und die Demaskierung des alltäglichen Wahnsinns.....
*** "Die Musikindustrie steckt den Kopf in den Sand, hofft, das Ungemach zieht vorüber, und lernt nichts", schrieb Thomas Schreiber in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Die Welt".***
www.focus.de/kultur/musik/...h-und-farid-bang_id_8768807.html
und, im selben Artikel,....
*** Kulturrat-Chef Zimmermann bedauerte, dass es beim Echo vor allem um den kommerziellen Erfolg gehe.***
(Quelle: s.o.)
Das ist schon geil, muss man sich tatsächlich mal auf der Zunge zergehen lassen, um den ganzen Irrsinn der aktuell öffentlich geführten "Diskussion" einordnen und auskosten zu können:
Politisch korrekt wird da -was übrigens zu 100% auch meiner Meinung entspricht- darauf verwiesen, dass (Zitat) "antisemitische Provokationen keine Preise verdient haben, sie einfach widerwärtig sind".
Klare Sache, da gibt's für mich keinerlei Diskussion. Gleiches gilt natürlich auch für Provokationen gegenüber dem Christentum, dem Islam oder aber jeder anderen Religion (Satire natürlich ausgenommen, aber wer will da eigentlich wo die Grenze ziehen...?).
Aber nun ist dieser Echo nunmal ein durch linientreue Juroren nicht manipulierbarer Publikumspreis, der Verkaufserfolg, und somit die Käufer entscheiden also, wer auf den Medaillenplätzen landet.
Ähnlich wie bei der Pistole, bei der ja imo im Grunde nicht die Waffe, sondern der Schütze das Problem ist, ist das "Problem" beim Echo also weniger die Musik / der Text und/oder die Interpreten (wobei ich mich von diesen selbstverständlich distanziere!), sondern schlicht und ergreifend der/die Käufer. "Zeitgeist" nannte man das mal, und dieser spiegelt(e) ja immer auch die Positionierung signifikanter Teile der Gesamtbevölkerung wider.
Die zwangsläufige Schlußfolgerung hieraus jedoch wird -wie schon so oft vorher- unter den Teppich gekehrt. Politisch nicht korrekt, dennoch aber Realität, denn Zahlen lügen nicht: Es gibt einen Markt für derartige Texte.....schlimm genug!
Statt Ursachenforschung und entsprechende gegensteuernde Reaktionen seitens der Staats- und Landesorgane, also Analyse der sog. "harten Fakten", scheint die "Lösung" des Problems über (von wem eigentlich definierten...?) "Qualitätsgesichtspunkte" für den Kulturrat-Chef Zimmermann (und ganz sicher nicht nur für ihn) der bessere Weg zu sein: Die Musik gibt's dann auch weiterhin, die Käufer und den kommerziellen Erfolg natürlich auch, nur Preise gibt's nicht mehr, woraus dann letztendlich folgt: Kein Preis, keine mediale Präsenz, Problem gelöst.......blöd nur, aber das weiß ja niemand, dass es die Käufer inkl. ihrer Einstellung noch immer gibt, nur berichtet wird dann über diese nicht mehr.....halt: Da gibt's dann ja noch die Polizeistatistiken........
Das keineswegs neue Fazit: Nicht die Realität zählt, sondern die "mediale Realität" wird zur neuen Wirklichkeit......(bzw. soll es werden).....
Merwürdig, immer öfter denke ich, ich funktioniere falsch herum.....
Apropos "auskosten".....Eiszeit: plombir.de/produkte.html