Nein, ein neuer Oliver Cromwell ist Boris Johnson nicht, wie einige uns weismachen wollen. Cromwell stand auf der Seite des Parlaments und gehen die Monarchie.
Boris Johnsons Husarenstück richtet sich gegen das Parlament, die vom Volk gewählten Vertreter und die von ihm dem Parlament verordnete Zwangspause geht sogar vielen Engländern zu weit, die vor drei Jahren für einen Brexit gestimmt haben. Allerdings nicht einen ohne Vertrag mit der EU.
Innerhalb von wenigen Stunden unterschrieben 1.5 Millionen Briten eine Online Petition gegen das Aussetzen des Parlaments und überall im Lande gibt es Protestdemonstrationen. Die größten werden an diesem Wochenende erwartet.
Boris Johnson hat sich selbst von dem Volkstribun Nigel Farage in eine Ecke drängen lassen, aus der er nicht so leicht herauskommt. Farage bezeichnet ihn offen als einen Verräter, sofern er es nicht mit seinem Versprechen Ernst meint am 31. Oktober den Brexit zu liefern, “do or die“, auf Teufel komm raus. Er sei mit seinen Besuchen bei Merkel und Makron zu Kreuze gekrochen statt die EU zu ihm kommen zu lassen. Er muß jetzt liefern oder er wird gekreuzigt.
Wohl um zu beweisen, daß er der Verräter nicht sei hat Johnson jetzt dem Parlament eine Zwangspause verordnet, wohl um zu verhindern, daß es unter Führung des Labour Führers Corbyn die Vertrauensfrage stellt oder die EU um einen weiteren Aufschub bittet. Möglicherweise gar den Artikel 50 ganz zurückzieht und somit den Brexit.
Aber ist das wirklich BoJos wahre Absicht? Wie ich die Dinge einschätze möchte Johnson nicht als Mr. No Deal in die Geschichte eingehen. Als derjenige, der den wahren Niedergang des Landes einleitete. Er hofft auf eine Panikreaktion des Parlaments, welches aufgrund von Petitionen und Demonstrationen unter großem Zeitdruck den Brexit zurückzieht. Dann wäre er, Johnson, aus dem Schneider UND er bliebe Prime Minister. Darum geht es ihm ja letztendlich. Um die Macht. Um die Residenz in Downing Street No. 10.-
Der Schwarze Peter läge dann beim Parlament. Die wären an dem Dilemma schuld. Im Grunde und im Stillen wären viele der Brexiteers mit diesem Ausgang einverstanden. Nur Nigel Farage, der Volkstribun, nicht, dem aber das Volk abhanden zu kommen droht, liest man die kürzlichen Umfragen.
So meine Deutung der Dinge hinter den Dingen.
Boris Johnsons Husarenstück richtet sich gegen das Parlament, die vom Volk gewählten Vertreter und die von ihm dem Parlament verordnete Zwangspause geht sogar vielen Engländern zu weit, die vor drei Jahren für einen Brexit gestimmt haben. Allerdings nicht einen ohne Vertrag mit der EU.
Innerhalb von wenigen Stunden unterschrieben 1.5 Millionen Briten eine Online Petition gegen das Aussetzen des Parlaments und überall im Lande gibt es Protestdemonstrationen. Die größten werden an diesem Wochenende erwartet.
Boris Johnson hat sich selbst von dem Volkstribun Nigel Farage in eine Ecke drängen lassen, aus der er nicht so leicht herauskommt. Farage bezeichnet ihn offen als einen Verräter, sofern er es nicht mit seinem Versprechen Ernst meint am 31. Oktober den Brexit zu liefern, “do or die“, auf Teufel komm raus. Er sei mit seinen Besuchen bei Merkel und Makron zu Kreuze gekrochen statt die EU zu ihm kommen zu lassen. Er muß jetzt liefern oder er wird gekreuzigt.
Wohl um zu beweisen, daß er der Verräter nicht sei hat Johnson jetzt dem Parlament eine Zwangspause verordnet, wohl um zu verhindern, daß es unter Führung des Labour Führers Corbyn die Vertrauensfrage stellt oder die EU um einen weiteren Aufschub bittet. Möglicherweise gar den Artikel 50 ganz zurückzieht und somit den Brexit.
Aber ist das wirklich BoJos wahre Absicht? Wie ich die Dinge einschätze möchte Johnson nicht als Mr. No Deal in die Geschichte eingehen. Als derjenige, der den wahren Niedergang des Landes einleitete. Er hofft auf eine Panikreaktion des Parlaments, welches aufgrund von Petitionen und Demonstrationen unter großem Zeitdruck den Brexit zurückzieht. Dann wäre er, Johnson, aus dem Schneider UND er bliebe Prime Minister. Darum geht es ihm ja letztendlich. Um die Macht. Um die Residenz in Downing Street No. 10.-
Der Schwarze Peter läge dann beim Parlament. Die wären an dem Dilemma schuld. Im Grunde und im Stillen wären viele der Brexiteers mit diesem Ausgang einverstanden. Nur Nigel Farage, der Volkstribun, nicht, dem aber das Volk abhanden zu kommen droht, liest man die kürzlichen Umfragen.
So meine Deutung der Dinge hinter den Dingen.
Kommt der Mut, geht der Hass.
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