Währungsreform Ante Portas?


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Rubensrembr.:

Währungsreform Ante Portas?

5
15.10.08 21:47
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Immer mehr Staatschefs fabulieren von einem "zweiten Bretton Woods": „Sehr radikale und weit reichende Veränderungen“. Kommt die Währungsreform?

Der britische Premierminister Gordon Brown, der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und auch Bundespräsident Horst Köhler fordern eine Neuordnung des Finanzsystems. Sie wollen der globalisierten Welt neue Regel geben und werden dabei von zahlreichen Regierungen und Experten unterstützt. Ihr Blick richtet sich dabei auf die Bretton-Woods-Konferenz von 1944, bei der damals der Grundstein für ein neues Weltwirtschaftssystem gelegt wurde.

Bereits am Dienstag hatte Jean-Claude Trichet  eine Rückbesinnung auf die Disziplin gefordert, die in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg für Stabilität der Weltwirtschaft gesorgt habe.

Brown spricht von der Notwendigkeit einer „Vision“: "Gerade die Europäer müssen sich bewusst sein, dass sie die an den Finanzmärkten aufgetretenen Schwierigkeiten nicht europäisch lösen können. Es ist nur global möglich“.

Notwendig sei deshalb eine grundlegende Neuordnung nach dem Vorbild der Bretton-Woods-Konferenz 1944. „Das Finanzsystem wieder aufzubauen, wird einer Vision bedürfen, wie in den vierziger Jahren bei der Schaffung des Internationalen Währungsfonds.“ Es sei erforderlich „sehr radikale und weit reichende Veränderungen“ herbeizuführen. Alle Finanzprodukte, die „im Schatten lägen“, müssten zur Disposition gestellt werden.

Das Bretton Woods System beruhte auf der Bindung des amerikanischen Dollars an das Gold und festen Wechselkursen der übrigen Währungen gegenüber der neuen Leitwährung. Das Währungssystem hielt bis 1971, als der Dollar stark an Wert verlor und Präsident Richard Nixon die Gold-Bindung des Dollars löste. Seitdem wurde das System schrittweise umgebaut und ein System freier Wechselkurse eingeführt.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, was die "Vordenker" denn nun unter einem "zweiten Bretton Woods" verstehen. Es versteht sich wohl von selbst, dass man die bestehenden Währungen nicht an Gold koppeln kann.

Das könnte man aber mit einer neuen Währung. Eine neue Währung würde auch bedeuten, dass all jene, die derzeit über Guthaben in Form von Geld verfügen, enteignet werden.
www.mmnews.de/index.php/200810151309/...eform-ante-portas.html
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Minespec:

auch Beguettfresser Trische

 
15.10.08 21:51
kan die Währungsreform die kommt nicht aufhalten, nur verzögern.
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Rubensrembr.:

Zum Thema

 
15.10.08 22:26
ein paar interessante Informationen unten.
Tatsächlich sind in der jüngsten Zeit einige Aussagen gefallen, die
Assoziationen auf eine Währungsreform hervorrufen.

Fragen (z.B.): Wie wahrscheinlich ist eine Währungsreform?
Wie sollte man sich darauf vorbereiten?
Welchen Wert haben Wertpapiere, Zertifikate usw. nach
einer Währungsreform?

www.geldcrash.de/artikel/art-waehrungsreform.htm
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Rubensrembr.:

Auch Währungsreform?

 
19.10.08 17:06
Neue Finanzordnung?    PDF    Drucken    E-Mail
Sonntag, 19. Oktober 2008
G8-Staaten wollen globales Finanzsystem ändern. Auch die Währung? Barroso: "Brauchen eine neue globale Finanzordnung".

Ein G8-Krisentreffen reicht nicht aus: US-Präsident Bush, EU-Kommissionspräsident Barroso und Frankreichs Staatschef Sarkozy haben sich auf eine Serie von Weltfinanzgipfeln geeignet.

