Sonus verliert vor Quartalszahlen
Die Aktien des Telekommunikationsnetzwerkunternehmens Sonus Networks verloren zuletzt 3,8% im Aktienkurs da Marktteilnehmer allem Anschein nach keine allzu positiven Überraschungen bei den Quartalszahlen am Mittwoch erwarten. Analysten gehen von einem Verlust von 4 Cents/Aktie und einem Umsatz von 38,41 Mio $ aus. Der Analyst Hasan Imam von Thomas Weisel erwartet von dem Unternehmen eine Meldung im Rahmen der Erwartungen, aber einen schwächeren Ausblick. Da es folglich an Katalysatoren für einen Kursanstieg mangele, würden Anleger ihre Anteilsscheine aus den Händen geben.
Software schockiert mit Gewinnwarnung
Eine Gewinnwarnung setzte zuletzt den Aktien des Softwareanbieters Group 1 zu, nach dem das Unternehmen verkündet hatte, daß die Ergebnisse des Q3 hinter den Erwartungen zurückbleiben würden. Aufgrund einer nicht vorhergesehenen Schwäche in den Bereichen "customer communications managament" und "Enterprise Solutions", hervorgerufen durch Auftragsverschiebungen, gehe man nur noch von einem Umsatz von 22 Mio $ und einem Gewinn von 16-18 Cents/Aktie aus. Man werde dennoch "solide Ergebnisse" vorlegen, versprach der CEO. Die Aktien verloren zuletzt über 10% im Kurs.
InfoSpace stellt neuen Optionsplan vor
InfoSpace, ein Unternehmen aus dem Wirelessbereich, verkündete am Dienstag, daß man einen beschlossenen Aktienoptionsplan überholen und neugestalten werde um den starken Wertverlust der Aktien in den vergangenen Monaten zu berücksichtigen.
Nun wolle das Unternehmen seinen Angestellten die Option anbieten, eine Aktie für jede 10 Aktien, welche sie nach dem alten Plan kaufen konnten, zu beziehen. Zudem sollten einige Mitarbeiter "Kompensationsoptionen" erhalten. Die neuen Optionen sollen die ersetzen, welche einen Ausübungskurs von über 10$ aufweisen würden. Im Zuge des Internetcrashes waren die Aktien des Unternehmens von über 100$ auf knapp 2$ eingestürzt.
Handspring kann mit Q2-Zahlen überraschen
Der Hersteller von Handheld-Geräten, Handspring, konnte nach Börsenschluß mit seinen Zahlen für das Q2 die Markterwartungen übertreffen. Zwar fiel der Umsatz um 64% auf 70,5 Mio $ zurück und auch der operative Verlust weitete sich von 15,2 Mio $ auf 19,8 Mio $ oder 12 Cents/Aktie aus, damit konnte man aber die Analystenschätzungen von 12 Cents/Aktie Verlust und 62,7 Mio $ Umsatz deutlich übertreffen.
Der CEO des Unternehmens, Donna Dubinsky, zeigte sich zufrieden mit den Zahlen: "Wir freuen uns, unsere Planzahlen erfüllt zu haben. Vor allem in der Weihnachtszeit haben wir viel Boden gut machen können", erklärte die Geschäftsfrau.
RF Micro Devices meldet Q3-Zahlen
Der Hersteller von Radiofrequenzschaltkreisen RF Micro Devices konnte im Q3 des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz um 26% auf 100,6 Mio $ steigern, verbüßte aber zugleich einen Gewinneinbruch von 55% auf 3,5 Mio $ oder 2 Cents/Aktie, während Analysten auch von 2 Cents/Aktie Gewinn ausgegangen waren. Die Umsatzmarge stieg von 37% auf 38,7% sequentiell an.
Für das Q4 rechne man mit einem Gewinn von einem Cent/Aktie und einem Umsatz von 90-95 Mio $. Analysten rechneten hier mit einem Gewinn von 4 Cents/Anteilsschein.
RF führte den Gewinneinbruch auf die Abschwächung bei den Kundenausgaben zurück.
Intel Corp. gibt starke Q4-Zahlen aus
Das weltgrößte Halbleiterunternehmen Intel Corp. meldete für das Q4 einen Umsatzrückgang um 20% auf 6,98 Milliarden $ und einen gleichzeitigen Gewinneinbruch um 77% auf 504 Mio $ oder 7 Cents/Aktie. Beim operativen Ergebnis fiel der Gewinn um 60% auf 15 Cents/Aktie. Mit diesen Zahlen konnte man die Analystenschätzungen von 6,83 Milliarden $ und 11 Cents/Aktie operativen Gewinn deutlich hinter sich lassen. Noch im Dezember hatte Intel seine Planzahlen beim Umsatz mit 6,7-6,9 Milliarden $ angegeben.
