denn man wird es niemals schaffen, alle Leute glücklich zu machen.
Irgendeinen trifft es letztendlich immer und an dieser Stelle stelle ich mir die Frage, warum muss es eigentlich fast immer nur die "Armen" treffen?
Warum können nicht auch mal die Schwerverdiener mit einem Verlust + ALG I gehen?
Warum werden 80% der Fehler im Management begangen und 80% der Mitarbeiter die entlassen werden sind einfache fleißige engagierte Arbeiter?
Warum müssen wir immer nur auf die "Reichen" Rücksicht nehmen und dafür lieber die "Armen" bluten lassen?
Ich denke, was Deutschland braucht ist eine klare vielleicht auch etwas defitige Ansage an unsere "Spitzenkräfte", die eben in den letzten Jahr ihren Namen "Spitzenkräfte" nicht verdient und entsprechend auch die Mißere ausbaden sollten. Erst wenn diese Leute die nötige Einsicht sowie Ehrgefühl zeigen, diese auch finanziell der Krise z.B. durch großteiligen Lohnverzicht bis die Krise bewältigt wurde, erst dann haben diese Leute den Namen "Spitzenkräfte" wieder verdient und bekommen meine Hochachtung.
Dann sollen diese Leute in guten Zeiten gerne auch wieder ihre 10 oder auch 50mio. EURO im Jahr bekommen.
Das Entgegenkommen kann jedoch nicht lauten, statt 10mio. nur noch 1mio. zu bekommen, denn warum muss es 1mio. EURO sein, wenn das Unternehmen Verluste macht? Kann es da nicht auch mal 100.000€ für ein oder zwei Jahre sein?
Das Entgegenkommen kann auch nicht sein, wenn ein Arcandorchef einen Teil seiner Abfindung dem Unternehmen spendet, sondern kann nur sein, dass er mit NULL aus der Sache aussteigt, denn selbst NULL ist angesichts der "fahrlässigen" "betrügerischen" meiner Meinung nach "kriminellen" Handlungen schon mehr als gnädig.
Als Fazit kommt für mich daher die FDP keinesfalls in Frage, weil genau diese "Spitzenkräfte" in dieser Partei sitzen und somit niemals Gerechtigkeit entstehen kann und sich die Schere zwischen arm und reich immer weiter vergrößern muss. Als schönes Beispiel einer völligen Freiheit an den Märkten hat man in den USA ja gesehen.
Das Motto der FDP,
"Wer arbeitet soll mehr in der Tasche haben, wer in einem Niedriglohnjob arbeitet ist selber schuld, wer unverschuldet arbeitslos ist interessiert uns nicht, denn diese Leute bringen der Gesellschaft sowieso nur Ärger aber keinen Nutzen!"
CDU ist seit Jahren gegen Mindestlöhne und Arbeitszeitverlängerung, für mich völlig inakzeptabel, da es in vielen Ländern schon seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt wird. Des Weiteren ist Deutschland in Punkto Lohn sicherlich schon im hinteren Mittelfeld angelangt.
SPD, viele Worte und Visionen vor der Wahl, kann man nur hoffen, dass die SPD es diesesmal wirklich ernst meint und dem S im Kürzel wieder eine Bedeutung gibt.
Linke, kann man sicherlich nicht mit der SED in der DDR vergleichen, doch die Leute aus der SED wird man zur Genüge noch dort finden. Von den DDR-Zeiten habe ich jedenfalls genug und von Mindestlöhnen von 11€ halte ich nicht viel, da es unrealistisch und zu viel des Guten gewollt ist.
Die Grünen, gerne ja wegen ihrer Entstehungsgeschichte Vorverurteilt, zu unrecht wie ich finde. Hohe Energiepreise entstehen nicht durch die Grünen und dem Hang zu alternativen Energien, denn die hohen Preise sind zu mind. 30% durch die Machtpole der 3 führenden Konzerne eon, RWE und Vattenfall zu erklären.
Im Übrigen verdienen Windparkbetreiber mit den neuen Windkraftanlagen sehr viel Geld, weil der Strom aus Wind mittlerweile sehr günstig geworden ist. Natürlich trifft dies nur auf windreiche Regionen wie den Mittelgebirgen oder Seeküsten zu.
Ich werde jedenfalls "Grün" wählen, weil ohne die Grünen würde Deutschland umwelttechnologisch nicht einer der Weltmarktführer sein und z.B. mit dem neuen VW Passat den Ökopreis gewinnen und ganz klar die Standards in Punkto Verbrauch setzen.
Es wird oftmals auf VW & Co. geschimpft, u.a. auch von den Grünen, doch in Wahrheit sind es die mit Abstand sparsamsten bzw. effektivsten Motoren. Das Problem ist lediglich, dass die mittlere Größe der Autos eben "groß" ist.