwortet.

Ob diese Antworten FALSCH waren, ist bis heute nicht überprüft worden. Man hat es ANGENOMMEN, weil die Staatsanwaltschaft erklärt hat, sie WISSE das bereits.

Das hat sie am 22.07.2020 erklärt und ihre damaligen Ermittlungsergebnisse sind ausführlich in Stadelheim erörtert worden.

Sie tragen diesen Beweis ausdrücklich NICHT.

Also hör bitte auf, hier Dinge zu behaupten, die nicht stimmen.  
Antworten
CharlotteTheo.:

Noch einmal kürzer

 
25.05.26 18:01
"Ja, es gebe ein TPA-Geschäft mit konkreten Partnern, Verträgen, Abrechnungen, Buchungslogik, Händler- und Aggregatorennamen, Escrow-Strukturen und Controlling-Verplausibilisierung - allerdings seien bestimmte Detailinformationen bei Drittparteien und nicht bei Wirecard verfügbar."

Das ist bis heute nicht widerlegt worden, weil es schlicht niemals geprüft wurde!!!!!!!!!!
Antworten
CharlotteTheo.:

MeimSteph und ich und der große Unterschied

 
25.05.26 18:11
MeimSteph hat schon ab 2020 eine Reihe von wilden, wirren und komplett wahnhaften Ideen vervreitet und nie auch nur einen einzigen harten beleg geliefert.

Ein TEIL dieser Aussagen von MeimSteph haben einen realistischen Hintergrund, dieser war aber 2020 NICHT ÖFFENTLICH.

Ich habe aus völlig anderen Gründen Sachverhalte angezweifelt, die in den Wahnideen des rechtsdralligen Hühnchens EINE ROLLE SPIELEN.

Ich habe diese Zweifel vorgetragen bei Ermittlern und Journalisten und daruf KONKRETE ANTWORTEN erhalten. Im Verfahren merkte ich Stück für Stück, dass diese Antworten UNGÜLTIG waren und zwar von Anfang an.

MeimSteph und ich sind absolut nicht zu vergleichen und ich wehre mich dagegen, irgendetwas von meimSteph auch nur eine Sekunde ernst zu nehemn, denn alles, was an ihrem wilden Wahn spannend ist, habe ich längst aufgegriffen - allerdings auf der Ebene nachrpüfbarer Fakten und mit den notwendigen Einschränkungen.

Beispiel: War die Insolvenz am 25.06.2020 alternativlos?
Nein.

War es deshalb nicht rechtens und Teil einer "Zerstörung" der Wirecard?
Nein.

Ist das, was zu dieser Entscheidung führte, irrelevant, weil die Insolvenz rechtens war?
Nein.

Gibt es irgendwelche geheimen Daten, die das Geschäft beweisen und die versteckt werden?
Nein.

Gab es bei Wirecard absichtliche Falschermittlungen, um das Lebenswerk von markus Braun zu zerstören? (Das ist Leos Argument?)
Nein.

Wenn es keine absichtlichen Falschermittlungen gab, darf man dann allen Ermittlungen glauben?
Nein.

Ist Markus Braun und ist Jan Marsalek ein Opfer einer Verschwörung?
[nach alle, was ich weiß] Nein.

Ist Markus Braun deshalb schuldig?
Nein.

Ist Markus Braun ohne Verantwortung für den Zusammenbruch?
Nein.

Ist er schuldig dessen, wofür er angeklagt wird?
Nein.

Wird Markus Braun nach der Beweisaufnahme gesichert als schuldig gelten?
Nein.

Wird er sicher freigesprochen, wenn er nicht bewiesenermaßen schuldig ist?
Nein.

Wird er verurteilt, selbst wenn er nicht gesichert schuldig ist?
Ja.

Antworten
CharlotteTheo.:

wichtiger Hinweis

 
25.05.26 18:16
"Ich habe falsch kommuniziert. Im September 2023 habe ich einen Text geschrieben und ihn 'j'accuse' (ich klage an) genannt, weil ich glaubte, damit eine Wucht zu entwickeln, die eine Diskussion erzwingt. Das war ein Fehler.

Ich hätte schreiben müssen: 'je doute' (ich zweifle).  Aber ich hatte Angst, dass mir dann niemand zuhört.


