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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.213,88 $ +0,07% Perf. seit Threadbeginn:   +438,24%
 
Geierwilli:

@simonsimson #17397

 
02.05.10 13:09
Hast du den Artikel möglicherweise abgepeichert? "Die Eulen müssen sich verflogen haben ..."
Klick mal deinen Link an ....

da kommt das:
Lieber Handelsblatt.com Leser,
Diese Seite ist auf unserem Server im Augenblick nicht vorhanden.
Das kann zum Beispiel an einem Systemfehler oder einer nicht interpretierbaren Eingabe liegen.

Bitte versuchen Sie, die letzte Seite erneut mit diesem Link aufzurufen:
Oder navigieren Sie zur Handelsblatt Homepage: www.handelsblatt.com
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Geierwilli:

Vaterland?

3
02.05.10 13:32
also mal halblang, wo bleibt denn da das Muttterland? Mein Biologieunterricht ist schon eine Weile her, Oswald Kolle kam später, es gehören da immer noch zwei dazu.

Einigung mit EU und IWF
"Athen hat die Bedingungen erfüllt"

Zitat:
.... "Oberstes Gebot ist die Rettung des Vaterlandes", sagte Papandreou. "Ich werde alles tun, damit das Land nicht pleitegeht. Griechenland müsse jedoch "große Opfer" bringen, um eine Katastrophe abzuwenden......

Aber ja, die Deutschen verteidigen ja gerade ihr Vaterland am Hinduskusch,  am Golf von Aden, dann werden noch ein paar Milliarden für die Öllache vor dem Golf von Mexiko locker gemacht. Guido prüft derweil schon mal die Statuten und dann wird noch der Rest von (T)europa gerettet.

Und beim Autofahren auf deutschen Strassen, braucht man schon ein Vorauskommando von Minenräumern, damit die Achsen nicht brechen ....

Sagt mal - was verdient ihr denn so im Monat, sollte ich vielleicht wieder zurück kommen?
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louisaner:

mal eine Frage

 
02.05.10 13:33
Wenn ich 5000€ in Währungen anlegen möchte, welche würdet ihr empfehlen und vor allen Dingen wie?
------------
Cash im Safe
oder
Konto bei einer in- oder ausländischen Bank
oder
Staatsanleihen des entsprechenden Landes
oder??? was tun???
------------
Dachte da an Schweizer Franken oder australische oder kanadische Dollar?

Danke für eure Antworten
www.diesistkeineaufforderungzuirgendetwas.de
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metropolis:

@maba

5
02.05.10 13:48
17.000 Randalierer ist gegen 11.000.000 andere Bürger ein bisserl wenig, meinst du nicht auch? Und was sollen sie machen? Dumm rumstehen? Dann lieber ins Ministerium eindringen? Sollten vielleicht lieber in die Pools der reichen Athener pinkeln, die keine Steuern zahlen und ihnen damit das eingebrockt haben.

Also: Wenn 1-2 Millionen auf die Strasse gehen würden, ok. Aber so wenig? Lachhaft!

Und dann kommt noch das unschlagbarer Argument schlechthin: Die Griechen haben die Wahl zwischen Pest (Gehaltskürzungen) und Cholera (Staat pleite = Arbeitslos ohne Stütze). ES GIBT KEINE ALTERNATIVE. Das nicht zu begreifen, so dumm ist kein Grieche. Da können ein paar Spinner noch so randalieren, einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen.

Das einzige was zu diskutieren wäre, ist, wo man nun spart. Und hier ist dafür zu sorgen, dass es eben die Reichen überproportional trifft. Aber das ist nun Sache der Griechen, da bin ich ganz zuversichtlich, dass die das geregelt bekommen. Mit dem Rücken zur Wand geht vieles schneller...
"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt." - Andre Kostolany
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simonsimson:

ist ja zum heulen mit den griechen

3
02.05.10 13:49

www.handelsblatt.com/politik/international/...er-athen;2571726

 

sorry da hat dann doch was gefehlt im Link! Jetzt passt´s. 