Bei ihrem Treffen in Camp David am Samstagabend (Ortszeit) verständigten sich Bush, Barroso und Sarkozy darauf, die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrieländer aufzurufen, eine „Reihe von Gipfeltreffen zu veranstalten, um den Herausforderungen entgegenzuwirken, mit denen die Weltwirtschaft konfrontiert wird".

Die Beratungen fänden voraussichtlich nach der US-Präsidentschaftswahl statt. Daran nähmen wahrscheinlich nicht nur G8-Staaten, sondern auch weitere wichtige Industrieländer teil.

„Das internationale Finanzsystem mit seinen grundlegenden Regelungsprinzipien und -institutionen muss reformiert werden. Wir brauchen eine neue globale Finanzordnung", so Barroso.
Der erste Gipfel aus der geplanten Serie findet laut Sarkozy in den USA statt: „Da die Krise in New York begonnen hat, soll auch eine globale Lösung in New York gefunden werden".
 


www.mmnews.de/index.php/200810191343/...eue-Finanzordnung.html
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Rubensrembr.:

D. Müller: neues Währungssystem?

 
20.10.08 12:08
Kommt ein neues Währungssystem?    PDF    Drucken    E-Mail
Von Mr. DAX  
Montag, 20. Oktober 2008
EU-Kommissionspräsident Barroso: „Das internationale Finanzsystem mit seinen grundlegenden Regelungsprinzipien und -institutionen muss reformiert werden. Wir brauchen eine neue globale Finanzordnung."

Dirk Müller (Mr. DAX)

Der französische Staatspräsident Sarkozy hat in den vergangenen Tagen etwas äußerst Bemerkenswertes gesagt: „Wie benötigen ein neues Finanzsystem ähnlich dem Abkommen von Bretton-Woods“.

Das ist eigentlich eine Sensation, die scheinbar noch nicht jeder vollumfänglich verstanden hat. Er kündigt damit nichts anderes als eine neue edelmetallgedeckte Währung an.


Das Bretton-Woods-Abkommen von 1944 (benannt nach einem 600 Seelen-Kaff in den USA) installierte den Dollar als Weltleitwährung. Der wichtigste Punkt: Der Dollar war goldgedeckt. Das heißt, für jeden Papierdollar konnte man sich eine gewisse Menge Gold von der Regierung aushändigen lassen.

Dies wurde 1972 abgeschafft. Die eurpäischen Währungen waren damals zu einem festen Wechselkurs an den US-Dollar gekoppelt. Über diesen Umweg waren auch DM und Lira etc. goldgedeckt. Wenn Sarkoyz jetzt ein neues Bretton-Woods fordert, fordert er eine neue Währung auf Goldbasis. Was das für die Finanzmärkte, Sparguthaben und (Staats-)schulden bedeutet, aber auch für Ihre Goldbestände ist im Moment noch nicht absehbar.

Die Besprechungen hierzu werden wohl im November beginnen.  US-Präsident Bush, EU-Kommissionspräsident Barroso und Frankreichs Staatschef Sarkozy haben sich auf eine Serie von Weltfinanzgipfeln geeignet. Das wird eine hoch spannende Zeit. Bleiben Sie äußerst wachsam!!

s7b.directupload.net/images/081012/cks52el8.jpg


www.mmnews.de/index.php/200810201349/...es-Wahrungssystem.html
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Kritiker:

Die Regierenden zeigen sich

2
20.10.08 13:18
jetzt auch als Finanz-Beklager in der üblichen Oberflächlichkeit.

Auch hierin wollen sie reale Vernetzungen nicht erkennen, sondern quasseln nur über moderne Begriffe und Symptome.
Sie wollen dabei nicht erkennen, was der Ursinn des Geldes ist und, daß Währungen nicht gleich Geld sind.

Auch Regelungen der Welt werden danach völlig aus der Ursache gehoben.
So wurde der Euro NICHT eingeführt, um Europa eine stabile Währung zu geben, sondern, um die DM zu vernichten. Einige Länder wurden eingebunden, um diese Tatsache zu vertuschen und auch, damit diese vom Wertverlust der DM (ca. -30%!) partizipieren konnten.

