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Ilmen:

Euro-Krise: Wann beginnt das Endspiel?

4
19.10.11 21:15
Euro-Krise: Wann beginnt das Endspiel?
17.09.2011 Von Wolfgang Thomas Walter

Das Rettungsspektakel rund um Griechenland und Co. tritt in eine neue Phase, US-Ratingagenturen verunsichern Europas Politiker und die Angst vor einem Kollaps des globalen Finanz-Systems ist längst nicht gebrochen. Was machen Gold und Silber?
Walter K. Eichelburg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel auf dem Finanz- und IT-Sektor und Betreiber der Gold-Website hartgeld.com.Biallo.at: Herr Eichelburg, Jürgen Stark, Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, hält die Risiken in Hinblick auf die Kostenbelastungen durch die Schuldenkrise Griechenlands für beherrschbar. Eine Illusion?

Walter K. Eichelburg: Jeder in der EZB vertitt Parteiinteressen, daher sind von dort nur Lügen zu erwarten. Nachdem die EZB großteils Griechenpapiere als "Assets" in der Bilanz hat, ist sie pleite, wenn Griechenland pleite geht. Aber das will man jetzt ohnehin zulassen, da Italien gerade pleite geht. Dieses ist scheinbar "wichtiger" als die Griechen. Bald sind wir soweit: Jedes Euro-Huhn wird um das eigene Überleben kämpfen. Solidarität und gegenseitige Rettungen werden bald aufhören.

Biallo.at: Der Sparkurs überfordert das Land jetzt schon. Die Bevölkerung rebelliert, die Konjunktur bricht ein. Wie lange wird Griechenland noch Teil der europäischen Währungsgemeinschaft bleiben können?

Eichelburg: Vor etwa einem Monat hat man in Griechenland schon überlegt, ob man nicht aus dem Euro austreten sollte. Das wird jetzt sicher wieder aktuell. Das griechische "Sparen" ist eigentlich nur dazu da, damit die Zahlerstaaten ihren Bevölkerungen das Weiterzahlen für Griechenland schmackhaft machen können. Real sparen die Griechen nicht, es werden nicht massenhaft Beamte und Rentner entlassen - das wäre notwendig. Die griechischen Staatsbetriebe sind auch unverkäuflich, wenn nicht die Arbeitsgesetze geändert werden, um die Macht der Gewerkschaften zu brechen und Massenentlassungen zu ermöglichen. Keine Spur davon.

Biallo.at: Griechenland ist – vorerst – gerettet. Aber was ist mit den anderen, wohl größeren „Brocken“ in Europa: etwa Spanien, Portugal, Irland - oder auch Belgien und Italien? Kann ein ähnliches „Prozedere“ hier überhaupt greifen?

Eichelburg: Italien ist gerade dran, aus früheren Beispielen abgeleitet, ist das Land kurz davor nach dem "Rettungsschirm" zu rufen. Nur dazu ist das Land zu groß. Spanien wird auch bald drankommen, dann Frankreich, das auch eine massiv negative Handelsbilanz hat und zudem noch tief in Italienbonds drinnensteckt.

Biallo.at: Der Rettungsschirm im Zuge der europäischen Währungskrise wird vermutlich weiter ausgeweitet werden. Ab Mitte 2013 soll eine dauerhafte Lösung, der European Stability Mechanism, kurz ESM, den EFSF (European Financial Stability Facility) ablösen. Reicht der Rettungsschirm bis dahin?

Eichelburg: Ja, man redet schon von 1,5 Billionen Euro. Aber das müsste durch die Parlamente zumindest aller AAA-Zahlerstaaten gehen und vom Markt als realistisch eingeschätzt werden. Beides ist nicht der Fall. Besonders im Fall von Deutschland kippt die öffentliche Meinung jetzt massiv gegen alle Bailouts. Der ESM ist eine Art von Selbstausschaltung der Parlamente in Finanzfragen. Es ist unwahrscheinlich, dass das durch alle Parlamente geht.

Biallo.at: Der Streit um die Rolle der drei weltweit führenden Ratingagenturen Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s ist voll entbrannt. Was halten Sie von der Forderung des österreichischen Kanzlers und einem Teil seiner europäischen Mitstreiter, eine eigene europäische Ratingagentur zu gründen? Und wie könnte diese Ihrer Meinung nach überhaupt aussehen?