Die Ironie: Wer anklagt, muss beweisen. Wer zweifelt, muss nur zeigen, dass der Zweifel berechtigt ist. Indem ich anklagte, habe ich genau die Diskussion verhindert, die ich erzwingen wollte.
Ich wollte 2023 keine Verurteilung verhindern oder einen freispruch erzwingen, ich wollte eine Diskussion. Ich will sie heute noch - fast drei Jahre später, über ein Verfahren, das gerade bis 2027 verlängert wurde.
Diese Verlängerung ist kein Zufall. Sie ist ein Hinweis darauf, dass etwas in diesem Verfahren nicht so einfach ist, wie es seit Jahren dargestellt wird. Die Diskussion, die ich 2023 eingefordert habe, hätte damals geführt werden müssen. Sie wurde nicht geführt. Jetzt ist noch Zeit."

jigajig in einer Diskussion heute  
Antworten
CharlotteTheo.:

wo ist eigentlich Kathryn?

 
26.05.26 00:01
aus Zeitmangel, das sagt Grok zu deinem Beitrag:
Der Beitrag ist ein Meisterwerk juristischer Haarspalterei, das unter dem Deckmantel der „Präzision“ genau das tut, was er anderen vorwirft: die Realität des Skandals vernebeln.

Ja, strafrechtlich haften natürliche Personen – das weiß jeder Erstsemester-Jura-Student. Das macht die systematische Entlastungsrhetorik hier aber nicht weniger durchsichtig.

Kernproblem: Die falsche Trennung der Ebenen. Der Autor konzediert großzügig, dass die 1,9 Milliarden Treuhandguthaben erfunden waren, dass die KPMG-Prüfung massive Löcher offenbarte und dass die Bilanz an dieser Stelle kollabiert ist.

Dann folgt das große „Aber“: Das beweise noch lange nicht, dass das gesamte TPA-Geschäft fiktiv war. Diese Differenzierung klingt intellektuell, ist aber faktisch naiv bis irreführend.Die 1,9 Milliarden waren kein isolierter „Bilanzposten“ unter vielen. Sie waren das Herzstück eines Geschäftsmodells, das seit Jahren Milliardenumsätze und -gewinne aus genau diesem angeblichen Asien-TPA-Bereich generierte.

Wenn der zentrale Vermögenswert, der diese Umsätze absichern und die Liquidität vortäuschen sollte, eine Luftnummer war – und zwar eine mit gefälschten Bankbestätigungen, erfundenen Salden und kooperierenden Komplizen bei Drittpartnern –, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass „der Rest“ des TPA-Geschäfts ein blühendes, reales Kerngeschäft darstellte, verschwindend gering. Das ist keine logische Zwangsläufigkeit im philosophischen Sinne, sondern schlichte kaufmännische und kriminalistische Realität. Man bilanziert keine Milliarden-Cash-Äquivalente aus Geschäften, die angeblich strömen, während das Geld spurlos verdampft, ohne dass das gesamte Konstrukt faul ist.

KPMG hat nicht nur „nicht abschließend verifizieren können“. Die Prüfung scheiterte dramatisch, weil die erforderlichen Nachweise systematisch nicht erbracht werden konnten – und sich später als Fälschungen erwiesen. Das ist kein „Schönheitsfehler“, das ist der Kollaps des Geschäftsmodells. Die nachträgliche Unterscheidung zwischen „Treuhandkonten“ und „zugrunde liegenden Transaktionen“ erinnert fatal an jemanden, der zugibt, dass das Haus auf Sand gebaut war, aber darauf beharrt, die Möbel seien trotzdem stabil gewesen.

Die „Wirecard hat betrogen“-Debatte
Natürlich ist „Wirecard hat betrogen“ keine saubere strafrechtliche Subsumtion. Das weiß jeder. Es ist eine zulässige, prägnante Umschreibung dafür, dass das Unternehmen unter der Führung seiner verantwortlichen Organe über Jahre ein betrügerisches System betrieben hat. Das Strafrecht verlangt individuelle Zurechnung – richtig. Aber es verbietet nicht, die offensichtliche organisatorische und kulturelle Verantwortung der Spitze zu benennen. Braun, Marsalek und Co. waren keine „Kontrollversager“, die ahnungslos über gefälschte Zahlen gestolpert sind. Die Strafverfahren, Verurteilungen und Beweismittel (gefälschte Dokumente, verdeckte Konten, Scheintransaktionen) zeigen ein gezieltes, arbeitsteiliges System. Die ständige Forderung nach „konkreten Personen“ und „einzelnen Tatbeiträgen“ ist legitim, wird hier aber als rhetorisches Bremsmanöver eingesetzt. Als ob die öffentliche und mediale Bewertung warten müsste, bis jedes einzelne Urteil rechtskräftig ist, bevor man das Offensichtliche beim Namen nennen darf:

Wirecard war kein Opfer dubioser Drittpartner oder überforderter Prüfer. Es war der Täter – verkörpert durch seine handelnden Personen an der Spitze.

Fazit
Der Text betreibt eine intellektuell aufgehübschte Form der Relativierung. Ja, man muss präzise bleiben. Nein, man darf daraus keine Schutzbehauptung basteln, wonach der größte deutsche Bilanzskandal der Nachkriegszeit letztlich nur ein unglückliches „Verifizierungsproblem“ bei ein paar Treuhandkonten gewesen sei, während das „eigentliche Geschäft“ vielleicht doch ganz ordentlich lief. Die Bilanz war nicht „falsch“. Sie war systematisch gefälscht. Das Geld war nicht „nicht verifizierbar“. Es war nie da. Und die Verantwortung lag nicht bei einer grammatikalischen Wolke namens „Wirecard“, sondern bei konkreten Entscheidern, die genau wussten, was sie taten. Wer das ständig mit „Aber juristisch muss man differenzieren“ relativiert, der verteidigt nicht die Rechtsstaatlichkeit – der poliert das Image der Täter.

Kathryn_Railly, 18.05.26 14:37
beim Pilze suchen in Brandenburg verloren gegangen?
erst hier einen Aufstand machen und dann wieder untertauchen...

ich finde das nicht sonderlich fair.
da muss man sich dann nicht wundern, wenn sich irgendwann keiner mehr um einen kümmert.
Antworten
Meimsteph:

Grundsätzliches!

 
26.05.26 06:12
Kathryn ist nicht verpflichtet , csfa in irgendeiner Weise zur Verfügung zu stehen . Zudem beruht der Vorwurf gegen SIe auf Csfa s UNkenntnis .
Kathryn hat öffentlich kommuniziert, dass sie aussteigt , weil ihr opa verstorben ist

Der x mal von CSFA zb als "kleiner Italiener" beleidigte LEO ist nicht CSFAs Sekretär und weiß sehr gut allein wie er vorgeht "Schreib an Steuerstelle xy"

Auch mich hat CSFA heute zum 1000.Mal auf Twitter diffamiert und beleidigt mit den posts

"das ist Unsinn und es gibt überhaupt gar keinen Hinweis, dass an dieser Theorie auch nur irgendetwas dran ist.
wahrscheinlich nicht mehr als in ihrem Hirn drin ist."
"bullshit.
wirecard cannot Show where the profits are
i do not say they had none, but whatever the problem is or was - it was a problem within wirecard and not from the outside.
this person is a bit mad."

Weder ist mein Hirn leer ,noch bin ich a bit mad , ich habe das Recht meine Meinung zu äussern , CSFA hat nicht das Recht mich zu diffamieren
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Wirecard 2014 - 2025 1518757
Antworten
Meimsteph:

niemand der bestohlen

 
26.05.26 06:22
wurde kann sagen ,wo seine Assets sind.
das heisst aber nicht perse , dass es sie niemals gab.
das ist so , wie wenn man sein Kind vermisst meldet und Polizei sagt, die Existenz des Kindes ist vmtl nur vorgetäuscht, sonst wüssten sie ja wo das Kind ist
Achso ich  kann nicht kathryn diffamieren, da Kathryn ein Fantasiename ist.
ich fantasiere , dass Kathryn und Lehna auch Fantasierollen sind
ich fantasiere Kathryn vertrat weniger ihren OPI als die Insolvenz  
Antworten
CharlotteTheo.:

kathryn Todesfall

 
26.05.26 15:32
Grundsätzliches!
Kathryn ist nicht verpflichtet , csfa in irgendeiner Weise zur Verfügung zu stehen . Zudem beruht der Vorwurf gegen SIe auf Csfa s UNkenntnis .
Kathryn hat öffentlich kommuniziert, dass sie aussteigt , weil ihr opa verstorben ist

