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Betongold2024:

Börsenforum

2
26.10.26 16:06
”SPD oder Anhänger wohl verärgert

Mein Beitrag vom 23.10.2010

" Die Linken machen schon jetzt gute Wohnungspolitik

Sogar mit Wiederwahlpotential

Aus ihrer Sicht. Natürlich.

Aber die SPD sollte sich vielleicht das Eine oder Andere abkucken. Sozusagen um mal wieder bei ihre Kernwählerschaft vorbei zuschauen.


Börsennewcommer hat in seinem Beitrag messerscharf analysiert, worauf es ankommt.

"Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Aber die Stimme eines Armen zählt genauso wie die eines Reichen!"

Und es gibt viel mehr Arme als Reiche. Und arm ist auch einer, der mit seinem Mindestlohn und/oder Zweitjob gerade so über die Runde kommt (oder gar aufstocken muß) und dann seinen CDU-wählenden Chef im Nobelrestaurant ein- und ausgehen sieht.

Und die Abgeordneten der Linken wohnen in den Quartieren ihrer Wähler, sie sind einer von den selbst.

Wie sieht es bei SPD aus. Die hat in Berlin eine abgehalfterte Doktorin, die bei ihrer Promotion gelogen hat. Die nicht in den ärmeren Vierteln wohnt. Die keinen Umgang mit der wahlberechtigten "Unterschicht" hat; dann einen Schröder, der flux zum Putingefolgsmann wurde. Einen Scholz, der sich nicht an Gespräche mit seinem CUM_EX Betrüger-Gönner erinnert. Und keiner tritt zurück.


Auch der Zeitrahmen ist perfekt. Kurz vor der nächsten Wahl wird umgesetzt. Verhindert es der Bund, so ist der und die regierende Partei schuld. Außerdem muß der Bund dann das Wohnungsproblem lösen.

Geht die Sache durch, liegt am Wahlabend ja noch kein Ergebnis vor  (die Politik nennt das so schön  "belastbares" Ergebnis).

Und wer ist dem (linken) Politiker wichtiger, viele Stimmen von vernachlässigten Armen oder Norge Bank, Black Rock oder die Aktionäre, die sowieso CDU/CSU wählen. "

wurde beanstandet und bis gestern Abend ausgeblendet. Die Moderation hat geprüft und freigegeben. Obwohl der Beitrag 2 Tage (was viel ist) unsichtbar war, gilt mein Dank nicht nur den Moderatoren, sondern auch der Person, die den Beitrag verhindern wollte. 

neu-bert, 26.10.26 14:54
Was sind wir hier ein Börsenforum, oder aber ein Forum wo Menschen nach Umverteilung schreien?
Enteignung, Vergesellschaftung haben wir in der DDR erlebt.
Wir haben hier die soziale Marktwirtschaft.  Es galt bisher das was Du legal kaufst gehört Dir!
Jetzt schreien die Linken laut auf und wollen Klauen statt bauen.

Nordkorea, Kuba,DDR es hat nie geklappt.

Ariva.de soll mal hier aufräumen und sich überlegen was für ein Forum wir hier sein sollen.
Meine Liste ist der eindeutige Beweis das Vonovia von großen Vermietern Europaweit der günstigste ist. Das muss ja wohl reichen.

Vonovia Berlin 8,26QUELLE KI.    Die Durchschnittsmieten europäischer Großstädte variieren stark. Die folgende sortierte Liste zeigt die durchschnittlichen Quadratmeterpreise (Kaltmiete) für ausgewählte europäische Metropolen im Jahr 2026:

     Stadt§Durchschnittliche Kaltmiete pro m²
 Luxemburg§ca. 31,00 € – 43,00 €
    London§ca. 34,00 € – 36,00 €
    Dublin§ca. 30,00 € – 32,00 €
     Paris§ca. 30,00 € – 31,00 €
      Oslo§ca. 26,00 € – 28,00 €
 Amsterdam§ca. 26,00 € – 27,00 €
Kopenhagen§ca. 26,50 €
    Madrid§ca. 19,00 € – 25,00 €
   München§ca. 21,00 €
    Berlin§ca. 17,00 €
    Zagreb§ca. 15,50 €
  Helsinki§ca. 15,50 €
      Wien§ca. 14,00 €
      Prag§ca. 14,00 €
     Athen§ca. 11,00 €
Budapest ca. 11,00 €
     Sofia§ca. 9,00 €
Berlin, Vonovia 8,26 €

