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WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...


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Weng Fine Art A. 3,62 € -2,16% Perf. seit Threadbeginn:   -9,05%
 
Lalapo:

PS

 
24.06.26 09:28
habe keine Aktien von dem Laden hier ...dafür damals um 7 viele viele L&S gekauft ( gelle Herr Weng ,Sie erinnern sich :-)  )
Dafür macht mir die Kunst die ich an den Wänden hängen habe sehr viel Spaß ...immer noch ... denke mehr als vielen die Aktie :-))  
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Master Magno.:

WFA

 
24.06.26 10:44
Der Kunstmarkt war ja immer zyklisch: 2009 in Folge der Finanzkrise mit einem Tiefpunkt, Richtung 2012 dann schon wieder ein Boom. 2016/17 das nächste Tief, 2021 wieder Boomzeiten. Diesmal dürfte das Tief im ersten Halbjahr 2025 gewesen sein. Wenn man von einer eher langsamen Erholung ausgeht, wofür die aktuell k-förmige Erholung spricht, müsste die nächste Boomphase so 2029/30 sein. Die WFA Aktie dürfte dann wie jedes mal neue Höchststände erreichen.

Modethemen, die nicht mehr wiedergekommen sind gab es auch immer, sehe aber nicht dass das WFA betrifft, man darf auch nicht unterschätzen wie flexibel sich ein so kleines Unternehmen an sich verändernde Marktbedingungen anpassen kann.

Die große Frage bleibt, ob sich der Kunstmarkt für den Finanzmarkt öffnet und Weng Fine Art mit den Blue Chip Editionen perspektivisch einen um ein vielfach größeren Markt bedienen wird. Aber das kann sicherlich niemand wirklich einschätzen, egal wie viel Kunstmarktexpertise vorhanden ist- nur die Chance darauf und einer damit verbundenen Neubewertung bekommt man halt aktuell völlig kostenlos mit der WFA-Aktie, die man mit mit dem größten Abschlag auf den Substanzwert jemals kaufen kann. (Auf das Eigenkapital von über 4 Euro je Aktie kommen ja noch die stillen Reserven des Warenbestands,  und die ArtXX Beteiligung, hätten wir hier die bei praktisch allen Aktiengesellschaften übliche IFRS-Bilanzierung und nicht HGB wäre das KBV vielleicht bei 0,5 für ein fast schuldenfreies Unternehmen, was auch noch fast 4% Dividende zahlt, und historisch nie nennenswerte Verluste geschrieben hat…)
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hopeman00:

@ lalapo

 
24.06.26 14:25
Glaubt Ihr wirklich
das Kunst (noch)  interessiert .... ich finde keine Sau interessiert sich noch für Kunst ..genauso wie für Teller oder Vasen  .. was haben meine Eltern für Teller an den Wänden hängen gehabt ... teuer gekauft ..Rosenthal Jahresteller ... die bekommst du momentan bei Ebay von den Erben für Appel/Ei nachgeschmissen ..
Ich hab V. Vasarelys , Hundertwasser , Miros, Dalis, M.Ernst, J. Bueys  , Wunderlichs u.v.m.  hier an meinen Wänden hängen ...Blumen in Gallevasen stehen ... die Leute gehen vorbei .. können damit nichts mehr anfangen ...aber der Billiardtisch im Wohnzimmer ist der Eyecatcher .. oder die tolle Jura in der Küche ....das sehen die Leute ...
Na ja ...vielleicht kommt ja Kunst wieder .. zyklischer Markt ..
Lalapo, 24.06.26 09:05
kunst ist auf alle fälle ein nischenmarkt.
aber es wird immer leute geben, die sich für kunst interessieren.
ja, da hast du recht, manche sachen fallen im wert, weil sich niemand dafür interessiert. in den 80ern waren handgeknüpfte teppiche der grosse renner. musste man viel geld dafür hinlegen. dieser boom ist vorbei. diese teppiche bekommst du heute bei ebay meist für ziemlich wenig geld.

genauso ist es auch mit künstlern. heute können sie viel geld verlangen für ihre kunstwerke, paar jahre später bekommst du deren werke nachgeworfen.

oder z.b. die früheren telefonkarten. wurden stellenweise für viel geld gehandelt, heute bekommst du garnix mehr dafür.