Der x mal von CSFA zb als "kleiner Italiener" beleidigte LEO ist nicht CSFAs Sekretär und weiß sehr gut allein wie er vorgeht "Schreib an Steuerstelle xy"

Auch mich hat CSFA heute zum 1000.Mal auf Twitter diffamiert und beleidigt mit den posts

"das ist Unsinn und es gibt überhaupt gar keinen Hinweis, dass an dieser Theorie auch nur irgendetwas dran ist.
wahrscheinlich nicht mehr als in ihrem Hirn drin ist."
"bullshit.
wirecard cannot Show where the profits are
i do not say they had none, but whatever the problem is or was - it was a problem within wirecard and not from the outside.
this person is a bit mad."

Weder ist mein Hirn leer ,noch bin ich a bit mad , ich habe das Recht meine Meinung zu äussern , CSFA hat nicht das Recht mich zu diffamieren
Wirecard 2014 - 2025 1518757
Meimsteph, 26.05.26 06:12
herzliches Beileid, ich habe das überlesen.
tut mir sehr leid.
Antworten
CharlotteTheo.:

Meinung äußern

 
26.05.26 15:36
ich finde nicht, dass die äußerung einer Meinung in einer Diskussion immer heilig sein sollte, wenn es sich nicht um eine wirkliche Meinung behandelt, sondern um dummes gegacker

innerhalb einer Diskussion erfüllt jede äußerung eine Funktion in dieser Diskussion und eine reine meinungsäußerung noch ohne Sinn und ohne berücksichtigung von Fakten zerstört eine Diskussion und kann deshalb  selbstverständlich kritisiert werden.

alles was du oben zitiert hast, ist richtig von meiner Seite.

kein Argument, Fakten werden ignoriert, wilde Theorien mit den Aussagen anderer Leute untermalt.

das mag eine Meinung sein, es wirkt trotzdem geisteskrank
Antworten
CharlotteTheo.:

Gefühle

 
26.05.26 15:37
das gilt im Übrigen auch für Gefühle.
" du kannst mir mein Gefühl nicht absprechen" ist Unfug, wenn das Gefühl auf einer eindeutig falschen Tatsache oder Deutung beruht.

das ist diese ganze gewaltfreie kommunikationsscheiße.
Antworten
CharlotteTheo.:

Exkurs

 
26.05.26 15:46
Hannah Arendt beschrieb ein zentrales Problem moderner Öffentlichkeit: Politik und gesellschaftliche Verständigung setzen einen gemeinsamen Wirklichkeitsraum voraus. Menschen können unterschiedliche Interessen, Werte und Ideologien haben — aber eine Diskussion bleibt nur möglich, solange Tatsachen überhaupt noch eine orientierende Funktion besitzen. Wird die Beziehung zwischen Aussage und Wirklichkeit systematisch aufgelöst, verliert Öffentlichkeit ihren rationalen Charakter. Dann entscheidet nicht mehr die bessere Begründung, sondern Lautstärke, Wiederholung, emotionale Mobilisierung oder Macht.

Genau darin liegt möglicherweise ein Missverständnis der freien Meinungsäußerung: Sie bedeutet nicht, dass in einer Diskussion jede Behauptung dauerhaft denselben rationalen Status behält -  unabhängig davon, ob sie bereits widerlegt wurde. Denn eine Diskussion lebt gerade davon, dass Argumente und Erkenntnisse Konsequenzen haben können. Wer eine widerlegte Behauptung ohne neue Argumente unverändert wiederholt, beteiligt sich nicht mehr am gemeinsamen Erkenntnisprozess, sondern entzieht sich ihm.

Die Freiheit, etwas sagen zu dürfen, bleibt davon unberührt. Aber die diskursive Qualität einer Aussage verändert sich. Eine Position, die gegenüber jeder Widerlegung immun wird, verliert ihren Charakter als rational prüfbare Behauptung. Sie wird zur bloßen Behauptung von Zugehörigkeit, Haltung oder Macht.

