um vom kunst- auf den aktienmarkt zu schwenken:
ich bin seit ca. 25 jahren am aktienmarkt tätig. am anfang ohne grossen plan, habe ich mich mit den jahren teils zum antizyklischen investor entwickelt, der seine positionen gerne jahrelang hält.
über die wfa- aktie bin ich vor jahren mal drübergestolpert, das war noch vor dem delisting.
genauer unter die lupe genommen habe ich sie seit etwa 12- 18 monaten.
durch die arbeit von ceo weng konnte der artnet- deal deutlich ertragreich abgeschlossen werden.
nach aussage von ceo weng hat die arbeit bis zum abschluss dieses deals einen grossteil seiner zeit beansprucht. wfa hat jetzt also nicht nur geld durch den erfolgreichen artnet- verkauf, sondern ceo weng hat auch wieder die zeit, sich um sein unternehmen ausreichend zu kümmern. lies dir den letzten beitrag von master magnolia durch. ich denke, das kann hinkommen mit den 4€ eigenkapital/ aktie. der warenbestand ist auch vorhanden und hat einen hohen wert. jetzt hat artxx letztjahr erstmalig einen verlust ausgewiesen. ist kein beinbruch. gut finde ich von wfa die positionierung im editionsgeschäft. man hat keine original- unikate, sondern irgendwelche drucke, die eben paar hundertmal aufgelegt worden sind, aber die unterschrift des künstlers tragen. es gibt recht viele kunstinteressierte, die das anspricht. sind durch die bank bekannte künstler, die wfa da engagieren konnte. der kunstinteressierte hat wohl nicht das geld, um sich unikate von bekannten künstlern zu kaufen, aber für einen druck reicht es im 3- 4- stelligen bereich. gefällt dem kunstinteressierten, will er sich an die wand hängen, kauft er.
ceo weng hat kundgetan, dass man sich mit dem geld aus dem artnetdeal nach einer beteiligung oder auch übernahme umschaut. kann auch mal 2 jahre dauern, falls sich überhaupt was findet. eile besteht auf alle fälle nicht.
gleichzeitig notiert die aktie etwa beim eigenkapital, kurs heute schwache 4€. sollte der kunstmarkt nur etwas anziehen, sind wir meiner meinung nach schnell über 5€. wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass der kunstmarkt irgendwann anzieht? da der kunstmarkt ein zyklisches geschäft ist, ist es in meinen augen nur eine frage der zeit, bis das der fall ist. wird dann noch eine beteiligung bekanntgegeben, oder eine übernahme, wäre auch wieder deutliche fantasie in der aktie.
ceo weng hat viele jahre eine gute arbeit gemacht und ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf einmal nicht mehr der fall sein könnte. gleichzeitig ist die aktie in der nähe des mehrjährigen tiefs von 2024, steht aber finanziell viel besser da als 2024.
es könnte natürlich sein, dass der warenbestand von wfa den geschmack der kunden nicht mehr trifft. aber wenn man auf die etablierten künstler setzt, halte ich das risiko für überschaubar.
ich empfehle dir, den geschäftsbericht der wfa von 2025 mal anzuschauen, dort besonders den cashflow aus laufender geschäftstätigkeit. lass den kunstmarkt etwas anspringen, dann noch eine beteiligung durch wfa und es müsste sich eigentlich deutlich im kurs widerspiegeln.
fazit: auf dem aktuellen niveau sehe ich wfa sehr attraktiv bewertet. downrisk fast keins mehr, upsidepotential sehr deutlich. deswegen bin ich in wfa investiert