wer sammelt heute noch briefmarken? rentner, die über 70 sind. ausserdem wird es in 20 jahren keine briefmarken mehr geben. diesem sammelfeld droht das gleiche schicksal wie den telefonkarten. abgesehen von ein paar wirklich teuren briefmarken, die werden immer etwas wert sein. aber dieser markt ist seit jahren gewaltig am schrumpfen.

oder nimm hochwertige möbel. wenn dieser stil nicht gerade hip und nachgefragt ist, dann bekommst du auch nicht viel dafür.

du hast die sammelteller genannt. ja, da haben ein paar unternehmen eine nische besetzt vor jahren und diese teller für viel geld verkauft. ist heute nicht mehr hip, bekommst nicht mehr viel dafür.

worauf ich hinaus will ist, dass der kunstmarkt (wie alle anderen märkte) der mode unterworfen ist. was heute in ist, muss es nicht auch noch in 20 jahren sein. geschmäcker und damit die nachfrage ändern sich ständig. wenn man auf nummer sicher gehen will im kunstmarkt, setzt man auf die wirklich grossen namen, dort gibt es die wenigsten überraschungen

nun zu mir, da du gefragt hast, wer sich heute noch für kunst interessiert. ich bin so einer.
habe ich ahnung von kunst? nein.
aber ich habe gerne sachen im haus, die mir beim blossen anschauen freude bereiten. oder einfach nur dekorativ sind
und da ich mich für kunst interessiere, ist der weg zum investor in ein kunsthandelsunternehmen nicht mehr wahnsinnig weit. ausserdem betreibt ceo weng eine aktionärsfreundliche arbeit und ich hoffe, dass er noch etliche jahre als ceo agiert
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Lalapo:

hopemann00

 
24.06.26 15:59
kann ich alles !! unterschreiben was du schreibst ..ich habe im Keller noch kistenweise Briefmarken .... und ich habe alle Telefonkarten gesammelt damals ...nix verkauft ...heute nix mehr wert ..und auch sollte ich  verkaufen wollen ist es der Aufwand / Nutzen / Preis einfach nicht wert ..aber genau das ist es ....es macht mir Spaß die alten Schinken an den Wänden mir anzuschauen ...ich habe viele schöne Erinnerungen an die Bilder ...damals ...selbst meine Kinder finden die Künstler (s.o)  interessant ..ansprechend , wobei dann eher das original Barcatrikot mit den original Unterschriften ( mit Mezelder :-))  ) an der Wand hängt ...
Und nur darum geht es ...Kunst macht Spaß ....ob man dann eine Aktie dafür braucht muss man selber entscheiden ..... ich habe Porsche Aktien ... bisher sehr dürftige Entwicklung ...und einen 992T4S in der Garage ... der verliert zwar auch an Wert ...aber er macht ..genau Spaaaaß ..und genau das will ich ( frei nach Markus )
:-)

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hopeman00:

@ lalapo

 
24.06.26 17:59
um vom kunst- auf den aktienmarkt zu schwenken:

ich bin seit ca. 25 jahren am aktienmarkt tätig. am anfang ohne grossen plan, habe ich mich mit den jahren teils zum antizyklischen investor entwickelt, der seine positionen gerne jahrelang hält.
über die wfa- aktie bin ich vor jahren mal drübergestolpert, das war noch vor dem delisting.
genauer unter die lupe genommen habe ich sie seit etwa 12- 18 monaten.

durch die arbeit von ceo weng konnte der artnet- deal deutlich ertragreich abgeschlossen werden.
nach aussage von ceo weng hat die arbeit bis zum abschluss dieses deals einen grossteil seiner zeit beansprucht. wfa hat jetzt also nicht nur geld durch den erfolgreichen artnet- verkauf, sondern ceo weng hat auch wieder die zeit, sich um sein unternehmen ausreichend zu kümmern. lies dir den letzten beitrag von master magnolia durch. ich denke, das kann hinkommen mit den 4€ eigenkapital/ aktie. der warenbestand ist auch vorhanden und hat einen hohen wert. jetzt hat artxx letztjahr erstmalig einen verlust ausgewiesen. ist kein beinbruch. gut finde ich von wfa die positionierung im editionsgeschäft. man hat keine original- unikate, sondern irgendwelche drucke, die eben paar hundertmal aufgelegt worden sind, aber die unterschrift des künstlers tragen. es gibt recht viele kunstinteressierte, die das anspricht. sind durch die bank bekannte künstler, die wfa da engagieren konnte. der kunstinteressierte hat wohl nicht das geld, um sich unikate von bekannten künstlern zu kaufen, aber für einen druck reicht es im 3- 4- stelligen bereich. gefällt dem kunstinteressierten, will er sich an die wand hängen, kauft er.

