VERSPRECHER: Wie Bush den Yen zu Fall brachte


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Happy End:

VERSPRECHER: Wie Bush den Yen zu Fall brachte

 
18.02.02 10:55
Normalerweise sorgen die Versprecher des US-Präsidenten nur für Erheiterung. Sein neuester Patzer aber hat Hektik unter Devisenhändlern in Tokio ausgelöst.

VERSPRECHER: Wie Bush den Yen zu Fall brachte 580618
Der Erfinder des Bushismus: diesmal das vermaledeite D-Wort verwechselt
 
Tokio - Einige Trader trauten ihren Ohren kaum: Nach seinen Gesprächen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi sagte Bush vor der Presse, Koizumi wolle neben wirtschaftlichen Strukturreformen und dem Problem fauler Kredite auch das "Devaluation Issue" anpacken - die Abwertungsfrage. Manche Händler werteten das als Hinweis darauf, dass Koizumi sich offen für einen weiteren Wertverfall der nationalen Währung ausgesprochen habe - und dass Bush dem zustimme. Eigentlich ein unglaublicher Vorgang.
Der Yen rutschte daraufhin innerhalb weniger Minuten auf einen Kurs von 132,55 Dollar, nach einem Stand von 132,80 Dollar zuvor. Bushs Sprecher Sean McCormack intervenierte, bevor weiterer Schaden entstehen konnte: Bush habe nicht "Devaluation" gemeint, sondern "Deflation". Bush und Koizumi seien sich einig, dass Japan die deflationären Tendenzen, also die negative Teuerung, eindämmen müsse. Sie nämlich erhöht den Realwert der Bankkredite, belastet die Schuldner und verschärft das Problem der "faulen" Verbindlichkeiten, das viele Banken hart an die Grenze des Bankrotts getrieben hat. Zum Wechselkurs habe Bush aber nicht Stellung nehmen wollen, so McCormack.

Der Wechselkurs des Yen ist schon länger Anlass für wirtschaftliche Differenzen zwischen Japan und den USA. Der aktuelle kontinuierliche Verfall der japanischen Währung hat im September begonnen. Experten gehen davon aus, dass die japanische Regierung den Kursrutsch gutheißt, wenn nicht gar insgeheim fördert, um so Japans Exporte anzukurbeln. In einem ungewöhnlichen Schritt hatte die Handelsorganisation der US-Autohersteller vergangene Woche an den US-Präsidenten appelliert, er solle Japan drängen, den Yen-Verfall zu stoppen. Die Autokonzerne fürchten, weitere Marktanteile gegenüber japanischen Herstellern zu verlieren.

Bush hat sich vor seinem Treffen mit Koizumi gegen eine Intervention auf den Währungsmärkten ausgesprochen und gesagt, der Wert des Yen solle auf dem freien Markt bestimmt werden.
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sir charles:

Der TYP IST SO PEINLICH, der soll mal in

 
18.02.02 10:57
eine Sprachschule gehen. Irgendwann löst der mal vielleicht mit seinem
Gequasel den 3.Weltkrieg aus, weil er sich versprochen hat.

Nein, wie kann so ein Dödel Präsident werden????????
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Happy End:

Dem ist nichts hinzuzufügen ;-) o.T.

 
18.02.02 11:16
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Happy End:

"Devaluation" - "deflation":

 
18.02.02 17:51
Zwei Worte, zwei Bedeutungen?

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ecki:

Sonst denkt er bloss an Defloration.

 
18.02.02 18:06
Da kann man schon mal was verwechseln....
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hjw2:

he got his menstrual disorders......? o.T.

 
18.02.02 18:11
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modeste:

Der Bush soll nur ruhig so weiter quasseln...

 
18.02.02 18:20
mehr...mehr...viel mehr davon....

...muss mal eben den Taschenrechner zücken, wieviel der Versprecher mir eingebracht hat....*ggg*
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