Salt Lake City (dpa) - Der Kampf um die Medaillen bei den Paralympics hatte schon vor der Eröffnungsfeier im Rice-Eccles-Stadium mit der Klassifizierung der Teilnehmer begonnen. Nachdem die geistig Behinderten nicht mehr an den Start gehen, sind im Reglement 13 Schadensklassen festgeschrieben: Sieben Klassen für Amputierte, drei für Rollstuhlfahrer und drei für Blinde.
Nur schwer sind die verschiedenen Wettkampfklassen miteinander zu vergleichen. Dennoch gab es in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte, den früheren Medaillensegen einzudämmen und damit die Wettbewerbe für die Öffentlichkeit transparenter zu machen. So viel Gerechtigkeit für die Aktiven wie möglich, so wenige Klassen wie nötig - auf diese Formel lassen sich die derzeitigen Regeln bringen.
Im Biathlon und Skilanglauf werden die Wettkämpfe in zwölf, bei den alpinen Rennläufern in 13 Schadensklassen ausgetragen. Sie unterscheiden sich wie folgt:
Blind - B 1 (Vollblind), B 2 (Sehbehindert, wenig Sehrest), B 3 (Sehbehindert, mehr Sehrest)
Stehend oder Amputierte - LW 1 (Doppel-Oberschenkelamputierte), LW 2 (Krückenskiläufer), LW 3 (Doppel-Unterschenkelamputierte), LW 4 (Prothesenskiläufer), LW 5/7 (Läufer ohne Stöcke), LW 6/8 (Einstockfahrer), LW 9 (Arm- und Beinbehinderte nach Amputation)
Sitzend oder Rollstuhlfahrer - LW 10 (Monoskiläufer, hohe Querschnittslähmung), LW 11 (Monoskiläufer, niedere Querschnittslähmung und Doppeloberschenkelamputierte), LW 12 (Monoskiläufer, mit niederer oder ohne Querschnittslähmung, aber Doppeloberschenkelamputierte)
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Nur schwer sind die verschiedenen Wettkampfklassen miteinander zu vergleichen. Dennoch gab es in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte, den früheren Medaillensegen einzudämmen und damit die Wettbewerbe für die Öffentlichkeit transparenter zu machen. So viel Gerechtigkeit für die Aktiven wie möglich, so wenige Klassen wie nötig - auf diese Formel lassen sich die derzeitigen Regeln bringen.
Im Biathlon und Skilanglauf werden die Wettkämpfe in zwölf, bei den alpinen Rennläufern in 13 Schadensklassen ausgetragen. Sie unterscheiden sich wie folgt:
Blind - B 1 (Vollblind), B 2 (Sehbehindert, wenig Sehrest), B 3 (Sehbehindert, mehr Sehrest)
Stehend oder Amputierte - LW 1 (Doppel-Oberschenkelamputierte), LW 2 (Krückenskiläufer), LW 3 (Doppel-Unterschenkelamputierte), LW 4 (Prothesenskiläufer), LW 5/7 (Läufer ohne Stöcke), LW 6/8 (Einstockfahrer), LW 9 (Arm- und Beinbehinderte nach Amputation)
Sitzend oder Rollstuhlfahrer - LW 10 (Monoskiläufer, hohe Querschnittslähmung), LW 11 (Monoskiläufer, niedere Querschnittslähmung und Doppeloberschenkelamputierte), LW 12 (Monoskiläufer, mit niederer oder ohne Querschnittslähmung, aber Doppeloberschenkelamputierte)