Er, der grünpolitische Wähler, der sich als Europäer bezeichnet, hat sich heut wieder mal zu Zypern geäußert.
Er findet den Euro gut, weil uns die Krise angeblich zusammen schweißt. Keine Ahnung, was der Herr Europäer wirklich mitbekommt von seinem Wunschgroßreich. Aber angeblich war das ja schon vor der EU so, dass Deutsche in Griechenland, Spanien, Zypern usw. als Nazis gesehen wurden. (nein, er meinte damit nicht die Zeit vor 45, sondern vor der Entstehung der EU; dass Europa, die EU und die EURO-Zone nicht ein und das selbe sind, kapiert der sowieso nicht)
Und über die zyprische Lösung war er total begeistert, weil nur die Reichen zur Kasse gebten wurden und es sich hierbei angeblich fast ausschließlich um russisches Schwarzgeld handle, darüber freut er sich besonders.
Und sowas gibt jemand von sich, der den ganzen Tag Zeitung(en) liest, da sieht man mal wie gut unsere Propagandapresse ankommt. Er selbst hält sich nicht für reich mit seiner A15-Besoldung (seine Frau als Lehrerin hat auch A14), denn er hat bei der Bank ja nur Schulden für sein neues Haus. Dass die beiden ohne Kind bereits bezahlte Häuser in D und I besitzen, zudem drei Autos, das scheint ihm plötzlich auch entgangen zu sein. Ich konnte innerlich nur noch Schmunzeln, ich bin in seinen Augen sowieso nur ein EU- und EURO-Kritiker per se. Aber ehrlich gesagt, ich fühle mich in meiner Rolle sehr wohl, ich als Nationalbürger eines europäischen Staates, kann wenigstens noch mit meinen Miteuropäern fühlen, für mich sind das nicht "Die Griechen", "Die Spanier" etc. auf die er regelmäßig mit dem Finger zeigt, der "Zusammenschweißer".:-)