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Wie blöd muss ein KfW-Mitarbeiter sein


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Libuda:

Wie blöd muss ein KfW-Mitarbeiter sein

3
21.11.09 23:39
kann man sich nur fragen, wenn er derartigen Blödsinn auf die Menschheit loslässt und dabei auch nicht nur ein Wörtchen über die Abhängigkeit der Eigenkapitalrendite vom Verschuldungsgrad verliert?

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ch/50032815.html

Wer so blöd ist, sollte sofort gefeuert werden und auch alle seine Vorgesetzten/Chefs, die diesen Blödsinn abgesegnet haben. Über diesen dümmlichen und flegelhaften Artikel sollte eine intensive wirtschaftspolitsche und unternehmenstheoretische Diskussion einsetzen. Viel Dümmeres hätte auch unser neuer Wirtschaftsminister nicht schreiben können.

Wenn ich die Eigenkapitalquote auf 1% reduziere und die Gesamtkapitalrendite dabei höher ist als der Fremdkapitalzins, kommt selbst bei der größten Bruchbude in passablen wirtschaftlichen Zeiten eine Eigenkapitalrendite von über 25% heraus. Dass dieses Unternehmen aber trotzdem bei auch der kleinsten Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage pleite ist, müsste sogar der Hausmeister der KfW wissen. Und was das für die Arbeitnehmer bei dieser Bruchbude bedeutet, kann sich sicher jeder vorstellen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass bei der KfW Tierversuche verboten sind - aber auch das wäre sicher noch besser gelaufen, wenn man sich ausgerechnet den dümmsten Affen ausgesucht hätte.

Es ist eine Affenschande, wie hier Lieschen Müller und Joe Sixpack verarscht werden, die mit ihren Steuergeldern nicht für die Affen bei der KfW aufkommen müssen, sondern - sehr viel schlimmer noch - für die Pleiten dieser affengeilen "Musterunternehmen" nach den Vorstellungen von KfW-Lackaffen.
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Libuda:

Die KfW-Flasche hat übersehen, dass man

 
22.11.09 13:20
hohe Eigenkapitalrenditen vor allem über eine Steigerung des Verschuldungsgrades erreicht - dem sogenannten Leverage-Effekt. Kauft man beispielsweise ein Investitionsobjekt für 100.000 Euro, das einen Ertrag von 6.000 Euro abwirft, dann beträgt die Gesamtkapitalrendite 6%. Diese Gesamtkapitalrendite ist unabhängig von der eingesetzten Kapitalart (Eigenkapital, Fremdkapital). Finanziert man dieses Objekt zu 100% mit Eigenkapital, ist die Eigenkapitalrendite mit der Gesamtkapitalrendite identisch, also 6%. Leiht man sich dagegen 50.000 Euro Fremdkapital zu 4%, um damit einen Teil der Investition zu finanzieren, sinkt der Ertrag um 2.000 Euro Zinsen für Fremdkapital auf 4.000 Euro, allerdings muss man jetzt damit auch nur noch 50.000 Euro Eigenkapital bedienen, was die Eigenkapitalrendite auf 8% ansteigen lässt. Leiht man sich jetzt sogar 90.000 Euro Fremdkapital zu 4%, sinkt der Ertrag um 3.600 Euro Zinsen auf 2.400 Euro, allerdings muss man damit sogar nur noch 10.000 Euro Eigenkapital bedienen, was die Eigenkapitalrendite auf 24% hinaufschnellen lässt. Und macht man es gar wie der Ackermann-Sepp und arbeitet nur mit 5% Eigenkapital, dann muss man 95.000 Euro Fremdkapital aufnehmen, die bei 4% Zinsen 3.800 Euro Zinsen kosten. Dann bleiben noch 2.200 Euro übrig, was bezogen auf 5.000 Euro Eigenkapitaleinsatz eine Eigenkapitalrendite von 44% ergibt, die dann Aufschneider und Großmäuler wie der Ackermann-Sepp als überragende Leistung verkaufen, die mit Milliarden-Boni belohnt werden müssen.