Der durchschnittliche Bruttolohn in Sofia-Stadt liegt aktuell bei rund 1.914 Euro pro
Der durchschnittliche Nettolohn in der Hauptstadt Sofia liegt aktuell bei etwa 1.476 Euro
Der durchschnittliche Mietpreis in Sofia liegt aktuell bei etwa 10 bis 12 Euro pro m2  im Monat

Der durchschnittliche Bruttolohn in Berlin beträgt rund 4.058 Euro im Monat
Das durchschnittliche Nettogehalt in Berlin liegt bei ca. 2.430 € bis 2.640 € pro Monat


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Dronach1983:

Sofia

2
26.10.26 16:12
Sofia ist das schlechteste Beispiel!
"In der bulgarischen Hauptstadt Sofia-Stadt liegt der Anteil der Eigenheimbesitzer schätzungsweise bei über 80 bis 85 Prozent."
Antworten
thefan1:

Wird wahrscheinlich auch vergessen

2
26.10.26 16:14
2004 verkaufte die Berliner Stadtregierung (Rot/Dunkelrot) 66.000 Wohnungen für rd. 400 Mio. € und Übernahme von 1,5 Mrd. € Schulden an Finanzinvestoren, rd. 29.000 € pro Wohnung. Was sagt die links-grüne Klientel heute dazu, weshalb die Krokodilstränen? Absolut verlogen diese Verstaatlichungspläne, persönlich halte ich das auch für sinnloses Klassenkampfgetöse.
Sparbuch Schlüchtern Long !
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Dronach1983:

10,80EURO

 
26.10.26 16:16
Teure Neuvermietung: Wer heute eine Wohnung sucht, profitiert nicht von diesem Schnitt. Bei Neuvermietungen verlangt Vonovia in Berlin im Schnitt 10,80 Euro pro Quadratmeter – für Geringverdiener in einfachen Lagen oft schon zu viel.

Alte Verträge: Viele Mieter leben dort seit Jahrzehnten mit alten, sehr günstigen Verträgen. Das drückt den statistischen Durchschnitt...
Antworten
fenfir123:

#15198

2
26.10.26 16:19
Wir leben in einer Demokratie.
Die Berliner Wähler wollen die Übernahme der Wohnungen.
Das haben alle Demokraten zu Akzeptieren.
Auch wenn die Wähler AFD oder BSW wählen, dann haben Demokraten das zu Akzeptieren.
Wenn die alten Parteien das nicht wollen, müssen sie bessere Politik machen.
Die Bonner Republik sorgte dafür das die unteren und mittleren Schichten
sich hier gut und sicher fühlten.
Mit dem Fall der Mauer ging es nur noch um das umverteilen von unten nach oben.
Vonovia hat den Bogen überspannt, darum wollen die Berliner das.
Mieterhöhungen, Nebenkosten über Tochter Gesellschaften nach oben treiben.
Der Anteil für das Wohnen, am Nettolohn ist zu hoch geworden.
Familie mit 3 Kindern, und nur einer muss als Facharbeiter Arbeiten um das
zu Finanzieren.
Heute müssen beide arbeiten, und nur noch ein Kind.
Das erzeugt eben, die Stimmung und die Wahlergebnisse.
Darum muss man als Anleger immer überlegen,
ob das für Kunden/Mieter finanzierbar ist,
ist es das nicht mehr, dann kommt das ebenso, wie es jetzt ist.
Mieten senken, Dividende runter, Wohnungen behalten.

 
Antworten
neu-bert:

#15203 Wenn 2004 Wohnungen für 29.000

2
26.10.26 16:29
in Berlin verkauft wurden, dann wäre eine "Rücknahme" zu 100.000 doch ok. Zwischenzeitlich gab es ja noch reichlich Mieten.
Antworten
thefan1:

Neubert

2
26.10.26 16:33
wir sind in Deutschland aber nicht bei "wünsch dir was"

Nur weil ich vor 20 Jahren einem Kollegen mein Haus für 29.000 € verkauft habe, kann ich heute nicht zu dem gehen und sagen, ich geb dir 100.000 € und die Bude ist jetzt wieder meine.

