Wer von Anfang an mit tatsächlichen persönlichen Attacken hantiert hat ist wohl für die Meisten klar. Mit Aussagen wie:
"...Scheuklappen-Technokratendenken"
"...Gefährliches Halbwissen"
"...Heißläufern wie Dir..."
"...naiv und polemisch. Typischer Populismus."
Die Leserschaft entscheide. Ich sehe das alles sehr gelassen wenn das vermeintlich intellektuelle, das belehrende hochmoralische Gegenüber den Rückzieher macht. Die Tränen kommen mir nicht. Nein ich habe auch kein wirkliches Bedürfnis danach mir nochmal anzuhören dass ich mein Leben aufgeben soll nur um mit 500-600 EUR besser auszukommen. Ich werde meine 3000-4000 EUR anstreben, und es mir und meinen Liebsten dann gut gehen lassen. Und jeder der mir in die Quere kommt darf sich über meine unangenehme Seite freuen, von der du ein Werbeprospekt bekommen hast. Oder glaubst du dass ich nicht in der Lage bin entspannt, teamfähig, zugänglich, sozial, charmant oder witzig zu sein. Meine Umgebung schätz mich sogar dafür sehr. Das einzige ist dass ich nicht bereit bin die gesamte Menscheit als eine einzige zu sehen. Ich bin in der Tat kein kastrierter Gutmensch und auch kein bedingungsloser Humanist oder ein Philantrop. Somit fehlt uns ganz offenbar die Grundlage. Aber eine gemeinsame Position bei so gegensätzlichen Interessenslagen anzustreben ist meistens nicht meine Absicht da weder realistich noch zweckdienlich. Wenn die Weltanschauung so unterschiedlich ist, ist Überzeugen auch keine praktikable Lösung. Die Diskussion wird also für die Leserschaft geführt. Da kann dann jeder das mitnehmen was ihm mehr liegt, bzw. wo er/sie sich mehr sieht. Denn wir beide sind in diesem Spiel in Wahrheit bedeutungslose Figuren, die Mehrheit wird entscheiden, und sie wird auf Grund ihren legitimen und ganz realen Gefühlen, Zwängen und Bedürfnissen entscheiden. Es werden sehr schwierige Entscheidungen sein. Deine größte Schwäche ist m.E. deine Überheblichkeit und Selbstüberschätzung bei der Einschätzung deiner Gegner, die du Kraft deines Humanismuses ableitest. Du siehst dich als etwas Besseres. Ich sehe mich nicht als etwas Besseres als meine Gegner, nur als das was wir gegenseitig sind, als Konkurrenten um den begrenzte Resourcen. Wenn an einem Tisch 25 hunrige Menschen sitzen und es nur Essen für genau 5 Menschen gibt, und zusätzlich 5 von 25 bewaffnet sind, dann sagen uns die Naturgesetze das 5 Leute garantiert satt werden. Ob Kooperation oder Feindseligkeit herrscht, hängt von der zur Verfügung stehenden Technologiematrix ab. Eigentlich bin ich erstaunt dass du die zutiefst humanistische Neigung in mir nicht erkennst. Ich möchte Leiden vermeiden, das unweigerlich durch ein Leben in Elend entsteht; Dadurch dass einerseits möglichst wenig neue Spieler das Spiel betreten, einerseits das Spielfeld vergrößert wird und andererseits mehr aus dem Spielfeld rausgeholt werden kann (Verbesserung der Tech-Matrix durch F&E). Pretty simple actually. Aber merkwürdigerweise wurde auf keines meiner Vorschläge wirklich eingegangen. Das einzige was ich bis jetzt gelesen habe ist, wir können und müssen mit weniger auskommen. Ziemlich unattrakiv ab einem gewissen Niveau. Vorallem dann wenn's anders auch geht.
Mehr sage ich nicht da ich nichts dagegen hätte dass deine Fehleinschätzungen an einer härteren und gefährlicheren Wand zerschellen als ich bereit bin zu bieten.