Allerdings kann der Schuss auch nach hinten losgehen und statt der Gesamtkapitalrendite von 6% nur eine von 2% rauskommen, da es auch schlechte Wirtschaftslagen gibt. Dann sieht die 95%ige Fremdfinanzierung vom Ackermann-Sepp so aus: Der Ertrag liegt bei 2.000 Euro, die Fremdkapitalzinsen liegen bei 3.800 Euro - somit ergeben sich ein Verlust von 1.800 Euro und bei einem Eigenkapitaleinsatz von 5.000 Euro eine negative Eigenkaptialrendite von sage und schreibe 36% und in weniger als drei Jahren ist sämtliches Eigenkapital vernichtet. Und das ist dann genau die Situation, wo Lieschen Müller und Joe Sixpack mit ihren Steuerngeldern einspringen müssen.
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Libuda:

Das Ackermann-Sepp-Spielchen so nicht

 
22.11.09 18:31
weitergehen können, weiss eigentlich jeder - außer der Flasche bei der KfW, der unsere Steuergelder durchbringt.

Von Theodor Weimer, Chef der deutschen Unikredit-Tochter HVB, die früher auch nicht immer artig war, kann man heute immerhin in Euro am Sonntag lesen:

"Es muss dafür gesorgt werden, dass diese Hochrisikospieler auch wirklich selbst das Risiko tragen. Sie dürfen nicht systemrelevant sein, denn sonst sichert die Allgemeinheit ihre riskante Geschäftsstragie und ihre hohen Erträge. Wir müssen stärker mit dem Finger auf die Hochrisikospieler zeigen."

Und von einem ordentlichen Staatsbürger erwarte ich, dass er morgen seinen Bundestagsabgeordneten anruft und ihn fragt, wie er unflätigen Äusserungen von KfW-Angestellten (die von uns bezahlt werden und Milliarden von unseren Steuergeldern z.B. bei der IKB vernichtet haben), die diese Zustände weiterhin begünstigten, in Zukunft zu unterbinden gedenken helfen will und was er unternehmen will, damit diese KfW-Flasche und alle seine unmittelbaren Vorgesetzten derart unflätige, freche und dreiste Äusserungen das nächste Mal nur noch als Privatmann abgeben können (und zwar ohne Millionenabfindungen).
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Libuda:

Es ist skandalös, dass sich eine Bank

 
22.11.09 23:34
wie die KfW zu derartigen kriminellen Flegeleien, wie das die Veröffentlichung in meinem Ausgangsposting darstellt, hinreißen lässt, wenn man bedenkt wieviel unendlichen Dreck diese Truppe am Stecken hat und um wieviel Miliarden diese unfähgie Truppe jeden Bundesbürger gebracht hat.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580307,00.html

Ich habe vor Jahren einmal ausgerechnet, um wieviel zehntausende kostenfreie Kindergartenplätze diese verrottente Truppe die Bundesbürger gebracht hat. Und dann diese unsäglich kriminelle Nummer. Wenn hier der zuständige Minister nicht eingreift und dieses Pack, das für diese Nummer zuständig war, nicht fristlos feuert, sollten wir uns mit Strafanzeigen wehren.
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Libuda:

Wieviel Dummheit und/oder kriminelle

 
23.11.09 11:36
Energie in der Veröffentlichung der KfW aus meinem Ausgangsposting steckt, kann man auch in den folgenden Zeilen aus dem Artikel in meinem letzten Posting nachlesen.

"Untersucht wurde demnach nur, welche Rolle die KfW als Hauptaktionär gespielt hat und ob die staatlichen Vertreter im Verwaltungsrat der Bank, allen voran der jetzige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jörg Asmussen, genügend Kontrolle ausübten. Die Prüfer meinen, dass die KfW ihrer Verantwortung als Förderbank des Bundes "nicht gerecht geworden" sei, berichtet die Zeitung weiter. Sie habe nicht darauf geachtet, dass die IKB risikoreiche Geschäfte auf Zweckgesellschaften ausgelagert hatte, die ihre Kreditrahmen massiv überschritten hätten. Auf das besondere "Risikoprofil" der IKB hätte die KfW "besonderes Augenmerk legen müssen".