Eichelburg: Die EU-Politiker möchten wie in einer Diktatur diese Agenturen einfach verbieten oder die Publikation der Ratings verbieten - weil ihnen die Ratings nicht gefallen. Aber diese Agenturen sitzen in den USA - keine Chance. Werner Faymann kann ruhig selbst eine solche Agentur gründen, wenn er möchte. Nur wird ihm niemand diese Ratings glauben.

Biallo.at: Was halten Sie von Vorschlägen, gewissermaßen als letzte Rettungsaktion, einen „Nordeuro“ und eine „Südeuro“ einzuführen?

Eichelburg: Der Nordeuro taucht immer wieder auf - seit der Bankenkrise 2008. Nach dem baldigen Euro-Crash, der noch im Sommer 2011 zu erwarten ist, werden wieder neue, nationale Währungen kommen. Also die D-Mark 2, der Schilling 2, die beide schon gedruckt sind. Soetwas wie den "Nordeuro" hatten wir vor dem Euro in anderer Form schon, als verschiedene Staaten ihre Währungen an die D-Mark koppelten, d.h. den Wechselkurs stabil hielten.

Biallo.at: Thema Rohstoffpreise: Gold und Silber konnten in den letzten Tagen wieder deutliche Lebenszeichen von sich gegeben. Auch der aktuelle Spezialreport von der Ersten und Herrn Stöferle senden deutlich bullische Signale. Was sind derzeit aus Ihrer Sich die treibenden Faktoren am Goldmarkt?

Eichelburg: Der Stöferle-Report ist gut, darf aber auch nicht alles schreiben - weil er von einer Bank kommt. Es gibt einen einzigen treibenden Faktor: den Untergang der Papiergelder weltweit. Daher wird der Goldpreis sehr bald in Höhen hochschießen, die kaum jemand für möglich hält: 10.000 Dollar/oz dürfte die Untergrenze beim Goldpreis sein. Dieser Preisausbruch wird die heutigen Papiervermögen in Rauch aufgehen lassen, denn dahinter stehen nur Schulden (etwa von Griechenland), hinter Gold steht dagegen kein Schuldner. Es ist ein purer Wert für sich selbst, also das letzte Rettungboot, wenn die große Flucht aus dem Papier beginnt.

Biallo.at: Die Inflation im Euroraum liegt – offiziell - mit rund vier Prozent nun knapp auf dem kurzfristigen Zinsniveau, in den USA und dem asiatischen Raum befinden sich die Realzinsen tief im negativen Bereich. Wie lange wird diese perfekte Situation für Edelmetalle noch anhalten?

Eichelburg: Die reale Inflation im Euroraum liegt viel höher, etwa bei acht bis zehn Prozent pro Jahr. Die Leitzinsen stehen bei 1,5 Prozent also sogar noch unter der offiziellen Lügen-Inflationsrate. Das geht nur eine gewisse Zeit, dann kommt die Flucht aus dem Geld und die Zinsen müssen hoch. In den USA, China oder Indien ist es noch schlimmer. Kein Wunder, dass die Goldverkäufe in China oder Indien boomen. Das Problem mit den zu niedrigen Zinsen gibt es weltweit. Aber der Goldpreis wird erst dann richtig anziehen, wenn die Währungskrise da ist und die Währungen über schnell steigende Zinsen verteidigt werden müssen - denn dann kracht alles zusammen.

Biallo.at: Sie sind der festen Überzeugung, dass das globale Finanz-System bereits in den nächsten zwölf Monaten kollabieren könnte – was macht Sie so sicher?

Eichelburg: Sicher ist gar nichts, aber wahrscheinlich. Überall kriselt es massiv: China, Japan, USA, Europa. Es braucht nur ein Staat oder eine Großbank untergehen und die Panikflucht aus allen Wertpapieren beginnt. Vermutlich passiert es noch im Sommer 2011 im Zusammenhang mit der kommenden Italien-Pleite. In einem Tag wird alles vorbei sein, die Banken geschlossen, die Papiervermögen weg, der Goldpreis am Mond und der Mob jagt die Politiker, die bisher die Sparer belogen haben.