....und zum "heulen" ist das wirklich was da gerade mit "unseren" Steuergeldern passiert!!!! mich wundert eigentlich nur, daß am 1. mai die gewerkschaften und meschen für bessere arbeitsbedingungen und höhere löhne auf die strasse gehen. 

das m.e. wichtigste thema wird von "allen" irgendwie unter den tisch gekehrt. aber es wird kommen etwas früher oder etwas später, die zeichen stehen auf sturm!

 aufgrund es zdf-berichts habe ich mir das thema josefs"cent" mal genauer angesehen, wer etwas xls. kenntnisse hat kann das ja mal selbst nachrechnen.

da wird einem so richtig klar was in sachen zinseszinseffekt (bei 1% bzw 5%) so abgeht!!!  das kann auf dauer nicht klappen.

gruss

 

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Sommerer.:

HRE bekommt nächste Finanzspritze

7
02.05.10 13:54
Die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate bekommt die nächste Finanzhilfe. Bis zu 1,85 Milliarden Euro sollen abhängig vom Bedarf und in mindestens zwei Tranchen in die Kapitalrücklage der HRE fließen.
www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,692309,00.html

135 Milliarden Euro, sagt Wirtschaftsminister Brüderle, würde die Rettung Griechenlands in den nächsten drei Jahren kosten. Das ist nur wenig mehr, als die Rettung des Arbeitsplatzes des Sohnes von Charlotte Knobloch bei der Hypo Real Estate gekostet hat, somit ist Griechenland ein echtes Schnäppchen. Wobei von diesen 135 Milliarden natürlich auch ein paar an die HRE gehen, denn diese Bank spielt überall mit, wo Geld in den Sand gesetzt wird.
www.michaelwinkler.de/Kommentar.html
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt.  Gold und Silber schützt Vermögen vor der Enteignung durch Inflation.
das-bewegt-die-welt.de/
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Sommerer.:

Unser Geld ...

8
02.05.10 14:04
Unser Geld ist nicht mehr sicher – Handeln Sie jetzt !

Kommentar:

Ich bin für eine große Versicherung tätig. Ich bin gestern im System über einen bestehenden Vertrag gestolpert. Mich wunderten die krummen Beträge. Sowohl Versicherungssumme als auch Beitrag waren in DEM ausgewiesen. Kurs: 1,95583 Nachmittags stand dieser Vertrag wieder in Euro. Ich habs mir ausgedruckt. Da wurden wahrscheinlich Test gefahren. Wenn man da aus jeder Sparte ein bar Verträge nimmt, bei 20 Mio. Verträgen fällt das nicht auf, dann ist es Zufall, dass sich einer gerade in der Zeit diesen Vertag zieht. Und dann muß er noch verstehen was er da sieht.
Heute hatte ich eine Wohngebäudeversicherung in der Hand. Die Police wurde letzte Woche, da ein Sonderfall, händisch ausgestellt. Wer sich auskennt: Versicherungssumme immer im Wert 1914 in Reichsmark!
(Goldgedeckt)Bis dahin gab es keine Inflation, deshalb wird alles auf 14er Wert zurückgerechnet und dann mit Faktor hoch auf aktuelle Währung. Hier stand, Summe stimmte: DEM. Das würde bedeuten, die neue DEM wäre golgedeckt. Das würde auch notwendig sein, da eine neue Fiat-Währung binnen kurzer Zeit das selbe Schicksal wie jede Fiat-Währung erleiden würde.
Das würde auch bedeuten, dass ungefähr im Verhältnis 10 Euro : 1 DEM abgewertet wird. Wenn man das so sehen will.
Gibt noch andere Anzeichen. Meine Frau ist bei einer Bank. Da hat man diese Woche vor Ihren Investmentbankerkollegen erstmals zugegeben, dass es Probelme mit dem Finanzsystem gibt. Das ist ein Novum!!!! Wie gesagt: Es brennt lichterloh.
Ich habe für D und meine Kinder keine Angst. Klar wird es viele Veränderungen geben. Aber die gab es immer. Das ist auch gut.

kollateralschaden.wordpress.com/2010/04/29/...ndeln-sie-jetzt/
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Geierwilli:

@louisaner #17403

7
02.05.10 14:05
Unbeachtet, das ich als Deutsch/-schweizer dir hier antworte, hatte ich schon vor zig Jahrzehnten Schweizer Franken in Cash gehalten.

5.000 Euro sind zurzeit 7.200 CHF (Kurs bei 1,44)

Stell dich mal drauf ein, das das Umtauschverhältnis etwas schlechter sein wird, je nach Bank halten die provisionsmäßig (Gebühren, etc.) auch noch das Händchen drauf.

Es ist immer schwierig von außen sowas zu beantworten @lousianer ...

Wenn die 5.000 alles sind was zur längeren freien Verfügung steht (lassen wir Gold/Silber mal außen vor) würde ich 3.000 Euro in CHF umwechseln und 2.000  Euro in 50iger Scheinen mit Kennung X erstmal behalten.

100, 200, 500er Scheine angesichts der Lage sofort in kleinere Notierungen umtauschen.