Die Unverschämt, Dreistigkeit, Dummeheit und grenzenlose Frechheit des KfW-Autors wird darin deutlich, dass er ein Modell lobt, das die IKB  angewendet hat, nämlich den Versuch die Eigenkapitalrentabilität durch die Erhöhung des Verschuldungsgrades zu vergößern. Die Kosten für den Steuerzahler beliefen sich dabei auf 10 Milliarden Euro.

Leider kann ich noch nirgendwo lesen, dass der Verfasser und seine Vorgesetzten, und zwar ohne jeglich Abfindungen, auf der Stelle gefeuert wurden.
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Libuda:

Bedauerlich

 
23.11.09 18:39
dass noch kein Politiker sich über den dreisten, ahnunglosen und dummen KfW-Flegel aufgeregt habt.

Das wirft ein schlechtes Bild auf unsere Politiker, die eigentlich das Beste für Lieschen Müller erreichen müssten, aber offensichtlich wollen sie wie der dreiste, ahungslose und dumme KfW-Flegel auch nur das Geld von Lieschen Müller.
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Libuda:

Auch dieses Papier

 
23.11.09 19:03
das offensichtlich den dümmlichen Äusserungen zugrunde, zeigt die Unfähgikeit des Autors auf.

www.kfw.de/DE_Home/Service/Download_Center/..._Kurzfassung.pdf

Der Zusammenhang zwischen der Erhöung der Fremdkapitalfinanzierung und der Steigerung der Eigenkapitalrendite wird mit einem Nebensatz abgetan. Und es wird hier überhaupt nicht zwischen zwei sehr unterschiedlichen Situationen differenziert: Einerseits sind mittelständische Unternehmen oft aus einer Notlage heraus in eine Situation mit wenig Eigenkapital geraten und schaffen dann in guten Zeiten wenigstens eine hohe Verzinsung auf das wenige Eigenkapital. Die öffentliche Diskussion, die das KfW-Papier einleitend zitiert, basiert auf einem anderen Fall: Dort reduzieren nämlich Manager wie der Ackermann-Sepp und die Potentaten von Landesbanken oder die Chefs von IKB oder HypoRealEstate mit Absicht Ihr Eigenkapital, indem sie bei konstantem Eigenkapital in unveranwortlicher Weise ihre Bilanzsummen hochfahren, und zwar nur mit dem einen Zweck: die Rendite des jetzt in Relation zur Bilanzsumme kleiner werdenden Eigenkapital zu erhöhen. Und mit dieser Ziffer gehen sie dann hausieren, um ihre Boni nach oben zu treiben. Geht das schief, müssen Lieschen Müller, Joe Sixpack und die anderen Steuerzahler dafür blechen.

Es ist eine Frechheit und eine Verhöhung des Mittelstandes und der für Bängster aus Pleitebanken blutenden Steuerzahler diese beide unterschiedlichen Situationenn durcheinanderzuwerfen und zu vermengen. Und wenn es nicht aus Dummheit geschah, sondern Absicht war, ist es eine grenzenlose Unverschmämtheit von jemandem, der sich offensichtlich bei den Ackermann-Seppen dieser Welt anbiedern will.
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Libuda:

Der Skandal ist diese skandalöse Nummer

 
23.11.09 21:15
aus meinem Ausgangsposting:

"Viele werfen ihm überhöhte Risikobereitschaft vor. Doch der Chef der Deutschen Bank erhält Rückendeckung: Laut der staatlichen Bankengruppe sind 25 Prozent und mehr oftmals drin - nicht nur für Dax-Unternehmen.
Das Ziel von 25 Prozent Eigenkapitalrendite vor Steuern ist für die Deutsche Bank  und für viele andere Unternehmen nicht so ehrgeizig wie oft eingeschätzt. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die die staatliche KfW-Bankengruppe am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichte."