Schon im Mittelalter wurde erkannt, daß nur dann ein Staat voll souverän wäre, wenn er ein eigenes Münzrecht besäße.
Verliert ein Staat seine Militär- & Polizeimacht, kann die Regierung nur über das Geld (Steuern) steuern.
Hat sie jedoch dieses Werkzeug abgegeben, ruft sie ständig (BRD-Merkel) nach übergeordneten Mächten.

Die EU als Ganzes kann und will jedoch die Probleme einzelner Mitglieder nicht lösen, somit kommen Staatskrisen unweigerlich auf uns zu.
Da die Politi's gerne nur quatschen, anstatt mutig zu handeln, wird jede Krise im Ansatz nur weggeschoben bis sie zur Katastrophe anschwillt, um dann mit Steuermitteln (wie akut) zu lindern.

Im Appell an das "Globale" zeigt sich nur die Hilflosigkeit der Zauderer an allen Orten.

Doch leider sehen die sog. Bürger immer noch nicht ein, daß je umfangreicher eine Regierung, desto nutzloser.
Das Heil für die Menschen kann nur in Regionen erfolgen, in denen ein zusammengehöriges Volk lebt.
So wird das Begehren der Eigenständigkeit Bayerns ständig mißverstanden; vielleicht auch, weil man ihnen die Flucht aus der Schutthalde nicht gönnt.

Es ist nicht Zufall, daß die Schweiz ein geordnetes Land ist, sondern Logik!
Dazu lebt sie auch eine Grund-Demokratie und keine heuchlerische Scheindemokratie wie die BRD.

Wahrscheinlich liegt die Ursache der Finanzmisére in der penetranten Heuchlerei und Scheinheiligkeit.
Jedenfalls in der Unfähigkeit der Politiker, die sich deshalb ständig für Belanglosigkeiten feiern lassen.

Die gesamte politische Führung gleicht einer miesen Popband, die viel Krawall macht, riesen Show zeigt, aber völlig dilletantisch ist.
Krach allein ist keine Qualität. - Kritiker
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Rubensrembr.:

Immobilien - Schutz gegen Währungsreform?

 
20.10.08 23:59
Immobilien - ein „absoluter Schutz“ gegen eine Währungsreform?

Weithin werden auch Immobilien als „sichere“ Investition gegen eine Währungsreform gesehen. Wenn man von einer reinen Hyperinflation ausgeht, dann könnte dies zutreffen. Doch sogar 1923 nutzen einem Immobilien wenig, da auch diese durch den Kaufkraftverlust der Bevölkerung nur unter Wert verkauft werden konnten. Geht man davon aus, daß sich ein ähnlicher Ablauf wie vor der Währungsreform 1948 wiederholen sollte, dann sieht es noch bedenklicher aus: Damals gab es erst eine längere Deflationsperiode mit der großen Weltwirtschaftskrise. In dieser Zeit verfielen Immobilien bis zu 90 Prozent im Wert. Nach dem Krieg nutzten Wohnungen und Häuser auch wenig, da sie mit einer Zwangshypothek im Lastenausgleich belegt wurden. Erst mit dem Einsetzen des „Wirtschaftswunders“ und damit verbundenen schnell steigenden Preisen konnte man von Immobilien profitieren.

Wie sieht es heute aus?

Immobilienwerte stiegen bis 1995 sehr stark. Seit dieser Zeit stagniert die Entwicklung, bzw. die Werte verfallen, wie wir gesehen haben. Da nun, wenn die Entwicklung ähnlich verläuft wie vor 1948, erst eine Deflationsphase ansteht, dann ist dieser Preisverfall erst der Anfang. Vergessen werden sollte auch nicht die internationale Spekulationsblase. Wenn diese erst einmal platzt, dann wird dies überall auf der Welt den Wert von „Betongold“ nach unten drücken. Dazu kommt: Die Arbeitslosigkeit steigt immer schneller an, die Kaufkraft der Bevölkerung schwindet - das muß zwangsläufig auf den Wohnungs- und Häusermarkt drücken. Je mehr Arbeitslose ihre Immobilie zwangsversteigern müssen, um so tiefer wird der Preis sinken. Nicht zu vergessen ist eine in Krisenzeiten steigende Kriminalität. Schnell werden da heute „attraktive Lagen“ vor allem in Großstädten sehr unattraktiv. Denken Sie an die Unruhen in Frankreich im Jahr 2005 - wenn da in einem Stadtteil einmal die Autos brennen und marodierende Banden durch die Stadt ziehen, könnte es lange dauern, bis dort eine Wohnung überhaupt wieder verkäuflich wird.  