ceo weng hat kundgetan, dass man sich mit dem geld aus dem artnetdeal nach einer beteiligung oder auch übernahme umschaut. kann auch mal 2 jahre dauern, falls sich überhaupt was findet. eile besteht auf alle fälle nicht.

gleichzeitig notiert die aktie etwa beim eigenkapital, kurs heute schwache 4€. sollte der kunstmarkt nur etwas anziehen, sind wir meiner meinung nach schnell über 5€. wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass der kunstmarkt irgendwann anzieht? da der kunstmarkt ein zyklisches geschäft ist, ist es in meinen augen nur eine frage der zeit, bis das der fall ist. wird dann noch eine beteiligung bekanntgegeben, oder eine übernahme, wäre auch wieder deutliche fantasie in der aktie.

ceo weng hat viele jahre eine gute arbeit gemacht und ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf einmal nicht mehr der fall sein könnte. gleichzeitig ist die aktie in der nähe des mehrjährigen tiefs von 2024, steht aber finanziell viel besser da als 2024.

es könnte natürlich sein, dass der warenbestand von wfa den geschmack der kunden nicht mehr trifft. aber wenn man auf die etablierten künstler setzt, halte ich das risiko für überschaubar.

ich empfehle dir, den geschäftsbericht der wfa von 2025 mal anzuschauen, dort besonders den cashflow aus laufender geschäftstätigkeit. lass den kunstmarkt etwas anspringen, dann noch eine beteiligung durch wfa und es müsste sich eigentlich deutlich im kurs widerspiegeln.

fazit: auf dem aktuellen niveau sehe ich wfa sehr attraktiv bewertet. downrisk fast keins mehr, upsidepotential sehr deutlich. deswegen bin ich in wfa investiert
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Lalapo:

ich

 
25.06.26 08:41
hab diesen Thread hier immer mit Interesse verfolgt ...vor 2-3 Jahren hier auch geschrieben und wurde von Herrn Weng abgewatscht .
Ich mag keine Menschen die mir die Welt erklären und durch mE massive Selbstdarstellung glänzen .
Dazu die  Kommentare zu L&S Aktie gegen die er eine persönliche Abrechnung geführt hat ... letztlich habe ich rund 200 % mit der L&S gemacht (kann man alles nachlesen wenn man will )  ....hier hätte ich keinen müden Cent in der Zeit gewonnen.
Aber egal .. bin ja auch seit über 40 Jahren antizyklisch unterwegs .. kaufe das was am Boden liegt ..gut ist .. und keiner haben will . Hier bei Ariva vor 26 Jahren !! angemeldet .
Ob diese Aktie wirklich antizyklisch ist .. bin ich mir nicht sicher ..und obwohl ich nicht mehr so den Blick auf Kunst wie in den 80zigern habe würde ich mal behaupten Kunst wird immer einen Markt haben aber ob dieser Markt mal wieder durch die Decke gehen wird bin ich mir nicht sicher ...glaube ich auch selber nicht dran ...obwohl es mich freuen würde in dieser Welt wo Mist und Schrott auf die Fahnen geschrieben wird . Da kann Kunst nur die Welt ein Stück besser machen . Aber ich wünsche jedem das es auch hier fkt wird .....vielleicht steige ich ja selber noch ein  und werde mir die HV und  Herrn Weng  live vor Ort ( ist die live ? ) mal antun ...