10er, 20er, 50er größer auf keinen Fall. Ansonsten wechseln,wechseln und nochmals wechseln!

Nur soviel auf dem Konto stehen lassen, wie für Abbuchungen notwendig sind.

Die Frage die sich dabeistellt, kanst du physisch, mental damit umgehen, eine längere Zeit, so zu agieren?

Solltest du allerdings noch nicht über Edelmetalle verfügen, dann würde ich die Hälfte davon in 1/2 Unzen investieren und vom Rest in CHF und Euro vorerst bleiben.
Was jemand mit eventuellen Versicherungsleistungen, die irgendwann anstehen, da halte ich mich raus, das muss jeder für sich allein entscheiden (..)

Ist nur meine Meinung, es gibt sicher auch noch andere Vorschläge seitens der anderen Threadteilnehmer.

Gruß Willi
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Geierwilli:

Krise hin, Krise quer

3
02.05.10 14:19
für das Auge gibt das was her ....

Das schlimmste, gehasste Relikt aus vergangenen Zeiten rückt wieder in den Fokus, solange hat es geruht, aus den Augen aus dem Sinn, wer's gepflegt hat ist entspannt und sieht sich den Hühnerhaufen an (..)

www.mybullion.net/
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SteG1:

@louisaner

7
02.05.10 14:31
Also, es ist vollkommen egal in welcher Währung Du dein Bargeld besitzt. Es ist eine Illusion zu glauben, dass der Franken sicher ist als der Euro. Wenn eine Weltwährung z.B. Dollar, Yen oder Euro wirklich zerbrechen sollte, dann zerbrechen aufgrund der Vernetzung der Wirtschaften alle andere Währungen quasi zeitgleich. Leider trifft das den Franken ebenso wie alle anderen Währungen. Gerade die Schweiz mit dem Finanzsektor wäre im Falle einer Finanzkrise so ziemlich die schlechteste Wahl für eine sichere Zuflucht.
Letztlich ist es wie immer: Welches Szenario erwartest Du kurzfristig d.h. für die Zeit in der Du Währungen anlegen willst?
Ein Auseinanderbruch der Eurozone? Dann die 5000 Euro in EMs investieren...
Ein weiterbestehen der Eurozone, aber mit anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten? Dann alles in Franken umtauschen und Du wirst Währungsgewinne bekommen.
Eine "einmalige" Situation mit Griechenland, der Unterstützung wirkt, Griechenland erlangt über einen rigiden Sparkurs wieder das Vertrauen der Kapitalmärkte, die anderen Staaten (Portugal etc.) verhindern durch einen Sparkurs den Vertrauensverlust der Kapitalmärkte etc. Dann wird sich der Euro wieder stabilisieren und die Verschuldung Japans, die Neuverschuldung der USA etc. wird mehr in den Blickpunkt rücken d.h. der Euro aufwerten. Dann lasse alles in Euro...
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Sommerer.:

Die Griechen sind schon interessant !

3
02.05.10 14:32
Habe den " Sirtaki - Tanz "  heute einmal anders gesehen.
Hoffentlich tanzt nicht ganz bald Europa auf diese Musik.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 317193
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Geierwilli:

Könnt ja schon mal üben .....

 
02.05.10 14:38
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Minespec:

in der Graphik in #17395 hat Schweden

4
02.05.10 14:42
die niedrigste Verschuldung.
Also warum keine Schweden Krona kaufen ?
Ich kaufe und halte USD was ja bekannt ist.
Gold- Silber- USD die Grossen Drei
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SteG1:

@louisaner

3
02.05.10 15:09
Vielleicht eher allgemein formuliert: Die großen Gefahren momentan ist die Staatsverschuldung (direkt für den betreffenden Staat) und der Finanzsektor (über Staatsanleihen von gefährdeten Staaten oder direkt Kreditinvestments z.B. Kreditverbriefungen in gefährdeten Staaten).
Ergo suche dir ein Land bei dem beides nicht bzw. kaum vorhanden ist. Allerdings könnte das Schweden (minespec) sein oder auch Australien. Beide Länder kenne ich nicht gut genug, um dies zu beurteilen...
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simonsimson:

@steg1 -17410

 
02.05.10 15:23

 

..... die stabilisierung des euros! das ist wohl mehr der wunsch der vater des gedanken.