Was auch vergessen wird ist das Wörtchen „immobil“ in der Immobilie. Während man Geld, Gold oder andere Wertgegenstände relativ schnell von einem zum anderen Fleck transportieren kann, ist man mit einer Wohnung oder einem Haus unbeweglich. Oft vergehen Jahre, bis das Objekt veräußert werden kann, der Verkauf ist relativ kompliziert und mit zahlreichen Vorschriften und Steuern verbunden. Doch gerade in Krisenzeiten, wenn Sie dringend auf einen Verkauf angewiesen wären, lassen sich Immobilien überhaupt nicht veräußern, da niemand mehr Geld dafür übrig hat.

Nicht zu vergessen ist auch die Gefahr, daß der Staat in seiner Geldnot Immobiliensteuern erläßt oder gar den Hausbesitzern eine Zwangshypothek aufzwingt. Wer heute eine Immobilie besitzt (erst recht eine nicht selbst bewohnte Zweitimmobilie) der gilt beim Staat als „vermögend“. Diese Personengruppe wurde in der Vergangenheit bei Steuererhöhungen relativ glimpflich behandelt. Um so mehr könnte es sein, daß für die kommende Krise genau hier abgeschöpft wird.  

Nicht vergessen werden sollte, daß in einer Krise vielen überschuldeten Hausbesitzern der Bankrott droht. Diese müssen dann zu einem niedrigen Preis verkaufen, was die Immobilienpreise massiv drücken wird. Auch in einer hyperinflationären Phase sieht es nicht gut aus: Auch in der Hyperinflation 1923 konnten wegen der zurückgehenden Kaufkraft Immobilien oftmals gar nicht mehr verkauft werden.

Bei vermieteten Immobilien kommt dazu, daß gerade in schlechten Zeiten die Zahlungsmoral der Mieter stark sinkt. Schon heute gibt es immer mehr „Mietnomaden“, welche Wohnungen anmieten, keine Miete bezahlen und nach einer langwierigen rechtlichen Auseinandersetzung wieder in eine neue Wohnung einziehen und das Ganze von vorne beginnen. Je schlechter die wirtschaftliche Lage sich entwickelt, um so schwieriger wird es, zuverlässige Mieter zu bekommen. Im Zweifel ist bei den heutigen hohen Mieterrechten immer der Vermieter in der schlechteren Position. Es könnte sogar passieren, daß in einer Unruhezeit es verboten wird, Mietern zu kündigen, um eine noch höhere Obdachlosenrate und damit einhergehende steigende Kriminalitätsrate zu ve5rhindern.

Einen richtigen Vorteil bietet in solchen Zeiten eigentlich nur die selbst bewohnte Immobilie, da sie hier nicht so sehr von äußeren Umständen und der Situation des Vermieters abhängig sind, wie in einer Mietwohnung.

Zusammenfassend läßt sich damit sagen, daß vermietete Immobilien nur in „guten Zeiten“ Gewinne versprechen. Eine selbstbewohnte Immobilie ist durchaus erstrebenswert. Bedenklich sind die vermieteten Objekte, da in allen Krisensituationen, egal ob Inflation, Deflation oder zunehmende soziale Probleme damit oftmals mehr Nachteile als Vorteile verbunden sind.



www.geldcrash.de/buch-staatsbankrott.htm
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Rubensrembr.:

Währungsreform einzige Lösung?