Vielen Dank für das Interview!

http://www.biallo.at/artikel/Energie/...wann-beginnt-das-endspiel.php
Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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rever_sellort:

@punkt - Gold

 
19.10.11 21:23
bin ich vorsichtig, ist zu stark gestiegen in letzter Zeit. Mehr Immobilien als Franken, das mit der Papierwährung stimmt und die SNB greifft ja jetzt auch in das Marktgeschehen ein, das macht die Sache etwas verdächtig.
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punkt12:

@rever

 
19.10.11 21:24

Gold wird noch viel mehr steigen. Und auch nach dem Haircut wertvoll sein! 

Antworten
Biowolke:

1 Billion!

4
19.10.11 21:35

Gehebelter Rettungsschirm von 1 Billion Euro entspricht = 50.000.000 (= 50 MILLIONEN!) VW Golf!

Boar ist mir schwindelig. Nur mal so als Denkhilfe wieviel das so in Summe ist!

Mich würde mal interessieren,wer von den Abgeordneten die das wieder blitzartig abnicken sollen das weiß?

Lasst euch bitte nicht vollalbern und verwirren! Gold&Silber sind das Einzige das später noch etwas wert sein wird. War immer so und wird auch jetzt so sein. Ich weiß, ich wiederhole mich immer, aber die Goldgegner lassen auch nicht nach in ihrem Bemühen die letzten Goldbrocken aus dem Volk zu locken. Also mach ich es umgekehrt ;-)

Halten und Nachkaufen!

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Minespec:

für jeden € Pups

 
19.10.11 21:41
den die lassen, habe ich früher einen Krug gekauft,
für jeden Mega Pups einen 100 gramm Barren
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Minespec:

leider kann ich da finanziell nichtmehr mithalten

 
19.10.11 21:42
um die Pupse zu vergolden.
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
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25karat:

@rever

 
19.10.11 22:38

Immobilien, Gold, Silber und Schweizer Franken, beim Franken wird momentan die Geldmenge auch etwas erweitert(ich reduziere da etwas) und ich hab sogar noch Lebensversicherung und Bausparvertrag....mal schauen wies kommt!

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Commoditor:

Nachtgedanken...

6
20.10.11 00:15

Georg Kreisler:  "Meine Freiheit, Deine Freiheit"

 

C.

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Ilmen:

US Aufsicht legt Rohstoff Spekulanten Fesseln an..

3
20.10.11 05:08
US Aufsicht legt Rohstoff Spekulanten Fesseln an
Börsenwetten auf Rohöl, Metalle oder Getreide sollen eingeschränkt werden. Die Finanzindustrie wehrt sich gegen die Vorgaben der US-Aufsicht.
Die Finanzindustrie ahnte schon, was auf sie zukommt. Hektisch wurden am Wochenende Papiere an die Presse verschickt, beispielsweise eine Studie des Institute of International Finance (IIF), hinter dessen wohlklingendem Namen sich schlicht eine der größten Lobbyorganisationen der Banken verbirgt. In dem Papier ging es um die Rohstoffspekulation – sie sei wichtig, nützlich und habe nur einen ganz geringen Einfluss auf die Preise, so die Bankenvertreter.
Doch das ließ die amerikanische Finanzaufsicht kalt. Jetzt verabschiedete die für den Derivatehandel zuständige Börsenaufsicht CFTC einen Entwurf zur Regulierung des Handels mit Öl, Metallen und Getreide, der die Spielregeln des milliardenschweren Geschäfts grundlegend verändern dürfte. Kernpunkt ist der Vorschlag, die Zahl der von einem Händler gehaltenen Kontrakte zu begrenzen. CFTC-Chef Gary Gensler verspricht sich davon eine Beruhigung der Preisentwicklung.
Aus Sicht der Befürworter härterer Vorgaben tragen Spekulanten viel zur Verteuerung von Rohöl oder anderen Rohstoffen bei und erhöhen damit die Kosten von Industrie und Verbrauchern.
Banken wehren sich gegen Vorgaben
Die Banken liefen jedoch Sturm gegen dieses Vorhaben, schließlich geht es um milliardenschwere Wetten, mit denen sie bisher prächtig verdient haben. Sie drohten unter anderem damit, auf andere Märkte abzuwandern und argumentierten immer wieder mit der Liquidität, die Spekulanten dem Markt zur Verfügung stellen, und die Preisübertreibungen verhindere – dies war auch das zentrale Argument des IIF-Papiers.