im augenblick dürfte die abwertung des euros gegenüber diversen anderen währungen wohl nicht aufhaltbar sein. natürlich sind die probleme der andere (usa/e etc.) noch grösser als die der europäre (vielleicht aber auch nicht). aber eins kann man auf jeden fall sagen, die angelsachsen haben vielleicht ein bessere "öffentlichkeitsarbeit" als die europär. aus diesem grund geht es mit dem euro weiter berg ab und die anlage in andere währungen (kfr. $/aus.$) finde ich zumindest eine zusätzliche alternative.

gruss

Antworten
golfern:

ich denke

8
02.05.10 15:30
alle Währungen werden abwerten. Die Staaten die gigantische Schulden haben müssen sich rausinflationieren, andere Staaten wollen weiterhin exportieren, also müssen sie nachziehen und ihre Währung ebenfalls abwerten. Nur ein Land das keine Schulden hat und nichts exportiert könnte sich allen anderen inflationierenden Währungen widersetzen. Ich kenne ein solches Land aber nicht...

Gold und Silber werden in diesem unumkehrbaren Prozess überproportional steigen.
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Geierwilli:

Ob die Sparbücher

5
02.05.10 15:35
ab Montag mehr Auszahlungsbelege vorweisen wie Einzahlungsqittierungen?

Der Schulden-Fado ergreift Portugal (Von Arvid Kaiser)

3. Teil: Das eigentliche Problem liegt im privaten Sektor

Zitat:
.... "Wer über seine Verhältnisse lebt und das ausgibt, was er nicht hat, muss die Folgen in Kauf nehmen", sagte der reichste Portugiese, Belmiro de Azevedo, am Mittwoch. Doch sein eigener Sonae-Konzern, einer der wenigen Global Player aus dem Land, steht als Betreiber gigantischer Einkaufszentren geradezu symbolhaft für den Konsumrausch auf Pump.....

....Mag die Staatsverschuldung auch moderat sein - das eigentliche Problem Portugals ist die Überschuldung der privaten Haushalte und Unternehmen. Analyst Gilles Moec von der Deutschen Bank beziffert die privaten Schulden auf 239 Prozent des BIP - gegenüber bescheidenen 123 Prozent in Griechenland.....

... Die größten Gläubiger der Portugiesen sind spanische Banken mit Ansprüchen von 86 Milliarden Dollar, gefolgt von deutschen mit 47,4 Milliarden und französischen mit 44,9 Milliarden.

"Die portugiesischen Politiker können nur darauf warten, dass die Situation sich verschlimmert", unkt der ehemalige IWF-Chefvolkswirt Simon Johnson, "und dann auch um ein Hilfspaket bitten".....

weiter:

www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/...8,691976,00.html

Anmerkung:
Diese selbstverschuldete Schuldenorgie hält weder Ochs noch Esel auf - würde ich mal behaupten. Der Domino-day-day-Reigen ist eröffnet.
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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SteG1:

@simon

3
02.05.10 16:14
Haben wir denn wirklich eine Abwertung? Gegenüber dem Franken ja definitv...

Gegenüber dem Dollar würd eich eher von einer Normalisierung sprechen. Wenn man sich mal die Kursverhältnisse ansieht von 0,86 cent bis ca. 1,60 Euro, dann befinden wir uns eher am oberen Ende. Kurse bis zur Parität von Euro/Dollar sind sicherlich keine nachhaltige Ent-/Abwertung des Euros sondern einfach momentan "realtiv normal". Man sollte bedenken, dass die Krise in den USA begonnen hat und zuerst der Dollar massiv unter "Druck" gekommen ist. Letztlich ist das passiert, was immer passiert. Europa reagiert mit 6 bis 12 monatiger Verzögerung auf die USA bzw. wir spüren zeitlich versetzt die Auswirkungen. Deshalb würde ich bezüglich Euro/Dollar eher von einer Normalisierung sprechen bzw. die ungerechtfertigte Abwertung des Dollars (da es sich um eine weltweite Krise handelte) wird jetzt wieder aufgeholt.
Zusätzlich hat die Eurozone im Gegensatz zu z.B. den USA nicht nur ein "Marketingproblem" sondern ein strukturelles Defizit. Jedes Wirtschaftsbündnis hat seine PIGS auch die USA oder Deutschland. Die PIGS resultieren aus unterschiedlichen Wirtschaftsstärken aber einem einheitlichen Wirtschaftsraum. Normale "Schutzmechanismen" wie Zölle, Währungsabwertungen funktionieren nicht. Aber die USA oder Deutschland sind eben auch eine politische Einheiten d.h. die starken Staaten schützen uneingeschränkt die "schwachen" Staaten. Das ist das strukturelle Defizit des Euroraums, das wir aber in Deutschland ebenso hätten, wenn wir Bayern sagen würden: Vergiß die Brandenburger, die sollen selber klar kommen....
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Geierwilli:

Es war einmal *

9
02.05.10 16:28
ein Maastricht-Indikator*

so fangen alle Märchen an und sind sie nicht gestorben ....... ja dann .....