Auch andere Denker haben diesen Gedanken aus unterschiedlichen Richtungen beschrieben. Karl Popper sah die Möglichkeit der Widerlegung als Grundbedingung rationaler Erkenntnis. Jürgen Habermas verstand Diskussion als Raum, in dem bessere Argumente prinzipiell zählen müssen. Ludwig Wittgenstein würde sagen, dass selbst das "Sprachspiel Diskussion" implizite Regeln voraussetzt  - darunter die Relevanz von Einwänden. Und Søren Kierkegaard betonte, dass Denken überhaupt erst dort beginnt, wo der Mensch bereit ist, die Möglichkeit des Irrtums ernst zu nehmen.

Die eigentliche These lautet deshalb nicht, dass falsche Aussagen verboten sein sollten. Sondern dass Diskussion ihren Sinn verliert, wenn Widerlegung keinerlei Konsequenz mehr für die vertretene Position haben kann. Denn wo Argumente nichts mehr verändern können, endet Diskussion als gemeinsamer Versuch der Wahrheitsfindung  - und wird zu bloßer Wiederholung konkurrierender Gewissheiten.
Antworten
CharlotteTheo.:

Diebstahl

 
26.05.26 15:56
niemand der bestohlen
wurde kann sagen ,wo seine Assets sind.
das heisst aber nicht perse , dass es sie niemals gab.
das ist so , wie wenn man sein Kind vermisst meldet und Polizei sagt, die Existenz des Kindes ist vmtl nur vorgetäuscht, sonst wüssten sie ja wo das Kind ist
Achso ich  kann nicht kathryn diffamieren, da Kathryn ein Fantasiename ist.
ich fantasiere , dass Kathryn und Lehna auch Fantasierollen sind
ich fantasiere Kathryn vertrat weniger ihren OPI als die Insolvenz  
Meimsteph, 26.05.26 06:22
eine Person hat einen Schlüssel zu meinem Zimmer.
die Person befindet sich im Haus.
in dem Zimmer befinden sich drei hundert Mark Scheine.
die Person verlässt das Haus und ich bemerke " die 300 Mark sind nicht mehr da"

ich rufe die Polizei an.
und die Polizei sagt " sie können nicht behaupten, die Person habe die 300 Mark gestohlen, denn weder können sie die Existenz der 300 Mark belegen, noch den Diebstahl"

ich habe dann argumentiert " wenn ich diese Leute jetzt finde, festhalte und in ihrem geldbeutel sind 300 Mark, ist es dann wenigstens bewiesen.

nein, natürlich nicht, denn ich kann ja nicht nachweisen, dass es meine 300 Mark sind.

Antworten
Meimsteph:

wieder 1000ende unnötige Worte

 
26.05.26 19:17
er hätte genausogut schreiben können
"Das von mir verbreitete TwistNARRATIV darf von niemand angezweifelt werden"
egal ob  Meimsteph von Anfang an Recht hatte, mit "die Insolvenz muß verhindert , mindestens aufgeschoben werden " und " das Geld existierte"
und ich auch damals schon massiv gegen sie vorging  
Antworten
Monaco1:

Dürfte jetzt anziehen

 
26.05.26 21:49
Antworten
Meimsteph:

monaco

 
27.05.26 19:22
Hatten Sie das mit dem "Anziehen" in your guts?
war das ein Bauchgefühl,
oder haben Sie das  wie Safkhet capital berechnet, weil Sie wie F.Quadir  aussergewöhnlich klug sind?
Falls letzteres der Fall war, und es nicht "betriebsgeheimnis"
leiben soll,  welche Koordinaten flossen in Ihre Berrechnung ein?
Ah wie weit wird wdi ihrer meinung nach anziehen
was wurde eigentlich aus den Anleihen?
weiß das jmd?
im voraus Danke  
Antworten
CharlotteTheo.:

Kathryn

 
27.05.26 19:39
warum antwortet jigajig Kathryn, obwohl sie überhaupt nicht zuhört?

der Versuch einer Erklärung, der ein größeres Problem deutlich macht...


So würde ich es kürzer und geordneter formulieren:

Er versucht Kathryn nicht deshalb immer wieder sachlich zu widerlegen, weil er glaubt, sie noch überzeugen zu können. Der Grund ist ein anderer. Ihre Argumentation steht beispielhaft für ein großes Problem im Wirecard Komplex. Sie beginnt mit richtigen Befunden und zieht daraus dann zu schnelle Schlüsse.