Allerdings: Selten zuvor kam es zu so vielen Preisexplosionen und anschließenden Zusammenbrüche wie in den vergangenen Jahren, zuletzt beispielsweise bei Silber, dessen Preis sich seit Mitte 2010 innerhalb von zwölf Monaten mehr als verdoppelte, um danach um 30 Prozent abzustürzen. Zudem gibt es inzwischen auch andere, nicht von der Finanzindustrie gesteuerte Studien, die zu ganz anderen Erkenntnissen kommen als jene der Geldbranche.
In Deutschland legte beispielsweise die Verbraucherorganisation Foodwatch eine Untersuchung vor, derzufolge es „erdrückende Belege“ dafür gebe, dass Spekulationen die aktuellen Marktpreise beeinflusse. Vor allem börsengehandelte Indexfonds seien für die steigenden Preise verantwortlich. Das führe dazu, dass zig Millionen Menschen auf der Erde unter explodierenden Nahrungsmittelkosten litten, während die Finanzindustrie daraus Gewinn schlage.
Landwirtschaft hofft auf Schutz vor Preisexplosion
Beide Seiten lieferten sich eine wahre Studienschlacht, auch die CFTC stellte Untersuchungen an, um den Zusammenhang zwischen spekulativen Geschäften und dem Anstieg der Preise nachzuweisen. Am Ende war dennoch eine Kampfabstimmung nötig, bei der CFTC-Chef Gensler schließlich die Mehrheit von drei Stimmen in der fünfköpfigen Kommission zusammen hatte, die den Vorschlag für die neuen Regeln beschloss.
Treten sie irgendwann in Kraft, dann wären Banken wie Morgan Stanley und Agrarhändler wie Cargill gezwungen, einen wichtigen Geschäftszweig zurückzufahren. Auch der Zufluss von Investorenkapital und das Engagement von Hedgefonds ließen nach.
Andererseits hoffen Luftfahrtgesellschaften und die Landwirtschaft auf einen besseren Schutz vor explodierenden Preisen. Eine Absicherung gegen die steigenden Preise sei zuletzt kaum noch möglich gewesen, sagen sie. Zudem waren die Schwankungen an den Rohstoffbörsen in den vergangenen Jahren extrem und hatten kaum noch etwas mit dem realen Markt zu tun.
Auch die Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hat eine Regulierung der Rohstoffmärkte auf der Agenda stehen. Anfang November sollen beim Gipfeltreffen in Cannes nicht nur Vorgaben für eine größere Transparenz des Handels beschlossen werden, sondern auch ein Rahmenentwurf für eine bessere Aufsicht.
Unterdessen zeigt sich aber, dass sich Preise auch ganz anders manipulieren lassen. Der chinesische Konzern Baosteel, größter Förderer sogenannter seltener Erden, erklärte, dass er die Produktion einen Monat lang einstellen will. Die Preise für die Metalle, von denen die westliche Industrie abhängt, sollen so in die Höhe getrieben werden.
Frank Stocker schreibt schwerpunktmäßig zu den Themen: Geldanlage, China und Schwellenländer.

http://www.welt.de/finanzen/article13669447/...lanten-Fesseln-an.html
Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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punkt12:

Ende

 
20.10.11 05:17

Glaube das wars mit dem Euro. Die Bild-Zeitung schreibt schon von einer Währungsreform. Die Leserkommentare deuten darauf hin, dass die Bürger jetzt raus gehen aus dem Euro. Das war der entscheidenste Punkt, dass die Bürger Lunte riechen.

Weiß jemand was heute in der Print-Ausgabe der Bild-Zeitung steht? Ich denke das ist wichtig!

Antworten
punkt12:

Print-Ausgabe Bild-Zeitung

 
20.10.11 05:17

Ich meine die Haupt-Schlagzeile auf der Frontseite

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Ilmen:

Darum gehen die Edelmetallpreise zurück....

4
20.10.11 05:27
Darum gehen die Edelmetallpreise zurück, weil die US-Aufsicht den Rohstoff-Spekulanten Fesseln anlegt.

Denn verschiedene Börsenwetten auf Rohöl, Metalle oder Getreide sollen eingeschränkt werden.

Darunter fällt auch Gold und Silber.