Wo lebt ihr linken ?
Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
neu-bert:

wußte gar nicht, daß ich Linker bin

4
26.10.26 16:39
”Neubert
wir sind in Deutschland aber nicht bei "wünsch dir was"

Nur weil ich vor 20 Jahren einem Kollegen mein Haus für 29.000 € verkauft habe, kann ich heute nicht zu dem gehen und sagen, ich geb dir 100.000 € und die Bude ist jetzt wieder meine.

Wo lebt ihr linken ?  
thefan1, 26.10.26 16:33
Ich nehm das mal so hin, daß jeder, der Dir nicht zustimmt, ein Linker ist.
Es gilt in Deutschland aber Gemeinwohl geht vor Einzelwohl. (u.a. Artikel 14 und 15 GG) Und das scheint insbesondere in Berlin nicht mehr vorhanden sein.

Antworten
Dronach1983:

Eine wichtige Frage

2
26.10.26 16:50
Eine wichtige Frage ist doch, wie bekommt man die Gehälter der unteren Bevölkerungsschichten erhöht, damit sie sich steigende Mieten und ein gutes Leben leisten können?

Wohngeld erhöhen? Helikoptergeld abwerfen?
Antworten
Börsennewco.:

Neuer Bert, richtig

 
26.10.26 17:44
ein neuer Volksentscheid wäre fatal, wenn die neue Linken Bürgermeisterin
dazu aufrufen würde, Leute kommt zum Volksentscheid und sagt was ihr wollt.

Ich wiederhole mich,  die Armen Stimmen überwiegen massig den Reichen Stimmen.

Es käme ein Volksentscheid von über 80 Prozent raus die füers enteignen sind.

Und was dann später auf die Armen zukommt, das wissen die jetzt nocht nicht,
weil es einfach deren Bildung nicht hergibt.
Und genau auf das setzt die Linke Regierung.
Antworten
Börsennewco.:

fenfier 123 moment mal

 
26.10.26 17:48
du musst schon richtig schreiben ( scheinst auch ein Mieter zu sein )...
die Nebenkosten haben doch mit der Miete nix zu tun .

Und wenn eben alles teuerer wird, dann legen die Eigentümer das auf
den Mietpreis drauf.
Vonovia ist bislang der billigste Vermieter überhaupt, und das man denen
Mietmafia unterstellt ist scheins ein persönliches Anliegen der Linken Chefin
Antworten
thefan1:

Nächste Woche kommen Zahlen

2
26.10.26 18:32
einen Tag nach den Midterms am 4 Nov.  !

Was glaubt ihr, wie die Zahlen ausfallen werden ? Seit den Q2 Zahlen sind die Zinsen / Renditen weiter gestiegen. Vonovia ist aber schon für dieses und selbst zum Teil für das Jahr 2027 durchfinanziert.

Das Hauptaugenmerk wird wohl auf die Verkäufe gerichtet sein. Das dürfte in dem jetzigen Markt in meinen Augen fast zum Erliegen gekommen sein. Es wäre eine schöne Überraschung, wenn man trotzdem ein paar gute Verkäufe getätigt hat und damit weiter die Schulden drücken konnte.

Die Mieten sollten weiter angezogen haben und auch die Handwerkerleistungen weiter für Stabilität gesorgt haben.

In dem Kurs von aktuell 16 € sollte eigentlich alles drin und damit die Erwartung recht niedrig sein. Man weiß aber nie. Die anderen Immobilienwerte haben sich zum Teil um über 10 % vom Tief erholt. Vonovia steht ca. 2 % über dem Tief. Die Aussage von LEG CEO das man mit den Zinsmehrbelastungen gut zu Recht kommt, macht aber Hoffnung.