Und genau dazu habe ich in meinem letzten Posting ausgeführt:

"Und es wird hier überhaupt nicht zwischen zwei sehr unterschiedlichen Situationen differenziert: Einerseits sind mittelständische Unternehmen oft aus einer Notlage heraus in eine Situation mit wenig Eigenkapital geraten und schaffen dann in guten Zeiten wenigstens eine hohe Verzinsung auf das wenige Eigenkapital. Die öffentliche Diskussion, die das KfW-Papier einleitend zitiert, basiert auf einem anderen Fall: Dort reduzieren nämlich Manager wie der Ackermann-Sepp und die Potentaten von Landesbanken oder die Chefs von IKB oder HypoRealEstate mit Absicht Ihr Eigenkapital, indem sie bei konstantem Eigenkapital in unveranwortlicher Weise ihre Bilanzsummen hochfahren, und zwar nur mit dem einen Zweck: die Rendite des jetzt in Relation zur Bilanzsumme kleiner werdenden Eigenkapital zu erhöhen. Und mit dieser Ziffer gehen sie dann hausieren, um ihre Boni nach oben zu treiben. Geht das schief, müssen Lieschen Müller, Joe Sixpack und die anderen Steuerzahler dafür blechen.

Es ist eine Frechheit und eine Verhöhung des Mittelstandes und der für Bängster aus Pleitebanken blutenden Steuerzahler diese beide unterschiedlichen Situationenn durcheinanderzuwerfen und zu vermengen. Und wenn es nicht aus Dummheit geschah, sondern Absicht war, ist es eine grenzenlose Unverschmämtheit von jemandem, der sich offensichtlich bei den Ackermann-Seppen dieser Welt anbiedern will."

Zu klären wäre jetzt noch, wer diese Unverschämtheit am Anfang diese Posting erfunden hat, der Autor der Financial Times Deutschland oder die KfW. Darüber wollen wir Klärung. Und alle Politiker, die nicht verlogen sind und hoffen, einen Abstauberposten bei der KfW irgendwann zu ergattern, sollten Stellung beziehen.

Verdächtig ist das Schweigen, offensichtlich hoffen fast 600 Bundestagsabgeordnete bzw. deren Clanchefs, von den Linken bis zur CSU und FDP noch auf einen geilen Posten bei der KfW, bei dem síe Lieschen Müller abkochen können - die deutsche Politikerkaste ist tatsächlich ekelerregend.
Antworten
preis:

dazu gibts schon einen thread ;-)

 
23.11.09 21:16
Libuda:

Aber nicht zu dem speziellen Thema

 
23.11.09 21:27
dass uns da jemand belugt, dass die Steigerung der Eigenkapitalrendite durch eine Steigerung des Verschuldungsgrad ein besondere Leistung sei, wie Typen wie das der Ackermann-Sepp und die schlimmen Vorsitzenden der meisten Landesbanken, die den Steuerzahler Hunderte von Milliarden gekosten haben, und Verzocker von IKB und HypoRealEstate behaupten.

Besonders interessant ist hier die Frage, ob sich die Landesbanken das Geld von diesen Versagern schon zurückgeholt haben. Denn sollte dies noch nicht geschehen sein, sollten die zuständigen Staatsanwaltschaften endlich einmal anfangen, wegen Untreue  zu ermitteln.

Aber in diesem Sumpf tut sich fast nichts.
Antworten
Libuda:

Die Ermittlungsbeamten

 
23.11.09 21:44
die in diesem Sumpf aufräumen könnten, fangen Dorftrottels, die sich mit einem ungedeckten Scheck von 2.000 Euro bei C&A einklleiden wie Lloyd Blankfein von Goldman Sachs.

So haben die Justizminister aber schon immer seit Adam und Eva die Prioritäten gesetzt.
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