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Master Magno.:

WFA

 
25.06.26 10:49
Ob der Markt durch die Decke geht ist ja gar nicht entscheidend für WFA. Prinzipiell ist die Nische ausreichend groß ein Unternehmen zu bauen, das in einem normalen Kunstmarktumfeld 10Mio Gewinn macht. Das wäre auch eine Größenordnung, die zu einem börsennotierten Unternehmen besser passen würde. Man vergisst immer, dass WFA vom Reifegrad her noch gar nicht in der Phase ist, in der Unternehmen typischerweise am Kapitalmarkt notiert sind.
Der Sommer mit der Präsenz-Hauptversammlung im August wird auf jeden Fall interessant, vielleicht sieht man dann auch klarer die nächsten Stufen der Unternehmensentwicklung.  
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jerobeam:

HV

 
25.06.26 13:17
ob die HV auch im August stattfinden wird wird man ja noch sehen.
Der Finanzkalender wurde ja mal wieder geändert, neue Termine nach der ArtXX HV nächste Woche gibt es erst einmal nicht.
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DagobertBull:

ArtXX

 
30.06.26 12:44
Gibt es Informationen von der gestrigen Generalversammlung in Zug?
Antworten
jerobeam:

@dagobert

 
30.06.26 13:33
Vermutlich erst in einem Jahr... *clowngesicht*
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straßenköter:

360X Art AG

3
01.07.26 15:56
Die 360X Art AG wurde laut Bundesanzeiger abgewickelt. Da hat Herr Weng damals noch das Optimum herausgeholt.
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DagobertBull:

Kursentwicklung

 
03.07.26 10:48
Der Kurs unserer Aktie fällt auf ein 52-Wochen Tief von €3,50.

Damit hätte ich nicht gerechnet, aber aufgrund fehlender Impulse ist das verständlich.

Positiv ist das wir im 1.Halbjahr ca.€300.000,- Kreditkosten gespart haben.
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Master Magno.:

typisches Sommerloch

 
03.07.26 11:40
mit Kursen im Bereich des Coronatiefs, wie wir es im Sommer 2024 auch gesehen haben. Nur hat sich inzwischen das Risikoprofil der Aktie mit dem Artnet-Deal komplett geändert. (wenn man bedenkt, dass in den Foren vor 1,5 Jahren noch über eine quasi Enteignung das Artnetanteils diskutiert wurde)
Auf jeden Fall unverständlich, zumal das Blue Chip Editionsgeschäft im Bereich 5000 bis 50000 Euro offenbar gerade den sweet spot des Kunstmarktes darstellt.
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hopeman00:

200 wfa

 
03.07.26 12:53
sind bei mir vorhin ins depot gewandert zu 2,66 inkl. gebühren.
ich weiss, ist nicht viel, wollte nur kundtun, dass die aktie bei manchen auf dem kaufzettel steht.
habe jetzt kumuliert 1800 zu durchschnittlich 4,36€.
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hopeman00:

sorry, korrektur

 
03.07.26 12:54
einkauf war bei 3,66 inkl. gebühren
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churgast:

Editionsgeschäft als sweet spot des Kunstmarktes

2
03.07.26 13:25
typisches Sommerloch
mit Kursen im Bereich des Coronatiefs, wie wir es im Sommer 2024 auch gesehen haben. Nur hat sich inzwischen das Risikoprofil der Aktie mit dem Artnet-Deal komplett geändert. (wenn man bedenkt, dass in den Foren vor 1,5 Jahren noch über eine quasi Enteignung das Artnetanteils diskutiert wurde)
Auf jeden Fall unverständlich, zumal das Blue Chip Editionsgeschäft im Bereich 5000 bis 50000 Euro offenbar gerade den sweet spot des Kunstmarktes darstellt.
Master Magnolia, 03.07.26 11:40
Das immense Angebot an Neuerscheinungen von Künstlern wie Hirst, Doig, Koons oder Ai geht nach meiner Einschätzung unweigerlich zu Lasten der Nachfrage nach älteren Editionen.
Wer im Verteiler von newarteditions.com ist, weiss wovon ich schreibe. Einige Verleger von Editionen sparen sich die Lagerkosten komplett, indem sie nur an Vorbesteller verkaufen. Mich hat gewundert, dass die auf 14 Stück limitierte Ai Weiwei Edition "After Les Nuages" bei Weng noch immer bestellbar ist. So heiss ist der Markt für neue Editionen wohl doch nicht.    