Mucic muss ich leider sagen, hat mich bisher massiv enttäuscht. Da hätte können auch Buch bleiben. 0 Kommunikation, keine eigenen Aktienkäufe und so gut wie keine Gegenwehr gegen die Linken in Berlin.
Ein US CEO hätte schon längst bei den eigenen Aktien  auf diesem Niveau zugegriffen. Und ja, ich kenne die Compliance Regeln aber Mucic hatte das ganze Q3 Zeit zu kaufen und hat es nicht getan. Genau wie CFO Grosse der letztes Jahr bei 25 € noch ein Interview gegeben hat, wie günstig Vonovia doch ist. Das muss ich denen leider vorhalten. Da machen sie keine gute Figur und keinen guten Job.
Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
Steinwollsocke:

Klingt gut...

4
26.10.26 18:47
”Dobrindts Ente
Was heute Fake-New ist war ja vor gar nicht so langer Zeit eine Ente.

Es dürfte mehr als unmöglich sein, ein wirkliches Investitionsschutzgesetz zu machen. Ich blende aus, daß ein Ausländerschutz eine Innländerdiskriminerung wäre.

Ein solches Gesetz schränkt Art 15. GG nicht ein. Ein einfaches Gesetz kann nicht das Grundgesetz beschneiden. Also wäre es, wie hier im Forum aufgeführt, ein Gesetz zum Schutze der Investitionen, der Investoren also. Dann muß das aber für alle gelten.

Selbst wenn es käme, was hindert Berlin an der Vergesellschaftung?  Wenn der Bund schützt, zahlt  er auch.

Würde das nicht die Tore für alle Länder öffnen, sich irgendwas der im GG genannten billig zu vergesellschaften. Der Bund zahlt ja die Differenz zur welch-auch-immer-Verkehrswert.

Wäre im Innenministerium wirklich was nützliches gefunden, hätte das jemand veröffentlicht. Keine leere Worthülse
neu-bert, 26.10.26 10:46
Allerdings völlig falsch.

Die Frage ist nicht, ob ein "einfaches Gesetz" das Grundgesetz einschränken kann. Vielmehr ist es so, dass das Grundgesetz bzw. die dort normierten Inhalte NUR mittels eines "einfachen" Gesetzes eingeschränkt werden können.

So steht z.B. in Art 2 (insbes. in Abs. 2)

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Die Freiheit der Person, ein absolutes Menschenrecht, wird sogar sehr massiv durch ein "einfaches Gesetz" eingeschränkt. Nämlich u.a. das StGB, das BtmG, die StPO, etc.

Ferner:

Z.B. steht in Art 4 Abs. "Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."

Darf ich deshalb mit einem Kopftuch als Polizistin oder Lehrerin arbeiten ? Natürlich nicht. Warum aber nicht ? Weil es "einfache Gesetze" gibt, die das GG konkretisieren und einschränken.

Im Umkehrschluss heißt das:

Wenn unveräußerliche Grund- und Menschenrechte mittels "einfachem Gesetz" beschränkt werden können, dann kann es ein etwaiges Recht des Staates auf Eingriff in das Privateigentum mittels Enteignung oder Vergesellschaftung erst recht.

Zumal der Sinn und Zweck der ersten 20 Art des Grundgesetzes der Schutz des Bürgers/Unternehmens vor dem Staat sind.

Kurzum:

Diese Aussage war folglich einfach grundfalsch.

Selbstverständlich wird auch eine Enteignung (Art 14) und Vergesellschaftung (Art 15) mittels Gesetz ausgestaltet und konkretisiert. Und im Zuge der konkurrierenden Gesetzgebung hat nunmal der Bund das Zugriffsrecht auf die Gesetzgebung darauf. Daran ändert auch nichts, dass linke SPD Politiker oder vermeintliche "Rechtsexperten" etwas anderes behaupten. Da spricht einfach auch das Unwissen.

Art 15 regelt doch bereits selbst, dass eine Vergesellschaftung nur mittels eines Gesetzes erfolgen darf, dass u.a. Art und Umfang der Entschädigung regelt. Und genau davon macht der Bund ja im Zuge der konkurrierenden Gesetzgebung gebrauch. Er darf natürlich Art 14 und 15 nicht mittels Bundesgesetz verbieten. Er darf jedoch regeln, dass eine gewisse Mindestentschädigung zu leisten ist. Zwar fordert die bisherige Rechtsprechung des BVerfG nicht explizit und knallhart eine Mindestentschädigung bzw. lässt in sehr wenigen Ausnahmefällen (die hier alle nicht einschlägig sind) unter besonderen Umständen auch theoretisch eine niedrigere Entschädigung zu, allerdings ist ja gerade Sinn und Zweck der Art 14 und 15 den Bürger vor dem Staat zu schützen. Wenn sich der Staat also selbst gewisse Mindestmaßstäbe auferlegt, dann ist dies absolut zulässig. Nochmal: Die ersten 20 Art des GG sind Schutzrechte der Bürger vor dem Staat und staatlicher Willkür. Und natürlich darf der Staat, hier der Bund, im Zuge seiner Zuständigkeit ein Gesetz erlassen, welches die Modalitäten des staatlichen Eingriffs regelt.