Maastricht-Indikatoren
Von WZ Online

Zitat:

.....Im Vertrag von Maastricht wurden die Konvergenzkriterien (Maastricht-Kriterien) festgelegt. Demnach kann ein Staat nur an der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion teilnehmen, wenn er die fiskalischen und monetären Maastrichtkriterien erfüllt.....

....Folgende fiskalischen Maastricht-Kriterien sind zu erreichen:

   * Das öffentliche Defizit darf 3% des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) nicht übersteigen.
   * Der öffentliche Schuldenstand darf maximal 60% des BIP erreichen.

Folgende monetären Maastricht-Kriterien sind zu erreichen:

   * Die nationale Inflationsrate darf maximal 1,5 Prozentpunkte über derjenigen der drei preisstabilsten EU-Staaten liegen.
   * Der langfristige Zinssatz darf höchstens 2 Prozentpunkte höher als in den preisstabilsten EU-Staaten liegen....


....Diese Konvergenzkriterien sollen gewährleisten, dass die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ausgewogen und ohne Spannungen zwischen den Mitgliedstaaten verläuft. Dabei müssen die das öffentliche Defizit und den öffentlichen Schuldenstand betreffenden Kriterien auch nach Inkrafttreten der dritten Stufe der WWU (1. Januar 1999) weiterhin erfüllt sein.....


....Zu diesem Zweck wurde auf der Tagung des Europäischen Rates von Amsterdam im Juni 1997 ein Stabilitäts- und Wachstumspakt beschlossen. Der Pakt ist ein Instrument, das es den Mitgliedsländern der Eurozone ermöglicht, ihre nationalen Haushaltspolitiken aufeinander abzustimmen und übermäßige Haushaltsdefizite zu vermeiden....


(Quellen: EU, Statistik Österreich)
aus: www.wienerzeitung.at/...5270&Alias=Dossiers&cob=490180



Was gab es denn da für ein Buffet? Kann da mal jemand die Speisekarte reinstellen - DANKE!
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Sommerer.:

USA aktuell : Armen-Lotto - Ziehung jeden Montag

5
02.05.10 16:37
Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City

"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag
Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe
Weiter unter ... www.tagesschau.de/ausland/armenlotto100.html
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt.  Gold und Silber schützt Vermögen vor der Enteignung durch Inflation.
das-bewegt-die-welt.de/
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Geierwilli:

Drei Worte

7
02.05.10 16:57
die ich schon immer beherzigt habe:

TRAU - SCHAU -WEM?

Schweiz zahlt für Griechenland mit
Aktualisiert um 09:47 Uhr

Zitat:

....Damit der Franken gegenüber dem Euro nicht noch stärker wird, greift die Nationalbank ein – mit einem ansehnlichen Betrag....

.....Damit sich der Schweizerfranken dem kriselnden Euro  gegenüber nicht noch stärker verteuert, greift die Schweizerische Nationalbank (SNB) laufend in den Währungsmarkt ein: Allein in den Monaten Januar bis April hat sie für über 40 Milliarden Franken  Euro gekauft, um den Kurs der Einheitswährung zu stützen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet....

....SNB-Präsident Philipp Hildebrand sagte dazu: «Die Nationalbank wirkt einer übermässigen Aufwertung des Frankens entschieden entgegen.» Laut «NZZ am Sonntag» waren die Stüzungsmassnahmen erfolgreich: Im letzten Halbjahr hat der Euro gegenüber dem Franken nur rund 5 Prozent an Wert verloren, während der Verlust gegenüber dem Dollar 10 Prozent beträgt.....

weiter: www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/...t/story/14286360

Und weil es so schön ist, zum besseren Verständnis:

          §Man besorgt eine stärkere Peitsche.
                    §
          §Man wechselt den Reiter.
                    §
          §Man sagt: "So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht
          §mehr?

          §Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los
          §ist.

          §Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
                    §
          §Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
                    §
          §Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
                    §
          §Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
                    §
          §Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist.
                    §
          §Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten.

          §Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
                    §
          §Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist.

          §Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt.

          §Man erklärt: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!"

          §Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
                    §
          §Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

          §Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde.

          §Man erklärt, dass ein Pferd sowieso "besser, schneller und billiger" ist, wenn
           es tot ist.

          §Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.

          §Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben
           würde.

          §Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse.

          §Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum
           Normalzustand.