Ja, die Bilanz war falsch. Ja, die Treuhandguthaben waren nicht nachgewiesen. Ja, KPMG konnte zentrale TPA Umsätze nicht verifizieren. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass das gesamte TPA Geschäft fiktiv war. Daraus folgt auch nicht automatisch, dass Braun alles wusste und steuerte. Genau diese Zwischenschritte überspringt Kathryn immer wieder.

Deshalb antwortet er ihr. Nicht um Wirecard schönzureden, sondern um die Beweiskette sichtbar zu machen. Zwischen nicht verifiziert und widerlegt liegt ein Unterschied. Zwischen fehlendem Treuhandgeld und keinem Geschäft liegt ein Unterschied. Zwischen öffentlichem Konsens und gerichtsfestem Beweis liegt ein Unterschied.

Interessant ist, dass Kathryn das Problem eigentlich selbst erkannt hat. Sie hat einmal eine typische verzerrte KI Analyse gepostet und sinngemäß geschrieben, dort müsse man die Leute abholen. Genau das versucht er. Er erklärt, warum solche Antworten oft nur das dominante Narrativ wiederholen. Gleichzeitig ignoriert sie aber viele belegte Antworten, die genau dieses Narrativ aufdröseln. Das wirkt widersprüchlich. Entweder erkennt sie nicht, dass sie selbst dieselbe Verkürzung wiederholt, oder sie versteht den Punkt eigentlich und will ihn nur nicht offen zugeben.

Darum geht es am Ende nicht nur um Kathryn. Es geht darum, eine falsche Schlusskette nicht unwidersprochen stehen zu lassen. Wenn man sie oft genug wiederholt, wird sie irgendwann zur scheinbaren Tatsache. Gerade bei Wirecard ist das gefährlich. Der Skandal war real. Aber die Schuldfrage, die Rolle des TPA Geschäfts und der Vorsatz einzelner Personen müssen trotzdem konkret bewiesen werden.

Er widerlegt sie also nicht, um sie zu gewinnen. Er widerlegt sie, damit die bequemste Geschichte nicht einfach die Wahrheit ersetzt.
Antworten
CharlotteTheo.:

halt's Maul

 
27.05.26 19:40
wieder 1000ende unnötige Worte
er hätte genausogut schreiben können
"Das von mir verbreitete TwistNARRATIV darf von niemand angezweifelt werden"
egal ob  Meimsteph von Anfang an Recht hatte, mit "die Insolvenz muß verhindert , mindestens aufgeschoben werden " und " das Geld existierte"
und ich auch damals schon massiv gegen sie vorging  
Meimsteph, 26.05.26 19:17
du ekliges Hühnchen.
und hör auf mit deinen unterstellungen
Antworten
Meimsteph:

danke für die "offenbahrungsposts"

 
27.05.26 19:51
wieso beschreibt csfa ,alias der Kindergärtner, alias der Expertenexperte unter seinem pseudonym Charlotte ,was er unter seinem pseudonym  jigajig macht
vll soll das das Wirecard geschäftsmodell veranschaulichen ?

die Verantwortung wird zwischen verschiedenen "Konten" aufgeteilt ?
wenn eines gesperrt wird, hat man 5 andere Arme?
Man spielt sich Bälle , Kompetenzen . Kunden zu ?

ja bei WDI machte das Sinn....
.. csfa ,alias der Kindergärtner, alias der Expertenexperte lobt sich halt selber und analysiert sich selber ....weils sonst niemand interessiert
vll ist er multiple persönlichkeit, das hat ja zusammenhang mit seiner diplomarbeit
Antworten
CharlotteTheo.:

halt's Maul

 
27.05.26 22:52
du ekliges Hühnchen und höre auf mit deinen Verleumdungen.
Antworten
CharlotteTheo.:

der am längsten zweifelt

 
27.05.26 22:55
fontaane.wordpress.com/2026/05/20/4833/
Antworten
CharlotteTheo.:

Zusammenfassung

 
27.05.26 22:57
Der Artikel ist ein persönlicher Rechenschaftsbericht, der die eigene intellektuelle Reise durch den Wirecard-Fall nachzeichnet. Der Ausgangspunkt ist eine grundlegende Verschiebung der Perspektive: Waehrend der Kollaps vom Juni 2020 fuer die meisten Beobachter und geschaedigten Anleger ein Schock war, war er fuer den Autor zunaechst eine Bestaetigung jahrelanger Zweifel, aber eben aus einem anderen Blickwinkel als jenem der Schadensbewertung.