Dass hier die Linkspartei oder Teile der SPD in Berlin ein vollständig verdrehtes Rechtsverständnis haben und den Art 14 bzw. Art 15 als ihr eigenes Grundrecht gegen Bürger/Unternehmen begreifen, ändert daran nichts.

Nochmal: Der Staat hat kein Grundrecht auf Enteignung/Vergesellschaftung. Der Staat hat unter sehr engen Grenzen das Recht in das ebenfalls grundrechtlich geschützte Eigentumsrecht einzugreifen. Wenn er sich jedoch selbst maßregelt, ist dies zulässig. Denn die Grundrechtsinhaber sind die Bürger/Unternehmen und nicht der Staat.
Antworten
todi1:

JP Morgan

2
26.10.26 19:01
Die Position von JPMorgan stieg am 7. Oktober von 4,14 % auf 5,25 %, da die Bank die Durchführung und Strukturierung der jüngsten Anleiheplatzierung von Vonovia in Höhe von 300 Millionen australischen Dollar (ca. 211 Millionen US-Dollar) übernahm.

Diese Kapitalmarkttransaktion steht in direktem Zusammenhang mit dem von Ihnen erwähnten „Wechselkursdruck“ und der damit einhergehenden Positionierung institutioneller Anleger. Ein Portfolio mit folgendem Inhalt ist nicht erforderlich:

1. Die Anleiheemission und die Absicherungstransaktion (Hedging)

Im Oktober beschloss Vonovia, Anleihen in der australischen Währung zu begeben, um ihre fälligen Schulden zu steuern. Hierfür stehen Devisen in Australien und Europa zur Verfügung, alternativ ist auch ein Währungsswap möglich. Vonovia stellt zudem eine wichtige Finanzierungsquelle für JPMorgan dar. Die Bank musste im Vorfeld umfangreiche Derivate (Optionen und Swaps) erwerben, um die Transaktion abzusichern. Diese technische Ausrüstung ist jedes Jahr am 7. Oktober verfügbar. Die Teile werden zu einem Preis über der Meldeschwelle von 5 % montiert, genauer gesagt zu einem Preis von 5,25 %.

2. Wie trägt dies zur Preiskontrolle bei?

Wenn eine Großbank eine so umfangreiche Anleiheemission mit dem dazugehörigen festen Zinssatz begibt, liegt es in ihrem Hauptinteresse, dass der zugrunde liegende Aktienkurs während der Transaktion stabil bleibt und nicht sprunghaft ansteigt.

Würde der Kurs steigen, würden die von der Bank abgeschlossenen Options- und Absicherungsgeschäfte plötzlich einen enormen Verlust für JPMorgan generieren. Daher unternahm der Bankalgorithmus vom 7. bis zum 16. Oktober (dem Verfallstag der Optionen) alles, um den Kurs von Vonovia in einem engen, kontrollierten Bereich zu halten.

Was geschah als Nächstes?

Nach erfolgreichem Abschluss der Anleiheemission und dem Fälligkeitstermin am 16. Oktober musste JPMorgan diese umfangreiche technische Absicherung nicht mehr aufrechterhalten. Die Positionen sind teilweise ausgelaufen, und das Engagement sank automatisch wieder auf nahezu das vorherige Niveau von 4,88 %.