           Man sucht nach Anreizen, denen auch tote Pferde nicht widerstehen können.

           Man lernt sich so langsam zu bewegen, dass es nicht auffällt, dass das tote
           Pferd sich noch weniger bewegt.  

       
          Man parfümiert sich mit Aasgeruch, damit das tote Pferd kein schlechts Gewissen
          wegen seines Geruches bekommen muss.

         Man schwärmt vom Reiten auf toten Pferden so lange, bis alle Welt nur noch auf
         toten Pferden reiten will.

aus: www.kik-seminare.at/weisheit.htm
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louisaner:

...

2
02.05.10 19:12
...EM ist vorhanden, Euros, Kunst und Aktien auch.
Ich will nur weiter disverifizieren und suche deshalb eine liquide Anlagemöglichkeit.
--------
Der Schweizer Franken erscheint ungeeignet???
Kann ich gar nicht glauben.
www.diesistkeineaufforderungzuirgendetwas.de
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Geierwilli:

Die waren aber schnell mit den Steckbriefen ...

7
02.05.10 19:13
Wanted .......

Schlampige Politiker
Die Schuldigen des Griechenland-Desasters
Von Florian Hassel

Zitat:
.....Das griechische Schuldendrama hat sich lange angekündigt. Doch in Bonn und Berlin, Brüssel und Paris hat sich niemand ernsthaft für die maroden Staatsfinanzen des südeuropäischen Staates interessiert. Das geht schon seit Jahrzehnten so – und Gründe dafür gibt es viele.......

..... Es war ein explosiver Bericht, den Inspektoren der EU-Statistikbehörde Eurostat dem deutschen Finanzminister Hans Eichel (SPD) und seinen Kollegen der Eurozone im November 2004 auf den Tisch legten. Thema: der griechische Staatshaushalt. Knapp vier Jahre zuvor war das südeuropäische Land in die Währungsunion aufgenommen worden. In ihrem Bericht zogen die Inspektoren ein vernichtendes Fazit: Sowohl vor als auch nach ihrer Aufnahme in die Eurozone hatten die Griechen ihre Haushaltszahlen kräftig geschönt....

Ich empfehle den kompletten Artikel zu lesen, da braucht man kein Tatort-Krimi im Fernsehen, der wäre ja langweilig dagegen.

www.welt.de/wirtschaft/article7432792/...enland-Desasters.html

PS: Gold kostete 1971 nach meiner Erinnerung rund 11000 DM - das Kilogramm - gut da saßen die meisten die hier mitlesen noch im Kinderwagen oder fuhren Roller. 2003 kostete die Unze 230 Dollar, auch in (T)euro durchaus erschwingbar, gut es gab keine Zinsen, essen konnte man es nur, wer technisch in der Lage war, es in superhauchdünne Blättchen zu ziehen. Aber wer macht das schon?

Vor fünf Jahren, als es die Spatzen schon von den Dächern pfiffen (außer man war hörgeschädigt) lag der Unzenpreis bei gerade einmal 400 Dollar.

Jetzt tut nicht so erstaunt (..) Die Welt dreht sich weiter .....
Allen weiter viel Erfolg bei ihren individuellen Investments/Sicherstellung und bleibt uns hier treu in der ehrenamtlichen Abteilung: "Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"
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simonsimson:

refinanzierungsvolumen italien

 
02.05.10 21:03

hat jemand nochmals das refinanzierungsvolumen von italien parat?

danke und gruss

Antworten
toni8000:

110 Milliarden Euro für Athen (!)

3
02.05.10 21:16
__________________________________________________
Die Kernpunkte des Sparpakets

Zusätzlich zu den bereits verfügten Einsparungen will Athen über drei Jahre 30 Milliarden Euro weniger ausgeben. In diesem Jahr soll das Defizit, das 2009 bei 13,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gelegen hatte, um fünf Punkte und im kommenden Jahr um vier Punkte gesenkt werden. Für 2012/2013 sind je zwei Punkte geplant.

Die Mehrwertsteuer wird auf 23 nach 21 Prozent angehoben. Sie war bereits im März um zwei Punkte erhöht worden. Die Steuern auf Treibstoff, Zigaretten und Alkohol steigen um weitere zehn Prozent. Zusätzlich Einnahmen will der Staat durch eine einmalige Steuer für besonders rentable Unternehmen und Abgaben auf Vermögen generieren.