Der Artikel entfaltet dann die titelgebende Systemtheorie der Verantwortung: Jede Institution, die den Schaden allein haette verhindern koennen, traegt hundert Prozent Verantwortung, unabhaengig davon, wie viele andere ebenfalls versagt haben. Daraus folgt, dass die Gesamtverantwortung im Fall Wirecard sich auf mehrere hundert Prozent summiert, was mathematisch paradox, aber systemisch konsequent ist. Besonders scharf wird die Kritik dort, wo der Text beschreibt, wie BaFin, EY und Justiz durch ihr aktives Auftreten als Schutzschilder das Anlegervertrauen erst zementiert haben, um sich hinterher als ebenfalls Getaeuschte zu inszenieren.

Ein zentraler Abschnitt gilt der Selbstkritik: Der Autor raeumt ein, dass sein analytischer Blick die Perspektive normaler Kleinanleger manchmal aus den Augen verloren hat, und dass der implizite Vorwurf an Geschaedigte, man haette es ja wissen koennen, hochgradig zynisch ist, solange der Staat selbst Nebelkerzen geworfen hat.

Den parlamentarischen Untersuchungsausschuss beschreibt der Text als formale Verantwortungsuebergabe, die das systemische Versagen nicht bereinigt, sondern mit einem zweitausend Seiten langen Stempel an die naechste Instanz weitergereicht hat. Das Strafverfahren in Stadelheim habe dann die behauptete Eindeutigkeit des Tatbilds nicht eingeloest. Die These, das Drittpartnergeschaeft sei eine reine Erfindung gewesen, sei im Prozess ins Straucheln geraten, und die Medien haetten sich geweigert, die dabei auftauchenden Widersprueche zu diskutieren.

Am Ende laeuft der Artikel auf eine bittere Diagnose hinaus: Unabhaengig davon, wie das Strafurteil gegen Braun ausfaellt, haben sich die gesellschaftlichen und institutionellen Verantwortlichkeiten laengst in eine Richtung verfestigt, die den Geschaedigten materielle Gerechtigkeit vorenthielt. Ein hartes Urteil erzeuge Genugtuung, aber keinen Schadensersatz. Das eigentliche Thema des Artikels ist daher weniger die strafrechtliche Schuldfrage als die Frage, wie moderne Gesellschaften Verantwortung verteilen, wenn ein System kollabiert.
Antworten
CharlotteTheo.:

was stimmt in den Medien nicht??

 
27.05.26 23:03
Die öffentliche Darstellung des Wirecard-Verfahrens leidet an einem strukturellen Grundproblem: Das Tatbild wurde festgelegt, bevor der Prozess begann.

Sieben Tage nach einer einzigen Kronzeugenvernehmung, die unter ausdrücklichem Angebot von Strafmilderung stattfand, erklärte die Staatsanwaltschaft München öffentlich, wie das System funktioniert hatte. Die deutschen Medien übernahmen dieses Tatbild und haben es seitdem nicht ernsthaft in Frage gestellt. Was folgte, war keine Berichterstattung über einen offenen Prozess. Es war die Begleitung einer bereits feststehenden Erzählung.

Die selektive Quellennutzung ist dabei besonders auffällig. Presseberichte werden als Beleg gegen den Angeklagten verwendet. Gerichtliche Primärquellen, die das Tatbild komplizieren, werden ignoriert. Der Krisenmanager, der als Nachfolger des Angeklagten eingesetzt wurde, gab unter Eid an, keine Belege für die positive Kenntnis des Angeklagten gefunden zu haben. Er weigerte sich, die Untersuchung des Insolvenzverwalters als Untersuchung zu bezeichnen. Diese Aussage hat in der oeffentlichen Berichterstattung praktisch keinen Niederschlag gefunden. Derselbe Zeuge wird zitiert, wenn er das Fehlen der Gelder bestatigt. Er verschwindet aus der Berichterstattung, wenn er den Angeklagten entlastet.

Das Singapore State Court Urteil vom September 2025 belegt, dass gefaelschte Bestatigungsschreiben nicht nur an den Wirtschaftsprufer, sondern auch an Wirecard selbst gerichtet waren. Das Gericht stellte fest, dass die Absicht war, Wirecard zu taueschen. Diese Feststellung ist mit der dominanten Erz hlung, wonach Wirecard-Management den Betrug orchestriert hat, nur schwer vereinbar. In der deutschen Berichterstattung ist sie nahezu absent.