Zusammenfassend: Ab Oktober wird es wieder etwas zu essen geben, und JPMorgan wird Vonovia eine klare Botschaft senden, sodass Vonovia gezwungen sein wird, den Markt zu bedienen. Dadurch erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Finanzen zu sanieren (Anleiheemission).
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#15215

Steinwollsocke:

Weiterer Hinweis:

 
26.10.26 19:57
Elif Eralp sagte das Folgende:

"Linken-Politikerin Eralp wehrt sich gegen Pläne der Bundesregierung
Die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, hält den Vorstoß von Dobrindt für verfassungswidrig. "Man kann nicht durch ein Bundesgesetz unmöglich machen, was das Grundgesetz vorsieht und wofür die Berlinerinnen und Berliner gestimmt haben", sagte Eralp am Montag im ZDF-"Morgenmagazin"."

www.gmx.net/magazine/politik/inland/...p-deutschland-42877968

An dieser Aussage sieht man, wie die Fakten verdreht werden.

Durch ein Bundesgesetz wird eine Vergesellschaftung nicht unmöglich. Das Land Berlin müsste also erstmal alle sonstigen zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten ausschöpfen. Und erst wenn diese ausgeschöpft sind (Verhältnismäßigkeitsgrundsatz) und der anvisierte legitime Zweck damit nicht erreicht werden konnte, darf Enteignet werden. Und dann eben um Marktwert.

Es ist ja gerade völlig umgekehrt. Die Linken, die berliner SPD und die berliner Grünen wollten ja gerade ohne vorherige Maßnahmen direkt Enteignen und dann am liebsten auch nur den halben Preis bezahlen.

Und genau diese Art von Euphemismus scheinen die Linken wohl gut zu beherrschen. Das nennt man wohl "den Diskurs mit eigenen Narrativen besetzen".

Manche sagen auch "Täter-Opfer-Umkehr" dazu.
Antworten
Eidolon:

Polit-Poker in Berlin:

 
26.10.26 20:07
Berlin – Stoppt die SPD-Basis Rot-Grün-Rot? Der Landesvorstand der SPD in der Hauptstadt will einen „Mitgliederentscheid“ beschließen. Heißt: Jetzt sollen die rund 17.500 Berliner Genossen über einen möglichen Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und Linken entscheiden. So will die SPD klären, ob tatsächlich ab Januar eine Koalition mit der Linken geschmiedet werden soll, der in Teilen Antisemitismus und Kontakte zur organisierten Kriminalität vorgeworfen werden.



Vonovia Aktie 33951150
So geht es weiter mit den Gesprächen zur Regierungsbildung zwischen SPD, Grünen und Linken in Berlin. BILD kennt alle Pläne und Termine.
Antworten
Lalapo:

Was für eine sinnfreie Diskussion hier

2
26.10.26 20:11
man kann ja weiter 100 Seiten weiter hier Pro /Contra vollschreiben über Enteignungen / Vergesellschaftungen usw BlablaBlubblub  ……. Es bleibt dabei …es wird keine einzige Wohnung damit neu geschaffen ….
Reine Ideologie der selbsternannten linken Gutmenschengesellschaft …nur darum geht“s ….nicht um die Sache mehr Wohnungen für Menschen die Wohnungen suchen und keine bekommen weil nun mal nicht genug da sind …aber…. interessiert die „“Guten „“doch nicht die Bohne …

Antworten
Silkarha144:

17500

 
26.10.26 20:32
entscheiden die Regierung für ca. 4.000.000...
Antworten
hello_again:

Mieten in Europa

2
26.10.26 21:18
#15215 zeigt (mal wieder) den Vergleich der Mietpreise verschiedener Europäischer Hauptstädte.
Ich würde auch mal nach Afghanistan schauen, was dort eine Höhle kostet ;)

Wie auch immer.. Wie schon mal beschrieben, führt der Vergleich ins leere, wenn die Situation der einzelnen Mieter nicht berücksichtigt wird.

zum Beispiel folgendes:

1. Die Wohnkostenlücke ist in Berlin innerhalb Deutschlands am höchsten und lag bei etwa 210Eur pro Bedarfsgemeinschaft. Die Diskrepanz zwischen den realen Mieten (wo Vonovia einen relevanten Einfluss hat) und den staatlichen Obergrenzen schlägt in der Hauptstadt besonders drastisch zu. Das heißt, das Jobcenter übernimmt nur bestimmte Beträge und alles was darüber liegt (also im Schnitt 210Eur), müssen die Bedarfsgemeinschaften aus eigener leerer Taschen zahlen und dann beim Rest sparen.  Die Folgen sind Verfestigung von Armut (sollte gesellschaftlich nicht gewollt sein), Kürzung beim Lebensnotwendigen und Verdrängung aus der Stadt.
U.a. hier www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/10/...len-mehr-selbst.html
Das Argument "dann sollen die halt arbeiten" zählt bei weniger offenen Stellen als Arbeitslose nicht.

und außerdem..

