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Bitcoin steigt nach Trumps Kriegsprognose

Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Konflikts und neue Finanzprodukte treiben Bitcoin an – doch die Rallye steht auf wackligem Fundament.
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Bitcoin ist eine digitale Kryptowährung, die auf einer dezentralen Blockchain-Technologie basiert und sichere, anonyme und direkte Transaktionen zwischen Benutzern ermöglicht.
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Bitcoin legt um rund 2 Prozent auf 68.750 US-Dollar zu, während auch Ethereum mit einem Plus von 3,8 Prozent deutlich anzieht. Auslöser ist eine Kombination aus politischen Aussagen von US-Präsident Donald Trump und vorsichtigen Signalen aus dem Iran, die Anleger auf ein mögliches Ende des Konflikts hoffen lassen.

Trump signalisiert baldiges Kriegsende

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass der Konflikt mit dem Iran innerhalb von zwei bis drei Wochen enden könnte – selbst ohne ein formelles Abkommen mit Teheran. Für Mittwochabend kündigte er zudem eine nationale Ansprache an, die ein „wichtiges Update“ liefern soll.

Parallel dazu äußerte Irans Präsident Masoud Pezeshkian die Bereitschaft, den Konflikt zu beenden – allerdings unter der Voraussetzung verbindlicher Sicherheitsgarantien. Auch wenn diese Aussagen bislang unbestätigt sind, werten Marktteilnehmer sie als mögliches Signal für einen diplomatischen Ausweg.

Diese Aussicht reduziert kurzfristig die Angst vor einer Eskalation, die insbesondere den Ölmarkt und damit die globale Inflation belastet hätte.

Morgan Stanley öffnet Milliardenmarkt für Bitcoin

Neben geopolitischen Faktoren gibt es auch strukturelle Treiber: Die Investmentbank Morgan Stanley hat die Genehmigung für einen neuen Bitcoin-ETF erhalten, der mit einer Gebühr von lediglich 14 Basispunkten deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegt.

Besonders relevant ist der Zugang zu den rund 16.000 Finanzberatern des Hauses, die gemeinsam Vermögen von etwa 6,2 Billionen US-Dollar verwalten. Dieser Vertriebskanal war bislang nicht direkt für Bitcoin-ETFs erschlossen und könnte mittelfristig erhebliche Kapitalzuflüsse ermöglichen.

Alex Blume, CEO des Krypto-Investmenthauses Two Prime, sieht in dem neuen ETF-Zugang einen zentralen Impulsgeber für den Markt. In Kombination mit der anhaltend hohen Nachfrage nach strukturierten Bitcoin-Investmentprodukten sowie der Aussicht auf eine mögliche schnelle Beendigung des Iran-Konflikts zählt er diese Faktoren zu den wichtigsten Katalysatoren, die den Bitcoin-Kurs im zweiten Quartal antreiben könnten.

"Ein Großteil der Marktunsicherheit könnte sich bald auflösen", erklärte Blume. "In Kombination mit neuer Kaufkraft spricht vieles für ein starkes zweites Quartal."

Rallye mit Fragezeichen

Ob die aktuelle Erholung Bestand hat, hängt von den kommenden politischen Entwicklungen ab. Insbesondere Trumps angekündigte Rede könnte entscheidend sein.

Aktuell basiert die Aufwärtsbewegung vor allem auf der Hoffnung auf eine diplomatische Entspannung im Konflikt. Ohne konkrete Fortschritte oder belastbare Vereinbarungen bleibt diese Grundlage jedoch anfällig für schnelle Richtungswechsel.

Bis dahin bleibt die Lage fragil – und die Volatilität dürfte sowohl an den Krypto- als auch an den traditionellen Märkten hoch bleiben.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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