Mal sehen wohin die Edelmetall Preis Reise gehen wird, weil sich die Finanzindustrie gegen die Vorgaben der US-Aufsicht sich zur Wehr setzt.....


http://www.welt.de/finanzen/article13669447/...lanten-Fesseln-an.html
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Ilmen:

Bild: es droht eine Währungsreform....

 
20.10.11 05:33
Erster Banker spricht es aus „Es droht eine Währungsreform!“

DIE EURO-KRISE NIMMT IMMER DRAMATISCHERE FORMEN AN! KOMMT EINE GROSSE WÄHRUNGSREFORM MIT EINEM NEUEN GOLD-EURO?

Die Politiker reden nicht mehr von Milliarden, sondern schon von Billionen für den Euro-Rettungsschirm. Wo soll Europas Schuldenkrise noch enden?

Einer der führenden Geldexperten in Deutschland ist sicher: Die Schuldenlawine lässt sich mit Sparen nicht mehr stoppen. Es kommt zu einer galoppierenden Inflation und am Ende zu einer Währungsreform!

Bert Flossbach (50), Vorstand der unabhängigen Kölner Vermögensberatung Flossbach von Storch (4,5 Mrd. Euro Vermögenswerte), sagt im Interview mit BILD: Die Frage ist nicht mehr, OB eine Währungsreform mit einem neuen Euro kommt, sondern WANN!

BILD: Überrollt uns ein Schulden-Tsunami?

Bert Flossbach: Tsunami ist nicht der richtige Vergleich. Die Flutwelle kommt ja in einem Schwapp über das Land. Ich spreche lieber von einer Schuldenlawine. Sie kommt erst langsam in Gang, rast dann immer schneller und größer auf uns zu. Irgendwann ist der „point of no return" erreicht – also der Punkt, wo sich die Lawine nicht mehr stoppen lässt. Ich befürchte, dass wir in Europa an diesem Punkt  angelangt sind.

BILD: Ist die Politik im Grunde schon hilflos?

Flossbach: Jedenfalls ist die gigantische Schuldenkrise mit den Rezepten der schwäbischen Hausfrau nicht mehr zu beherrschen. Die Bürgschaftssummen und damit irgendwann auch Schuldengrößen, um die es jetzt geht, lassen sich durch solides Wirtschaften nicht mehr in den Griff kriegen. Die Schulden lassen sich nur noch über eine höhere Inflation abtragen. Ein rigoroser Sparkurs würde weltweit die Wirtschaft abwürgen. Das heisst: Die Euro-Staaten, auch Deutschland,  werden gezwungen sein  immer mehr Geld  zu  drucken und mit der Inflation die Schuldenquote zu reduzieren.

BILD: Und am Ende steht dann eine Währungsreform – so, wie schon zwei Mal in der deutschen Geschichte?

Flossbach: Tatsächlich könnte am Ende dieser Entwicklung eine Art Währungsreform stehen mit einer neuen Euro-Zone und einem neuen Euro. Ob dies dann ein "Goldeuro" ist, sei dahingestellt, auf jeden Fall wird aber mehr D-Mark drinstecken als im alten Euro.

BILD: Wann ist es soweit?

Flossbach: Dieser Punkt kann in drei, vier Jahren - wird sicherlich aber innerhalb der nächsten zehn Jahre kommen. Die Politik wird jetzt erst einmal alles tun, um die gemeinsame Währung so lange wie möglich und mit so vielen Ländern wie möglich zu stützen. Der alles überragende Überbau ist ja die Europäische Einigung, auch wenn jeder darunter etwas Anderes versteht und nicht alles Gold ist, was glänzt.. Im Grunde ist es mit Europa so wie mit dem Wetter: Draußen stürmt es, und die Politiker sagen trotzdem: Es scheint die Sonne.

BILD: Wie meinen Sie das?