Die Bonuszahlungen im öffentlichen Dienst werden stark eingeschränkt, auch die Beamtenpensionen sinken. So fallen das Weihnachts-, Oster- und Sommerurlaubsgeld für Bezieher von Einkommen über 3000 Euro weg, für die unteren Besoldungsgruppen werden die Boni bei 1000 Euro eingefroren. Die Sonderzahlungen waren bereits im März um 30 Prozent gekürzt worden.

Beihilfen für den öffentlichen Dienst werden um weitere acht Prozent gekürzt, nachdem sie zuvor schon um zwölf Prozent gekappt worden waren. Die Beihilfen machten bisher einen erheblichen Anteil am Einkommen der Staatsbediensteten aus.

Frühpensionierungen vor dem 60. Geburtstag soll es nicht mehr geben. Bis 2015 wird die Lebensarbeitszeit, die zum Bezug der vollen Rente berechtigt, schrittweise von 37 auf 40 Jahre angehoben. Die Renten werden dahingehend gekürzt, dass ihre Höhe das ganze Arbeitsleben und nicht das Einkommen der letzten Berufsjahre widerspiegelt.

Das Rentenalter, das derzeit offiziell 65 Jahre für Männer und 60 Jahre für Frauen beträgt, soll der längeren Lebenserwartung entsprechend angehoben werden.

Für die Privatwirtschaft soll der Kündigungsschutz gelockert werden. Gegenwärtig dürfen Firmen nicht mehr als zwei Prozent ihrer Beschäftigten pro Monat entlassen. Auch die Entschädigungsregelungen für ausscheidende Mitarbeiter sollen gelockert werden. Für junge Leute und Langzeitarbeitslose wird ein neuer Mindestlohn eingeführt.


__________________________________________________

02. Mai 2010

Kampf gegen die Schuldenkrise
110 Milliarden Euro für Athen
Griechenlands Partner in Europa haben eine Hilfe von 110 Milliarden Euro für Athen beschlossen. Damit wollen die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) den drohenden Staatsbankrott Griechenlands abwenden. Deutschland muss sich an dem Hilfspaket mit rund 22 Milliarden Euro beteiligen.
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02. Mai 2010

Griechenland bekommt Finanzhilfen in Höhe von 110 Milliarden Euro. Damit soll in den kommenden drei Jahren der drohenden Staatsbankrott abgewendet werden. Dies teilte Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker am Sonntag in Brüssel nach Beratungen der Finanzminister der 16 Euro-Staaten mit. 80 Milliarden Euro werden von den Staaten der Euro-Zone, der Rest vom Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgebracht. 30 Milliarden Euro sind für dieses Jahr vorgesehen. Die ersten Beträge sollen vor dem 19. Mai ausbezahlt werden, wenn griechische Schulden fällig werden. „Wir sind zuversichtlich, dass unsere Hilfe ausreicht, um alle griechischen Zahlungsverpflichtungen bis 2012 sicherzustellen“, sagte Juncker. Ein EU-Gipfel am 7. Mai soll Juncker zufolge die Hilfe formell beschließen.

Deutschland muss sich an dem Hilfspaket mit rund 22 Milliarden Euro beteiligen. Das gab Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Sonntag in Brüssel bekannt. Dies sei die Obergrenze für die kommenden drei Jahre, sagte er nach der Krisensitzung der Euro-Finanzminister.

Griechenland will bis 2013 im Haushalt 30 Milliarden Euro einsparen. Darauf verständigte sich die griechische Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou am Sonntag in Athen erläuterte, soll das Haushaltsdefizit bis 2014 von derzeit 13,6 auf drei Prozent reduziert werden. In diesem Jahr soll der Fehlbetrag um fünf und 2011 um vier Prozentpunkte fallen. Für 2012 und 2013 seien jeweils zwei Punkte geplant. Dazu seien über die kommenden drei Jahre Kürzungen von 30 Milliarden Euro geplant.

Finanziert werden soll das Programm über drastische Kürzungen der Sonderzahlungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst (Wie Griechenland das Geld verschwendet). Auch die Beamtenpensionen sollen gesenkt werden. Das Mindestalter für den Renteneintritt wird auf 60 Jahre angehoben. Darüber hinaus will Griechenland die Verteidigungsausgaben kürzen, die Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent anheben sowie die Abgaben auf Treibstoff und Alkohol um zehn Prozent erhöhen (siehe Kasten unten).