2
26.10.08 14:19
Bei jedem Default wird es zu einem erneuten Kurseinbruch an der Heimatbörse und möglicherweise nach Größe und Tragweite auch an den Weltbörsen kommen. Kaum einer mag sich vorstellen, dass auch irgendwann einmal die US-Anleihen nicht mehr hinreichend von Japan, China und Saudi-Arabien gekauft werden, was faktisch einen „Default“ bedeuten kann.  Die USA sind aber mit fast 10 Billionen USD (ausgeschrieben 10.000.000.000.000!) schon verschuldet.

Unter Einbeziehung der Sozialverpflichtungen und Pensionskassen sowie der Konsumentenverschuldung beträgt die Verschuldung über 300% des BSP und das ist höher als 1929!  Das US-Gesundheitssystem steht in den USA vor dem Kollaps. Viele Kommunen und Städte werden Konkurs anmelden müssen, wenn es keine Anschlussfinanzierung mehr gibt und die Steuereinnahmen einbrechen.

Bei einem Zinssatz von 4% beträgt die Zinslast des Staates jedes Jahr 400 Mrd. USD, bei 5% sogar 500 Mrd. USD. Jede Zinserhöhung treibt die USA früher oder später in den Ruin.  Die Schuldenuhr tickt unaufhörlich – wie eine Zeitbombe! Aber auch hier gilt aber der Grundsatz aufgrund des „counterpart risks“: too big to fail! Die einzige Alternative ist mittel- bis langfristig eine Währungsreform.


www.mmnews.de/index.php/200810261397/MM-News/Panik-pur.html
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Rubensrembr.:

Staatsbankrott?

2
02.11.08 16:10
Alle klugen Köpfe der Welt sollten sich rechtzeitig darüber Gedanken machen, was passiert, wenn die USA oder einige europäische Länder überraschend den Staatsbankrott anmelden müssen.

Der einzige Ausweg dürfte dann nur eine Währungsreform sein. Jeder weiß schon jetzt, dass die amerikanischen Anleihen (und wohl auch nicht die Konsumentenschulden) nicht zurückbezahlbar sind. Die US-Staatsverschuldung hat sich schon auf 10 Billionen angehäuft und die Schuldenuhr tickt unaufhörlich jeden Tag um 1-2 Mrd. USD – wie eine Zeitbombe!

Unter Einbeziehung von Pensionsverpflichtungen und Kosten des Sozialsystems beträgt die Verschuldung in den USA weit über 300% des BSP. Die meisten Analysten, Politiker und Wissenschaftler wissen das genau, halten aber dennoch einen Staatsbankrott von großen Industrienationen für unmöglich – bis die Zeit sie einholt. Was im Kleinen mit Island, Ungarn, Ukraine passieren kann, kann theoretisch auch im Großen passieren.


http://www.ariva.de/...Staatsbankrott_t320684?pnr=4924122#jump4924122
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Rubensrembr.:

Der Tod des Truthahns

 
02.11.08 17:51
Der Tod des Truthahns    PDF    Drucken    E-Mail
Samstag, 1. November 2008
"Der Truthahn, der täglich so freundlich gefüttert wurde und darin jedesmal einen weiteren Beweis für die Funktionstüchtigkeit des Systems fand, fühlte sich am Tag vor seiner Schlachtung am sichersten."


www.mmnews.de/index.php/200811011435/...Tod-des-Truthahns.html
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thai06:

rubensrembrandt, wo siehst Du die beste Alternative um

 
02.11.08 19:01
sich die letzte Knete zu erhalten...Gold,Unternehmensanteile(Aktien)....einen Schrotthaufen hinterm Haus(Stahl)...vielleicht Waffen...?lol
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thai06:

ich hab noch einen....

 
02.11.08 19:04
vielleicht ein Leasingvertrag fuer eine Luxuscarosse oder Yacht...
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thai06:

An Ideen mangelt es nicht man muss es nur knallhart umsetzen

 
02.11.08 19:06
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Rubensrembr.:

Neue Währung geplant?