Flossbach: Das Problem der alten Euro-Zone bisher ist: Unter dem politischen Druck der Europäischen Einigung werden Länder nicht nur unterschiedlicher Wirtschaftskraft über einen Kamm geschoren, sondern auch Menschen völlig unterschiedlicher Mentalität. Eine gemeinsame Währung kann auf Dauer aber nur funktionieren, wenn der Konsens da ist, in eine gemeinsame Richtung zu gehen. Wenn nicht nur die Märkte, sondern auch die Menschen zueinander passen. Deshalb denke ich: Es wird irgendwann auf eine Kern-Eurozone zulaufen mit Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Österreich, der Slowakei. Ob Italien dann noch dazu gehören wird – da habe ich meine Zweifel. Auf dieser Basis können dann aber wieder neue Länder hinzustoßen. Vor allem die Tschechische Republik, aber auch Polen wären mit Sicherheit Kandidaten.

BILD: Wer ist am Ende der große Verlierer im Euro-Monopoly?

Flossbach: Vor allem Rentner mit ihren Ersparnissen. Aber zunächst  z.B. auch die berufstätige Mutter, die nicht weiss, wohin mit ihrem Kind, weil kein Geld mehr für den Bau von Kitas da ist.

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/...hrungsreform-20543368.bild.html
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http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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Ilmen:

Vermögensexperte sieht Währungsreform in Europa...

5
20.10.11 05:42
Vermögensexperte sieht Währungsreform in Europa kommen

Einer der führenden deutschen Vermögensberater hat vor einer Währungsreform in Folge der Euro-Schuldenkrise gewarnt. Bert Flossbach, Vorstand der renommierten Kölner Vermögensberatung Flossbach von Storch mit einem Kundenvermögen von rund 4,5 Milliarden Euro, sagte der "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe), er rechne fest innerhalb der nächsten zehn Jahre mit einer Währungsreform und einer neuen Kern-Euro-Zone in Europa. Tatsächlich könne am Ende der Schuldenkrise "eine Art Währungsreform stehen mit einer neuen Euro-Zone und einem neuen Euro. Ob dies dann ein "Goldeuro" ist, sei dahingestellt - auf jeden Fall wird aber mehr D-Mark drinstecken als im alten Euro."

Dieser Punkt könne in drei, vier Jahren - "wird sicherlich aber innerhalb der nächsten zehn Jahre kommen", so Flossbach weiter. "Die Politik werde "jetzt erst einmal alles tun, um die gemeinsame Währung so lange wie möglich und mit so vielen Ländern wie möglich zu stützen." Das Problem der Euro-Zone sei allerdings: "Unter dem politischen Druck der Europäischen Einigung werden Länder nicht nur unterschiedlicher Wirtschaftskraft über einen Kamm geschoren, sondern auch Menschen völlig unterschiedlicher Mentalität. Eine gemeinsame Währung kann auf Dauer aber nur funktionieren, wenn der Konsens da ist, in eine gemeinsame Richtung zu gehen. Wenn nicht nur die Märkte, sondern auch die Menschen zueinander passen." Der Kölner Anlage-Experte betonte: "Deshalb denke ich: Es wird irgendwann auf eine Kern-Eurozone zulaufen mit Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Österreich, der Slowakei. Ob Italien dann noch dazu gehören wird - da habe ich meine Zweifel."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.10.2011 - 00:07 Uhr


http://www.news25.de/...orm+in+Europa+kommen&storyid=131906202494
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SOS10:

Frankreich erpresst Deutschland mit Rettungsschirm

5
20.10.11 07:05
Frankreich erpresst Deutschland mit Rettungsschirm

Die beiden Nationen sollen die Eurozone retten, doch sie können sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen - das zeigt der hastig einberufene Geheimgipfel. Der startete gleich mit einer Drohung der Franzosen.

www.ftd.de/politik/europa/...-mit-rettungsschirm/60118319.html

Langsam ist´s genug! Es wir Zeit sich von den Parasiten zu lösen, auf welche Art auch immer!
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TalentfreieZon.:

Goldbericht für den 19. Oktober 2011

3
20.10.11 07:17
Casus Belli Euro

Gestern bei Maischberger: Der ex-CDU Generalsekretär und spätere Ministerpräsident von Sachsen, Kurt Biedenkopf – eigentlich aufgrund seines Alters und seiner gesicherten Existenz nicht jemand, der um sein politisches Amt und seine Existenz kämpfen müsste – outete sich ebenfalls als Euro-Verfechter bis zum letzten Blutstropfen. Der Vorschlag von Hans-Olaf Henkel, den Euro in einen Süd- und Nord-Euro zu spalten sah Biedenkopf als Demütigung Frankreichs an. Dabei wurde der Französische Franc vor der Euro-Gründung mehrmals in seiner Geschichte von der Deutschen Mark gedemütigt.