"Das Jahr 2001 war schrecklich für den gesamten Halbleitersektor gewesen", erklärte Craig Barrett, der Intel-CEO. "Trotz des Rückschlages haben wir neue Produkte eingeführt, wie den ersten 2GHz-Prozessor, haben Marktanteile hinzugewonnen und über 1 Milliarde $ Gewinn eingefahren. Ich würde mit keinem Unternehmen auf dieser Erde tauschen wollen", kommentierte er die Lage weiter.
Dennoch verloren die Aktien in der Nachbörse zuletzt deutlich an Wert.
eBay berichtet über erfolgreiches Q4
Der Internetauktionator eBay Inc. konnte auch im Q4 aufgrund der Expansion in neue Regionen und wegen eines starken Feriengeschäfts bei Umsatz und Gewinn deutlich zulegen. So stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 64% auf 219,4 Mio $, der operative Gewinn lag zugleich bei 38,5 Mio $ oder 14 Cents/Aktie. Analysten hatten mit 13 Cents/Aktie Gewinn und 212 Mio $ Umsatz gerechnet. In der Vergangenheit hatte eBay stets deutlich über den Schätzungen melden können.
Für das erste Halbjahr 2002 nahm man nun die Planzahlen nach oben: Anstelle der 460 Mio $, die man noch im Dezember ausgegeben hatte, erwarte man nun 490-510 Mio $ Umsatz.
Trotz der Rezession in den USA sei die jüngste Holiday-Season so erfolgreich wie nie zuvor verlaufen, erklärte der CFO des Unternehmens.
Auch eBay-Aktien notierten in einer schwachen Nachbörse zuletzt unter ihrem Schlußkurs.
Juniper Networks veröffentlicht Q4-Zahlen
Der Netzwerkgigant Juniper Networks, der erst im letzten Monat eine Umsatz- und Gewinnwarnung ausgegeben hatte, meldete einen Gewinneinbruch beim operativen Ergebnis um 82% auf 15,9 Mio $ oder 5 Cents/Aktie. Analysten hatten mit diesem Ergebnis gerechnet. Der Umsatz fiel um 49% auf 151 Mio $ zurück.
Das Unternehmen führte die schlechte Entwicklung auf schwache Ausgaben der großen ISP und Telko-Carrier zurück.
Die Frage sein nun, wie schnell sich Juniper werde erholen können, meinte Erik Suppiger, Analyst von Pacific Growth Equities. Die Aussichten seien sehr unklar, aber auf der anderen Seite erwarte ein von Juniper, daß im ersten Quartal zahlreiche neue Produkte für Umsatz sorgen könnten. Er selbst wäre überrascht wenn Juniper von einem weiter rückgangigen Geschäft ausgehen würde.
Die Aktien des Telekommunikationsnetzwerkunternehmens Sonus Networks verloren zuletzt 3,8% im Aktienkurs da Marktteilnehmer allem Anschein nach keine allzu positiven Überraschungen bei den Quartalszahlen am Mittwoch erwarten. Analysten gehen von einem Verlust von 4 Cents/Aktie und einem Umsatz von 38,41 Mio $ aus. Der Analyst Hasan Imam von Thomas Weisel erwartet von dem Unternehmen eine Meldung im Rahmen der Erwartungen, aber einen schwächeren Ausblick. Da es folglich an Katalysatoren für einen Kursanstieg mangele, würden Anleger ihre Anteilsscheine aus den Händen geben.
Software schockiert mit Gewinnwarnung
Eine Gewinnwarnung setzte zuletzt den Aktien des Softwareanbieters Group 1 zu, nach dem das Unternehmen verkündet hatte, daß die Ergebnisse des Q3 hinter den Erwartungen zurückbleiben würden. Aufgrund einer nicht vorhergesehenen Schwäche in den Bereichen "customer communications managament" und "Enterprise Solutions", hervorgerufen durch Auftragsverschiebungen, gehe man nur noch von einem Umsatz von 22 Mio $ und einem Gewinn von 16-18 Cents/Aktie aus. Man werde dennoch "solide Ergebnisse" vorlegen, versprach der CEO. Die Aktien verloren zuletzt über 10% im Kurs.
InfoSpace stellt neuen Optionsplan vor
InfoSpace, ein Unternehmen aus dem Wirelessbereich, verkündete am Dienstag, daß man einen beschlossenen Aktienoptionsplan überholen und neugestalten werde um den starken Wertverlust der Aktien in den vergangenen Monaten zu berücksichtigen.
Nun wolle das Unternehmen seinen Angestellten die Option anbieten, eine Aktie für jede 10 Aktien, welche sie nach dem alten Plan kaufen konnten, zu beziehen. Zudem sollten einige Mitarbeiter "Kompensationsoptionen" erhalten. Die neuen Optionen sollen die ersetzen, welche einen Ausübungskurs von über 10$ aufweisen würden. Im Zuge des Internetcrashes waren die Aktien des Unternehmens von über 100$ auf knapp 2$ eingestürzt.