 
18.11.08 19:46
Bernanke gab den Abgeordneten gemeinsam mit Finanzminister Henry Paulson und der Chefin der US-Einlagensicherung FDIC, Sheila Bair,  Auskunft über den Stand des Rettungspakets.

Zahlreiche aufgebrachte Senatoren griffen den Zentralbanker an und machten unter anderem die FED für den Kreditexzess verantwortlich.

Die Fragestunde gipfelte in Ausführungen eines Senators, der angesichts der ausufernden Schulden und der Schwierigkeiten den Dollar selbst in Frage stellte. Er wollte überdies wissen, ob es Pläne der Zentralbank gebe, eine neue Reservewährung auszugeben, die an Gold gebunden sei.

Wörtlich fragte der Senator, gerichtet an Bernanke: "Gibt es Pläne oder Gespräche bei Ihnen oder mit anderen Zentralbanken, eine neue Währung zu schaffen?"

Bernanke: "Nein."

Der Zentralbankchef erläuterte weiter, dass das Dollarsystem nicht tot sei und der Greenback Weltleitwährung bleibe. Allerdings sei das Handelsbilanzdefizit ein ernsthaftes Problem. Der Dollar profitiere als "sicherer Hafen" in der Krise.

Anmerkung des Autors: Die Anhörung vor dem Kongress wurde live auf CNBC übertragen. Der Name des Senators wurde leider nicht eingeblendet. Doch Frage und Antwort gingen so live über den Sender, wobei der Senator in minutenlangen Ausführungen den desolaten Zustand des Finanzsystems anprangerte und die Frage stellte, wie man da je wieder rauskomme. In diesem Zusammenhang wurde dann die Dollarfrage gestellt. Der Senator machte dabei einen ziemlich erzürnten Eindruck.  Die Antwort von Bernanke war cool und nüchtern. Ein klares "NO", sonst nichts. Sein Gesicht zeigte keinerlei Regung oder Aufregung. Zum Senator: Es könnte sich um Senator Richard Shelby von den Republikanern gehandelt haben. Sicher ist das jedoch nicht.

 


www.mmnews.de/index.php/200811181537/...ar-Kippt-der-Euro.html
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Rubensrembr.:

Bricht der € auseinander?

 
18.11.08 20:11
MMnews befragte zum Thema Prof. Dr. Richard A. Werner vom Lehrstuhl für “International Banking” an der University of Southampton.


Herr Prof. Werner, droht der Euro auseinander zu brechen, weil die Unterschiede zu groß sind? Werden die Südschienenländer eventuell selbst vom Euro Abschied nehmen?

"Die Laender mit Kreditblasen wollen natuerlich erst recht nicht aussteigen, da der Deutsche Michel ja nun wichtiger denn je ist, um diesen Laendern zuhelfen. Also sehe ich kein Auseinanderbrechen des Euro, erst einmal."


www.mmnews.de/index.php/200811181537/...ar-Kippt-der-Euro.html
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Rubensrembr.:

Kommt eine Währungsreform?

 
18.11.08 20:20
Wann stirbt der Dollar?
"Erst wenn wir beim E=$=Y100 angelangt sind - Yen und Dollar befinden sich  bereits im Zielbereich, und warten auf den Euro - besteht die Moeglichkeit, an das Ende des Dollars zu denken: wie alle Aenderungen der Waehrungsysteme, eine rein politische Entscheidung, die aus politischen, nicht  oekonomischenGruenden durchgefuehrt wird.
Kommt eine  Währungsreform?
"Wie in meinem Buch 'Princes of the Yen' erlaeutert wird (in den Kapiteln ueber die asiatischen und europaeischen Zentralbanken), gibt es seit ueber 15 Jahren den Plan, die asiatischen Waehrungen zu einigen. Dies wird konkret und aktiv von der Bank von Japan (der Aussenstelle der Fed in Asien) vorangetrieben, und derartige Aktivitaeten gedeihen besonders zu Krisenzeiten - daher auch die von der Weltbank geteilte Meinung dass Krisen ja nicht nur etwas Schlechtes seien, sondern eigentlich etwas Gutes, da sie  eine 'Gelegenheit' bieten 'Strukturreformen durchzufuehren' und 'Eigentum zu transferieren'. Muss man mehr dazu sagen?
Gleichfalls laeuft es in Lateinamerika und einigen anderen Laendern und  Regionen. Es wird sich dann zeigen, ob man erst die neuen Bloecke einfuehrt, oder gleich auf 'Bretton Woods 2' umsteigen kann und ein auf Yen, Euro und  $-Bloecken gestuetztes Waehrungssystem mit festen Wechselkursen einfuehren kann. Je groesser und laenger die gegenwaertige Krise, desto mehr Reformen  kann man durchfuehren."