Und was soll das dumme Gefasele, dass Frankreich mit der Montanunion Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg die Hand gereicht habe, weil es ansonsten zu einer Ruhr-Besetzung durch die Franzosen gekommen wäre.

Komisch – lag nicht das Ruhrgebiet in der Britischen Zone? Oder verwechselt Biedenkopf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Ruhrgebiets-Besetzung der Franzosen im Jahre 1923. Und dann kam noch Ursula von der Leyen mit ihrem Hinweis, dass Deutschland nach dem Krieg die Deindustrialisierung nach den Plänen des US-Finanzministers Henry Morgenthau gedroht hätte.

Wer zieht hier die Fäden im Hintergrund – mit Drohungen, die praktisch eine Kriegserklärung an Deutschland darstellen?

Auch die Basler Zeitung thematisiert das Thema Krieg unter dem Titel Sarkozy warnt vor der Wiederkehr der europäischen Konflikte: Selbst auf die Möglichkeit eines weiteren Krieges in Europa spielte der französische Präsident dabei an: Jene, die den Euro zerstören, werden die Verantwortung dafür tragen müssen, wenn auf unserem Kontinent die Konflikte wieder zurückkehren. Nicht viel zurückhaltender äußerte sich gemäß Financial Times auch der französische Premierminister Francois Fillon: Wenn wir keinen Erfolg haben, ist Europa einem großen Risiko ausgesetzt.

Wird der Euro als Währung des Friedens nun zum Casus Belli – zum Grund für einen neuen Krieg? Oder haben die Deutschen nur den Stolz der Franzosen gebrochen und diese schlagen nun rhetorisch wild um sich, wie auch die Basler Zeitung vermutet: Frankreich ist in der für das Land besonders demütigen Lage, dass die Entscheide zu einer Lösung letztlich von Deutschland abhängen.

Wenn der deutschen Politik wirklich vom Ausland mit Krieg gedroht wird, wollte Deutschland den Euro verlassen, dann sollen die Politiker wenigsten den Mut dazu haben, dies offen auszusprechen. Dann wissen wir wenigsten, woran wir sind: Der Euro ist dann nur eine Fortsetzung des Diktats von Versailles 1919 und 1921 - nicht mittels direkter Reparationen, sondern indirekt. Addiert man Deutschlands Verpflichtungen aus dem Euro-Rettungsfond, Target2 und anderen Verpflichtungen (EZB-Ausleihungen, IWF-Anteil, etc) zusammen, dann kommen wir jetzt bereits auf fast 800 Milliarden Euro. Für dieses Geld haben wir echte Waren in die Eurozone geliefert. Da sind wir nicht mehr weit weg von den 132 Milliarden Goldmark, welche die Alliierten Deutschland im Mai 1921 mit dem Londoner Ultimatum als Reparationen aufgezwungen hatten.

Aber wer glaubt denn ernsthaft daran, dass das heutige Rettungsvolumen zukünftig nicht weiter steigen wird.

Ich weiß auch, wie das deutsche Volk ähnlich wie zur Ruhrbesetzung 1923 passiven Widerstand leisten kann: Wir tauschen einfach all unsere Euro-Vermögen in Gold und Silber um. Dann können unsere Politiker weiter zum Euro halten wie damals die Politiker zum Versailler Vertragswerk. Wir Bürger agieren einfach als Währungs-Zersetzer – nach der Devise: Nein! Mich zwingt ihr nicht (zum Euro). Für den Rest fehlt dann eigentlich nur noch eine Bundesbank, die wie damals Hjalmar Schacht die Reichsmark, nun den Euro in die Hyperinflation treibt. .......

www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/...a42c3b1b2637dc07f924
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TalentfreieZon.:

Tageskommentar Michael Winkler

2
20.10.11 07:23
.............Hurra, wir haben einen Plan! Also vergessen Sie das mit den 2.000 Deppen von gestern, es genügt ein Einziger, und der heißt Barroso. Um Europa zu ruinieren, möchte er das Geld des EFSF vervielfachen, indem er moderne Finanzinstrumente einsetzt, also "hebelt". Wie jeder Kampfsportler weiß, kann man mit einem Hebel richtig Schaden anrichten, weil mit einem schönen Hebel sogar widerspenstige Knochen und Gelenke brechen. Die Idee dahinter ist, daß beispielweise Spanien keine 100%-Garantie, sondern nur eine 20%-Garantie bekommt. Das heißt, die ersten 20% Wertberichtigung einer spanischen Anleihe werden durch den EFSF aufgefangen, und erst, wenn die Anleihe unter 80% fallen sollte, wird daraus ein Verlust.