Der Kronzeuge wird ohne kritische Distanz behandelt. Dass seine entscheidende Aussage unter Strafmilderungsangebot entstand, dass er in derselben Vernehmung Widersprueche produzierte, dass seine Angaben zu seiner Beziehung zu den Tatbeteiligten in Singapur durch ein rechtskraeftiges Gerichtsurteil widerlegt wurden, findet keine angemessene Beruecksichtigung.

Stattdessen dominieren Ueberschriften, die das Urteil vorwegnehmen, das noch nicht gesprochen wurde. Die Verteidigungsstrategie wird als absurd bezeichnet. Der Staatsanwalt wird als derjenige beschrieben, der die Verteidigung zerlegt. Das ist keine Prozessberichterstattung. Es ist Stimmungsfuehrung.

Die eigentliche Frage des Verfahrens wird dabei nicht gestellt. Nicht ob der Angeklagte schuldig ist. Sondern welches Erklaerungsmodell fuer den Zusammenbruch des Unternehmens beweisbar ist. Die Anklage geht von Fabrication aus, also der vollstaendigen Erfindung eines Geschaeftsbereichs. Die Verteidigung setzt ein alternatives Modell dagegen, in dem echte Geschaeftsstrukturen durch interne Akteure missbraucht und Erlöse umgeleitet wurden. Beide Modelle sind mit den bekannten Fakten vereinbar. Welches zutrifft, ist die Kernfrage des Verfahrens.

Diese Frage gilt in der oeffentlichen Wahrnehmung als beantwortet, obwohl sie das Gericht noch nicht beantwortet hat.

Das ist das eigentliche Problem der Berichterstattung. Nicht Parteilichkeit im klassischen Sinne. Sondern die Verwaltung einer Erzaehlung, die vor dem Prozess fertig war, und die Unfaehigkeit oder Unwilligkeit, sie im Lichte neuer Erkenntnisse zu ueberprueefen.
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CharlotteTheo.:

wichtiger Unterschied und Erklärung

 
27.05.26 23:14
Es gibt Menschen, die die offizielle Erzählung über den Wirecard-Komplex ablehnen — nicht weil sie Argumente haben, sondern weil sie eine Geschichte brauchen.

Eine Geschichte, in der sie Opfer sind. In der dunkle Mächte oder koordinierte Eliten die Wahrheit verbergen. In der Markus Braun nicht ein möglicherweise zu Unrecht Angeklagter ist, sondern ein Verfolgter, ein Märtyrer.

Diese Menschen interessieren sich nicht für die tatsächlich Geschädigten. Sie interessieren sich nicht für die Wahrheit. Sie interessieren sich für die Bestätigung einer Weltsicht, in der sie selbst auf der richtigen Seite stehen — ohne den Preis zu zahlen, den Wahrheitssuche kostet.

Dabei liegt ein entscheidender Unterschied vor, der oft verwechselt wird. Wer Braun für den Täter hält und durch den Zusammenbruch geschädigt wurde, der ist sein Opfer. Wer Braun dagegen als Opfer des Staates darstellt, vermeidet genau die Frage, die gestellt werden müsste: Wurde ich von ihm betrogen? Das ist keine Antwort. Das ist Flucht vor einer Antwort. Und diese Flucht, kombiniert mit moralischer Selbstgerechtigkeit und Realitätsleugnung, ist als krankhaft zu bezeichnen.

Ich distanziere mich von diesen Menschen in aller Deutlichkeit — nicht beiläufig, sondern aus Überzeugung und aus Notwendigkeit.

Meine Forderung nach vollständiger Ermittlung und nach einem Verfahren, das den Maßstäben des Rechtsstaats entspricht, darf nicht mit diesem wahnhaften Denken in Verbindung gebracht werden. Der Zweifel an der Erzählung ist nur dann legitim, wenn er auf Argumenten beruht, die Geschädigten im Blick behält und offen bleibt für eine Verurteilung auf vollständiger und fairer Beweisgrundlage.

Das wäre kein Scheitern dieser Kritik. Das wäre ihr Ziel.
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