Handspring kann mit Q2-Zahlen überraschen
Der Hersteller von Handheld-Geräten, Handspring, konnte nach Börsenschluß mit seinen Zahlen für das Q2 die Markterwartungen übertreffen. Zwar fiel der Umsatz um 64% auf 70,5 Mio $ zurück und auch der operative Verlust weitete sich von 15,2 Mio $ auf 19,8 Mio $ oder 12 Cents/Aktie aus, damit konnte man aber die Analystenschätzungen von 12 Cents/Aktie Verlust und 62,7 Mio $ Umsatz deutlich übertreffen.
Der CEO des Unternehmens, Donna Dubinsky, zeigte sich zufrieden mit den Zahlen: "Wir freuen uns, unsere Planzahlen erfüllt zu haben. Vor allem in der Weihnachtszeit haben wir viel Boden gut machen können", erklärte die Geschäftsfrau.
RF Micro Devices meldet Q3-Zahlen
Der Hersteller von Radiofrequenzschaltkreisen RF Micro Devices konnte im Q3 des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz um 26% auf 100,6 Mio $ steigern, verbüßte aber zugleich einen Gewinneinbruch von 55% auf 3,5 Mio $ oder 2 Cents/Aktie, während Analysten auch von 2 Cents/Aktie Gewinn ausgegangen waren. Die Umsatzmarge stieg von 37% auf 38,7% sequentiell an.
Für das Q4 rechne man mit einem Gewinn von einem Cent/Aktie und einem Umsatz von 90-95 Mio $. Analysten rechneten hier mit einem Gewinn von 4 Cents/Anteilsschein.
RF führte den Gewinneinbruch auf die Abschwächung bei den Kundenausgaben zurück.
Intel Corp. gibt starke Q4-Zahlen aus
Das weltgrößte Halbleiterunternehmen Intel Corp. meldete für das Q4 einen Umsatzrückgang um 20% auf 6,98 Milliarden $ und einen gleichzeitigen Gewinneinbruch um 77% auf 504 Mio $ oder 7 Cents/Aktie. Beim operativen Ergebnis fiel der Gewinn um 60% auf 15 Cents/Aktie. Mit diesen Zahlen konnte man die Analystenschätzungen von 6,83 Milliarden $ und 11 Cents/Aktie operativen Gewinn deutlich hinter sich lassen. Noch im Dezember hatte Intel seine Planzahlen beim Umsatz mit 6,7-6,9 Milliarden $ angegeben.
"Das Jahr 2001 war schrecklich für den gesamten Halbleitersektor gewesen", erklärte Craig Barrett, der Intel-CEO. "Trotz des Rückschlages haben wir neue Produkte eingeführt, wie den ersten 2GHz-Prozessor, haben Marktanteile hinzugewonnen und über 1 Milliarde $ Gewinn eingefahren. Ich würde mit keinem Unternehmen auf dieser Erde tauschen wollen", kommentierte er die Lage weiter.
Dennoch verloren die Aktien in der Nachbörse zuletzt deutlich an Wert.
eBay berichtet über erfolgreiches Q4
Der Internetauktionator eBay Inc. konnte auch im Q4 aufgrund der Expansion in neue Regionen und wegen eines starken Feriengeschäfts bei Umsatz und Gewinn deutlich zulegen. So stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 64% auf 219,4 Mio $, der operative Gewinn lag zugleich bei 38,5 Mio $ oder 14 Cents/Aktie. Analysten hatten mit 13 Cents/Aktie Gewinn und 212 Mio $ Umsatz gerechnet. In der Vergangenheit hatte eBay stets deutlich über den Schätzungen melden können.
Für das erste Halbjahr 2002 nahm man nun die Planzahlen nach oben: Anstelle der 460 Mio $, die man noch im Dezember ausgegeben hatte, erwarte man nun 490-510 Mio $ Umsatz.
Trotz der Rezession in den USA sei die jüngste Holiday-Season so erfolgreich wie nie zuvor verlaufen, erklärte der CFO des Unternehmens.
Auch eBay-Aktien notierten in einer schwachen Nachbörse zuletzt unter ihrem Schlußkurs.
Juniper Networks veröffentlicht Q4-Zahlen
Der Netzwerkgigant Juniper Networks, der erst im letzten Monat eine Umsatz- und Gewinnwarnung ausgegeben hatte, meldete einen Gewinneinbruch beim operativen Ergebnis um 82% auf 15,9 Mio $ oder 5 Cents/Aktie. Analysten hatten mit diesem Ergebnis gerechnet. Der Umsatz fiel um 49% auf 151 Mio $ zurück.
Das Unternehmen führte die schlechte Entwicklung auf schwache Ausgaben der großen ISP und Telko-Carrier zurück.
Die Frage sein nun, wie schnell sich Juniper werde erholen können, meinte Erik Suppiger, Analyst von Pacific Growth Equities. Die Aussichten seien sehr unklar, aber auf der anderen Seite erwarte ein von Juniper, daß im ersten Quartal zahlreiche neue Produkte für Umsatz sorgen könnten. Er selbst wäre überrascht wenn Juniper von einem weiter rückgangigen Geschäft ausgehen würde.