Deutschland hat das strikte Spar- und Reformprogramm Griechenlands begrüßt. Die griechische Regierung verdiene großen Respekt, sagte Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble am Sonntag vor dem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel. „Das ist ein starkes Programm, es ist eine gute Grundlage für unsere Beratungen.“ Alles spreche dafür, dass jetzt die Notwendigkeit für die Kredithilfen der Euro-Länder für Griechenland bestehe. Deutschland sei vorbereitet, das dazu notwendige Gesetz einzuführen. Ein Abschluss der Gesetzgebung bis Freitag sei möglich. „Alle Europäer - und die Deutschen sind Europäer - haben mit dem, was wir hier machen, das Ziel, die Stabilität der Euro-Zone als Ganzes zu verteidigen“, ergänzte Schäuble. Die Euro-Finanzminister beraten über das am Sonntag vereinbarte Reformprogramm der griechischen Regierung, das eine Voraussetzung für die Auszahlung von Kredithilfen der Euro-Länder und des IWF ist.

Auch die EZB lobt, die vorgesehenen Reformen seien geeignet, die Ziele des Sparprogramms zu erreichen, nämlich „die finanzwirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen der griechischen Wirtschaft zu stabilisieren“, heißt es in einer Mitteiliung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zuversichtlich, dass der Euro stabil gehalten werden kann. „Ich glaube, dass es die einzige Möglichkeit ist, dass wir wieder die Stabilität des Euro sicherstellen können“, sagte sie am Sonntag in Bonn. „Es handelt sich hier um ein sehr anspruchsvolles Programm“, sagte die Kanzlerin. „Es ist ein nachhaltiges Programm.“ Vor Griechenland liege nun ein langwieriger, beschwerlicher, aber notwendiger Weg.

110 Milliarden Euro Hilfe

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte zuvor signalisiert, Griechenland habe die Voraussetzung für Milliardenhilfe der anderen Euro-Staaten erfüllt. „Die Kommission meint, dass die Voraussetzungen für eine positive Antwort auf die Bitte der griechischen Regierung gegeben sind“, heißt es in einer Erklärung Barrosos vom Sonntag in Brüssel. Nach Beratungen der Finanzminister der 16 Euro-Staaten teilte Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker nun am Sonntag Abend mit, dass Griechenland mit 110 Milliarden Euro geholfen werde. 80 Milliarden Euro werden von den Staaten der Euro-Zone, der Rest vom Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgebracht. 30 Milliarden Euro sind für dieses Jahr vorgesehen. Die ersten Beträge sollen vor dem 19. Mai ausbezahlt werden, wenn griechische Schulden fällig werden.

Die mit Athen ausgehandelten Sparmaßnahmen seien „solide und glaubwürdig“, sagte Barroso am Sonntag. Die Hilfe für Griechenland sei „entscheidend“ für die Stabilität in der Euro-Zone“.

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou sagte bei einer Sondersitzung des Ministerrates in Athen, es gehe auch um das Wiedergewinnen der Glaubwürdigkeit Griechenlands. Griechenland müsse „große Opfer“ bringen, um eine Katastrophe abzuwenden, sagte Papandreou in einer dramatischen Rede. „Wir haben unsere Partner davon überzeugt, dass das Problem Griechenlands nicht nur das unsere ist. Es betrifft das Funktionieren der Märkte und die Stabilität des Euros.“
„Ich werde alles tun, damit das Land nicht Pleite geht“

„Oberstes Gebot ist die Rettung des Vaterlandes. Ich werde alles tun, damit das Land nicht Pleite geht,“ sagte Papandreou weiter. „Es stehen uns schwierige Jahre bevor.“ Er versprach, er werde „alles tun, um die Schwächeren“ schützen. „Ich verspreche mit ihnen allen zusammen zu kämpfen, damit Griechenland sich ändert“, sagte Papandreou. „Wir werden es schaffen.“

Die Regierung wird das am Samstag mit EU und IWF ausgehandelte Sondergesetz dem Parlament zuleiten. Es wird erwartet, dass die Abgeordneten dem Gesetz bis Freitag zustimmen.
Solidaritätsbeitrag der deutschen Wirtschaft

Parallel zu den staatlichen Hilfen plant die deutsche Wirtschaft einen Solidaritätsbeitrag. Banken, Versicherungen und einzelne Unternehmen wollen bis zu zwei Milliarden Euro aufwenden, um griechische Staatsanleihen zu kaufen und so die Finanzmärkte zu beruhigen (Banken bieten symbolischen Beitrag für Griechenland). Weil der Finanzsektor griechische Anleihen oder Wertpapiere für 31 Milliarden Euro besitzt, hat er großes Interesse an der Abwendung eines Staatsbankrotts. Falls die Krise auf andere südeuropäische Länder übergreifen würde, wären Kapitalanlagen deutscher Lebensversicherer gefährdet.

Quelle: www.faz.net/s/...2C8F7952451943B15F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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