www.mmnews.de/index.php/200811181537/...ar-Kippt-der-Euro.html
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Rubensrembr.:

Währungsreform wahrscheinlich?

 
27.11.08 21:56
Währungsreform wahrscheinlich?    PDF    Drucken    E-Mail
Von Robert Rethfeld  
Mittwoch, 26. November 2008
Eine Währungsreform wird dann vollzogen, wenn die Politiker am Ende ihres Lateins sind, wenn nichts mehr geht. Es ist die Ultima Ratio. Wann wird es soweit sein?

Robert Rethfeld -ýwellenreiter-invest.de   zum Thema Währungsreform:

Einige Glaubenssätze unsererseits: Der erste lautet, dass die Politiker in der Krise nichts tun, was sie nicht unbedingt müssen. Der zweite lautet, dass Politiker niemals antizyklisch handeln. Sie sind bzgl. des Wirtschaftszyklus stets die Getriebenen und nicht die Treiber. Die Etablierung von Frühwarnsystemen (z.B. durch den IWF) bringt nichts.

Selbst bei einem Funktionieren des Systems würde kein Politiker oder Zentralbanker die Party unterbrechen wollen. Der dritte Glaubenssatz lautet, dass der Konjunkturzyklus seinen Weg gehen muss. Bernanke und Paulson waren nicht in der Lage, den Fall des S&P 500 um über 50 Prozent zu stoppen. Sie haben die Kaufkraft nicht erhalten können und auch den Anstieg der Arbeitslosigkeit bisher nicht stoppen können. Die Menschen – auch die Eliten – sind gegenüber diesen natürlichen Zyklen so gut wie machtlos.



Jetzt meine Gedanken zur Währungsreform: Der häufigste Grund für eine Währungsreform ist der Staatsbankrott. In der europäischen Geschichte waren Staatsbankrotte keine Seltenheit. Das traf Frankreich und Spanien genauso wie Deutschland. In Südamerika und in Russland sind Staatsbankrotte auch nicht unbekannt. Weitere Gründe für Währungsreformen sind Kriege und Hyperinflation. Diese Themen lassen sich nicht isoliert betrachten, sondern gehen häufig Hand in Hand.



Eine Währungsreform wird dann vollzogen, wenn die Politiker am Ende ihres Lateins sind, wenn nichts mehr geht. Es ist die Ultima Ratio. In diesem Stadium sind wir noch nicht. Noch vor einem Jahr hieß es von allen Seiten, dass der US-Dollar abstürzen würde, sollte es in den USA zu einer großen Rezession kommen. Das Gegenteil war der Fall. Der enorme Cash-Bedarf stützte den US-Dollar: „Cash war king“. Mittlerweile ist soviel Cash vorhanden, dass die Zinsen über alle Laufzeiten deutlich nach unten gedrückt werden.

Das Geld wird in Anleihen – und bei der FED - geparkt, fließt aber nicht dorthin, wo es jetzt benötigt würde: Zum Konsumenten. Dieses Anlageverhalten schmeckt dem US-Dollar nicht, er verliert derzeit seinen „Königsstatus“. Währungen haben einen relativen Bezug zueinander. Tatsächlich ist es jedoch so, dass der Euro aufgrund seiner Nähe zum Goldpreis den „wahren Wert“ des Währungsgefüges (im Gegensatz zum US-Dollar) recht gut repräsentiert.