2. Rund 20 % aller Mieter (fast 400.000 Haushalte) müssen mehr als 40 % ihres Einkommens an den Vermieter überweisen. 10% mehr als die Hälfte des Einkommens. Und es gibt auch Menschen, die 60% abdrücken müssen.
Hier ( www.berliner-mieterverein.de/magazin/...untauglich-062420.htm ) wird berichtet, dass zum Teil schon Polizisten oder Pflegekräfte einen Wohnberechtigungsschein beantragen müssen.

Zusammenfassend, in Berlin leben mittlerweile fast 919.000 Menschen (nahezu jeder Vierte) in "Wohnarmut", wenn man das Einkommen nach Abzug der tatsächlichen Wohnkosten berechnet. (laut Studien des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes)


Wie @Dronach1983 in #15209 schreibt, ist eine wichtige Frage, wie das Einkommen erhöht werden kann. Im aktuellen System werden jedoch Löhne auf der einen Seite gedrückt und Mieten auf der anderen Seite erhöht. Wer Verfestigung von Armut nicht möchte muss irgendwo eingreifen. Vonvovia Berlin vergesellschaften ist da eine Maßnahme von vielen. Neubau nützt den Menschen, die jetzt in Wohnungen leben nichts. Die könnten sich das erstens nicht leisten und wären weiterhin über viele Jahre von akuter Armut bedroht.


 
Antworten
Bogumil:

@hello

2
26.10.26 21:35
"Neubau nützt den Menschen, die jetzt in Wohnungen leben nichts"

Das würde ich so nicht sagen. Sicher würde der Eine oder Andere gern umziehen, findet aber keine freie Wohnung. Da würde Neubau sehr wohl helfen.

Vor allem aber vergrössert Neubau das Angebot für die, die derzeit keine eigene Wohnung haben. Denen nützt die Vergesellschaftung gar nicht, da diese Wohnungen ja bereits vermietet sind.

Und den Mietern der vergesellschafteten Wohnungen bringt es auch nichts, da für eine Reduzierung der Mieten kein finanzieller Spielraum besteht.

Die 16 Mrd wären aber trotzdem weg, können also nicht für Neubau genutzt werden.
Antworten
fenfir123:

#15211

 
26.10.26 22:54
Für einen Mieter zählen die gesammt Kosten, Warmmiete.
Hat ein Vermieter Interesse daran das die Nebenkosten günstig sind?
Nutzt er durch eigene Firmen, die Möglichkeit über Tochter Firmen
da zusätzlich Geld zu machen?
Wenn ein Hausmeisterservice Pro Mieter 100 oder 200 € kostet,
ist das dem Vermieter egal,
wenn er seinen eigennen Service nutzt und dadurch 200€ nimmt,
ist das sein Zusatzverdienst. Zu lasten des Mieters.
Ich wohne bei einer Baugenossenschaft.
Die haben 5000 Wohnungen, und haben dafür
bei Fernwärme, Kabel, Versicherungen,...
für die Mieter Preisrabate ausgehandelt.
Fernwärme 10% günstiger.
Macht Vonovia das?
Ich habe mein Geld in Aktien angelegt,
und bekomme da mehr Dividenden, als wie ich warm an Miete zahle.
Ohne Erben, macht das mehr Sinn.
Antworten
Gonzo 52:

Das aushandeln günstiger

 
26.10.26 23:14
Wärmelieferungen wegen Großabnahme ist eigentlich üblich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vonovia seine Marktmacht nicht ausnutzt.
Selbst mein WEG Verwalter bündelt seinen Bestand, um günstig Gas für die Eigentümer zu beschaffen.
Antworten
Börsennewco.:

fenfir 123

 
26.10.26 23:15
kauf dir ein Haus und vermiete es
dann gehörst zu uns, und kannst mitreden.
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#15225

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