Antworten
Master Magno.:

After Les Nuages

 
03.07.26 13:52
Da scheint Weng an der Produktion beteiligt gewesen zu sein:

https://www.youtube.com/watch?v=ctapiTCnPWA
Antworten
Master Magno.:

nur

 
03.07.26 15:32
Editionsgeschäft als sweet spot des Kunstmarktes
Das immense Angebot an Neuerscheinungen von Künstlern wie Hirst, Doig, Koons oder Ai geht nach meiner Einschätzung unweigerlich zu Lasten der Nachfrage nach älteren Editionen.
Wer im Verteiler von newarteditions.com ist, weiss wovon ich schreibe. Einige Verleger von Editionen sparen sich die Lagerkosten komplett, indem sie nur an Vorbesteller verkaufen. Mich hat gewundert, dass die auf 14 Stück limitierte Ai Weiwei Edition "After Les Nuages" bei Weng noch immer bestellbar ist. So heiss ist der Markt für neue Editionen wohl doch nicht.    

churgast, 03.07.26 13:25
wie passt das zu den immer weiter steigenden Magen? Der Aufschlagsatz bei ArtXX ist ja im letzten Jahr auf 92 Prozent gestiegen (Vorjahr 86 Prozent). Da scheinen doch einige Käufer gerade auf etabliertes am Sekundärmarkt zu setzen und die Neuauflagen eher zu meiden. Insofern könnte WFA gerade auch von dem beschriebenen Überangebot profitieren.
Dass sie Editionen liefern können, die woanders längst vergriffen sind ist ja Teil des Geschäftsmodells, man hält Ware gezielt zurück um sie später teurer verkaufen zu können, bzw. ist bei vielen Editionen als Market-Maker aktiv um den Handel liquide zu halten.

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churgast:

weiter steigende Margen?

3
03.07.26 16:34
nur
wie passt das zu den immer weiter steigenden Magen? Der Aufschlagsatz bei ArtXX ist ja im letzten Jahr auf 92 Prozent gestiegen (Vorjahr 86 Prozent). Da scheinen doch einige Käufer gerade auf etabliertes am Sekundärmarkt zu setzen und die Neuauflagen eher zu meiden. Insofern könnte WFA gerade auch von dem beschriebenen Überangebot profitieren.
Dass sie Editionen liefern können, die woanders längst vergriffen sind ist ja Teil des Geschäftsmodells, man hält Ware gezielt zurück um sie später teurer verkaufen zu können, bzw. ist bei vielen Editionen als Market-Maker aktiv um den Handel liquide zu halten.

Master Magnolia, 03.07.26 15:32
Ich bezweifle, dass Kunsthändler viel Freiheit bei den Verkaufspreisen für populäre Editionen haben. Ein normal denkender Händler mit 90% Marge würde seine Preise um 25% senken und den Umsatz vervielfachen. Auf Artprice beobachte ich häufiger, dass die gleiche Edition von mehreren Händlern seit Jahren zu synchron steigenden Preisen angeboten wird und unverkauft bleibt. Meine Vermutung ist, dass "Rabatte" gegen einen geheimen Ehrenkodex im Kunsthandel verstossen. Beim Graumarkt für Rolex-Uhren ist es das genaue Gegenteil. Da muss jeder Händler in seinem Revier der günstigste sein, weil Käufer vorher im Internet die Preise vergleichen.
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Norbert Neben.:

Aktuelle Situation

 
04.07.26 16:37
Finde die aktuelle Situation rund um WFA und den Kunstmarkt ist schwer einzuschätzen: Die Erholung im Bereich Luxusuhren als korrelativer Indikator ist real, aber weit entfernt von dem Boom der Vergangenheit. Anhand des Weng Contemporary Angebots kann ich auch keinen Abverkaufsboom des Inventars feststellen.
Leider gibt es von der Gesellschaft seit der HV keine News, was die Neuausrichtung des Geschäfts anbelangt. Hier hatte Herr Weng ja auch evtl. eine Übernahme in Aussicht gestellt. Auch die Änderungen am Finanzkalender finde ich unglücklich. Ich hatte gehofft, dass durch die Einstellung von Herrn Wehrle es etwas geordneter und schneller zugeht - zudem taucht er ja auf der Homepage im Team auch gar nicht auf.