Eine große Währungsreform dürfte erst dann ein Thema sein, wenn der US-Dollar unverhältnismäßig an Wert gegenüber anderen Währungen und Gold verliert. Nach den uns bekannten Mechanismen kann ein solcher Fall kaum in einem deflatorischen Umfeld stattfinden. Eine solche Situation dürfte mit einer galoppierenden oder sogar einer Hyper-Inflation einhergehen, in der der Goldpreis (und damit auch der Euro) stark aufwerten. Noch präsentiert sich der US-Dollar als stabiles Element der Weltwirtschaft.

Jedoch: Wir hatten in den vergangenen beiden Wochen von einem Comeback des Goldpreises geschrieben. Erst wenn der US-Dollar beginnen sollte, deutlich an Wert zu verlieren, müsste man die Antennen Richtung Währungsreform ausfahren. Aufgrund der Maßnahmen, die von der Obama-Administration geplant sind (Hälfte des US-BIPs sollen für Hilfsmaß-nahmen ausgegeben werden), muss man davon ausgehen, dass die US-Regierung einen deutlichen fallenden US-Dollar einplant. Dem kurzfristigen Rettungsgedanken wird die langfristige Stabilität geopfert.

Eine Währungsreform im US-Dollar auf mittlere Sicht ist deshalb kein abwegiger Gedanke. Der Gedanke, dass sich die Welt auf einen einzigen Währungsblock einigt, ist zwar interessant, aber auch hier gilt meiner Meinung nach, dass es dem US-Dollar erst an den Kragen gehen muss, bevor eine solche Maßnahme ergriffen wird. Das Währungsgefüge soll (im Groben) das Handelsgefüge der Welt repräsentieren. Der Mechanismus des „Dampfablassens“ wäre dann nicht mehr über die Währungen möglich. Er würde sich andere Wege suchen, möglicherweise politische oder kriegerische.



Eine Wiedereinführung der Goldpreisbindung wäre sicher auch keine nachhaltige Lösung. In dem Zeitraum, in dem eine Goldpreisbindung existierte, fanden zwei Weltkriege, eine Hyperinflation und eine große Weltwirtschaftskrise statt. Von Stabilität durch eine Goldpreisbindung kann keine Rede sein. Die Zyklen werden sich immer ihren Weg bahnen, das wird auch in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht anders sein.


www.mmnews.de/index.php/200811261620/...rm-wahrscheinlich.html
Antworten
Rubensrembr.:

Währungsreform?

 
08.04.10 18:16
www.mmnews.de/index.php/201004075279/...ie-Wahrungsreform.html
Wann kommt die Währungsreform?    | Drucken |
Wednesday, 7. April 2010
Politiker und Notenbanker hüllen sich in Schweigen, doch eine Währungsreform rückt näher. Das Geldsystem wird derzeit nur noch künstlich beatmet. Ein Herzstillstand ist jederzeit möglich. Interview: was könnte der Auslöser des Geldsystemcrashs sein?

Buchautor ("Der Währungscountdown") und Geldsystemexperte Andreas Popp rechnet täglich mit der Währungsreform. Der Grund: eine stetig sich vergrößernde Menge an Menschen, die das Geldsystem hinterfragen. Außerdem sei das Geldsystem „systematisch“ gefährdet [Zinseszinseffekt].

Das Hauptproblem des Systems sei aber derzeit der kontinuierliche Vertrauensschwund, erläutert Andreas Popp in dem Interview. Es sei eine „Exponentialfunktion des Wissens“ erkennbar. Immer mehr Leute stellen kritische Fragen. Derzeit sei es prozentual nur eine kleine Menge an Menschen, die misstrauisch sind. Doch diese Entwicklung setzt sich fort und ab einem bestimmten Zeitpunkt breche das System dann in sich zusammen, resümiert der Buchautor.

Ein weiteres Problem sei, dass einer von denjenigen, die das System führen, einfach mal die Nerven verliert und auspackt. Auch das sei eine nicht unerhebliche Gefahr.
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