Das hat zuerst den grandiosen Effekt, daß aus 440 Milliarden dank der Hebelung 2.200 Milliarden werden. Den anderen, ebenso grandiosen Effekt, kann Ihnen jeder Zahnarzt erklären: Wir ersetzen fehlenden Zahnschmelz durch eine schöne Plombe. Die Karies frißt sich an der Plombe vorbei und läßt den Zahn von innen verfaulen. Die Spanien-Anleihe sinkt zuerst recht langsam, weil ja der EFSF und mit ihm nicht etwa Barroso, sondern die deutschen Steuerzahler garantieren. Sind die 20% vom Schutzschirm durchbrochen, fällt die Anleihe ins Bodenlose. Danach sind die Anleihe-Zeichner ihr Geld los, es sei denn, es ist eine Bank im Spiel, die unbedingt gerettet werden muß. Dank Barroso werden wir auf diese Weise nicht 440 Milliarden, sondern 2.200 Milliarden los......................

www.michaelwinkler.de/Kommentar.html
Antworten
SOS10:

@TaletfreieZone #44991

4
20.10.11 07:25
Bei all dem Gefasel solte man eines nicht vergessen, wie auch immer die Geschichte war, die Generation die jetzt bezahlen soll hat mit der Geschichte nichts zu tun! Die größten Lasten sollen unsere Kinder tragen, meine eigenen wissen noch nicht einmal etwas über die Geschichte, geschweige denn sind sie daran schuld!

So kann es einfach nicht sein!
Antworten
ikol:

max otte - dirk müller

 
20.10.11 07:27
www.daf.fm/video/...-neue-tiefkurse-50148559-DE0008469008.html
Antworten
punkt12:

Ich denke

3
20.10.11 08:37

Wenn die Bevölkerung genug hat vom dem Bullshit kann sie das System innerhalb weniger Stunden zu fall bringen. Geld abheben und Lebensversicherungen kündigen!

Antworten
boersalino:

Ja, T-Zone!

2
20.10.11 08:55

Es wird keine Spaltung in Nord -  und Süd - EURO geben. Es wird eine Spaltung geben in Spieler mit Monopoly-Geld und in Menschen mit physischen Werten.

Antworten
Minespec:

# 44995 ist längst schleichend im Gang

2
20.10.11 09:09
vermute ich mal...
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
retriever:

Ich versteh´s einfach nicht.

3
20.10.11 09:33

 

ich versteh´ einfach nicht wiso der Goldpreis nachgibt. Inzwischen pfeifen es doch schon die Spatzen von den Dächern,das der Euro nicht rettbar ist, oder haben die Leute hier in Deutschland schon jetzt kein Geld mehr?

Warum sind die Menschen so blind? Man sollte doch meinen, das es bald jeder schnallt was da abgeht?

Ihrgendwann werden unsere Kinder fragen hat Ihr nicht´s bemerkt warum habt Ihr nicht gemacht!

Es erinnrt mich ein bischen an die Frage warum wurde Hitler so mächtig warum hat keiner etwas gegen Ihn unternommen??

Jetzt weiß ich warum. sehr sehr traurig!

 

Was ist da blos los?

lg fida

Antworten
Minespec:

"Gold Euro" Artikel in BILD

 
20.10.11 09:38
Quelle:Bild.de
Link:www.bild.de/geld/wirtschaft/...hrungsreform-20543368.bild.html
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
punkt12:

@retriver

3
20.10.11 09:47

Der Goldpreis gibt nach, damit Frau Merkel jetzt noch für sich privat nachkaufen kann!

Antworten
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Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,07 10,04 15,02
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,95 9,45 11,21
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VX8A448 , DE000VY1DRC6 , DE000VK1FEM4 , DE000VJ7HQ24 , DE000VJ9JN56 , DE000VY6FPM3 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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