Ich werte die Nachrichtenlage (bzw. das Fehlen von Nachrichten) nicht positiv. Und der Markt scheint das ähnlich zu sehen. Rein bilanziell ist die Aktie zwar günstig bewertet, aber das Fehlen einer klaren geschäftlichen Perspektive motiviert nicht gerade zum Einstieg.
Antworten
Bajazzo2025:

Eine alternative Sichtweise

 
04.07.26 23:21
Aktuelle Situation
Finde die aktuelle Situation rund um WFA und den Kunstmarkt ist schwer einzuschätzen: Die Erholung im Bereich Luxusuhren als korrelativer Indikator ist real, aber weit entfernt von dem Boom der Vergangenheit. Anhand des Weng Contemporary Angebots kann ich auch keinen Abverkaufsboom des Inventars feststellen.
Leider gibt es von der Gesellschaft seit der HV keine News, was die Neuausrichtung des Geschäfts anbelangt. Hier hatte Herr Weng ja auch evtl. eine Übernahme in Aussicht gestellt. Auch die Änderungen am Finanzkalender finde ich unglücklich. Ich hatte gehofft, dass durch die Einstellung von Herrn Wehrle es etwas geordneter und schneller zugeht - zudem taucht er ja auf der Homepage im Team auch gar nicht auf.

Ich werte die Nachrichtenlage (bzw. das Fehlen von Nachrichten) nicht positiv. Und der Markt scheint das ähnlich zu sehen. Rein bilanziell ist die Aktie zwar günstig bewertet, aber das Fehlen einer klaren geschäftlichen Perspektive motiviert nicht gerade zum Einstieg.
Norbert Nebenwerth, 04.07.26 16:37
auf die aktuelle Situation rund um WFA und den Kunstmarkt ist, dass dieses Forum oder solcherlei Artikel nicht die offizielle Informationszentrale der WFA Aktiengesellschaft darstellen. Das Fehlen von öffentlichen Mitteilungen bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine geschäftlichen Aktivitäten oder Fortschritte stattfinden.

Gespräche über potenzielle Übernahmen, Beteiligungen oder strategische Neuausrichtungen werden in der Regel erst kommuniziert, wenn sie spruchreif sind. Alles andere sind sozusagen „ungelegte Eier“, die erst zur Sprache kommen, wenn sie auch tatsächlich gelegt und vertraglich fixiert sind.

Daher ist es nachvollziehbar, dass das Unternehmen mit offiziellen Informationen wartet, bis Entscheidungen belastbar und abgeschlossen sind. Dieses Vorgehen sorgt für Transparenz ohne Spekulationen und schützt sowohl die Gesellschaft als auch die Aktionäre vor unnötigen Gerüchten und Fehlinformationen.
Antworten
Master Magno.:

spätere HV und Nachrichtenlage

2
05.07.26 10:18
WFA hängt stark am Auktionsmarkt. Das ist saisonales Geschäft mit Schwerpunkt April/Mai und der Hauptsaison zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember. Über die Frühjahrsauktionen wurde in Berichterstattungen z.B. in den Wochenendausgaben des Handelsblatts ein positives Bild vermittelt. Jetzt ist am Kunstmarkt  wie jedes Jahr Sommerflaute.

Den August nutzt WFA mit den sehr eingeschränkten personellen Kapazitäten , wegen der operativen Ruhe wenn möglich immer für die HV. Eine spätere HV hatte stets triftige Gründe (2025 den Artnetdeal, 2024 die sich verzögernde HV bei Artnet, 2020 Corona). Ein noch nicht angesetzte HV deutet also gerade darauf hin, dass sich im Hintergrund sehr viel tut. Erst recht in Kombination mit den ungewöhnlich frühen 2025er Ergebnissen im März.
Antworten
jerobeam:

12447

 
07.07.26 09:34
"Ein noch nicht angesetzte HV deutet also gerade darauf hin, dass sich im Hintergrund sehr viel tut"
Viel tut sich vielleicht, aber positiv scheint es nicht zu sein (siehe Aktienkurs). Man könnte die Aktionäre ja zumindest Ansatzweise auf dem Laufenden halten. Zum Beispiel über das Ergebnis der ArtXX-HV.
Antworten
DagobertBull:

@CEOWengFine.

3
07.07.26 15:51
Fragen über Fragen:
Hat sich die Belebung am Kunstmarkt im 1.Halbjahr verfestigt?
Gab es auf der ArtXX Generalversammlung bereits einen Ausblick auf das laufende Jahr?
Wann gibt es Informationen zum 1.Halbjahr?
Wann findet die für August geplante Hauptversammlung statt?
Wird aktuell darüber diskutiert ob es ein neues Aktienrückkaufprogramm gibt?
Antworten
Schakal1975:

Wow....

 
09.07.26 07:38
www.investmentweek.com/...ht-und-christian-w-rohl-gleich-mit/
Antworten
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