12.09.2001
Genf/Islambad - Die Vereinten Nationen (UNO) ziehen vorübergehend ihr Personal aus Afghanistan ab. In einer am Mittwoch in Genf veröffentlichten Erklärung des UNO-Koordinators für Afghanistan in Pakistan hieß es, es handele sich um rund 80 internationale Mitarbeiter. "Angesichts der gegenwärtigen internationalen Lage verlegt das UNO-System in Afghanistan zeitweise das in Afghanistan arbeitende UNO-Personal", erklärten die Vereinten Nationen. Die Behörden des Landes hätten bei den notwendigen Vorbereitungen für die Flüge mitgearbeitet.
Ausreise bis Donnerstag
Die Ausreise soll an diesem Donnerstag abgeschlossen sein. Die Vereinten Nationen sind derzeit in Kabul, Jalalabad, Mazar, Kandahar, Herat und Faizabad mit Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung vertreten. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen teilten mit, auch andere Hilfswerke hätten bereits begonnen, Mitarbeiter zumindest aus der Hauptstadt Kabul abzuziehen. Die afghanische Opposition, die die regierende Taliban-Miliz bekämpft, hatte in der Nacht militärische Ziele in Kabul angegriffen.
In Afghanistan wird der saudische Millionär und mutmaßliche Terroristenführer Osama bin Laden vermutet, der verdächtigt wird, hinter den Anschlägen in den USA vom Dienstag zu stehen.
Es geht schon los
was meint ihr?
jo.
Genf/Islambad - Die Vereinten Nationen (UNO) ziehen vorübergehend ihr Personal aus Afghanistan ab. In einer am Mittwoch in Genf veröffentlichten Erklärung des UNO-Koordinators für Afghanistan in Pakistan hieß es, es handele sich um rund 80 internationale Mitarbeiter. "Angesichts der gegenwärtigen internationalen Lage verlegt das UNO-System in Afghanistan zeitweise das in Afghanistan arbeitende UNO-Personal", erklärten die Vereinten Nationen. Die Behörden des Landes hätten bei den notwendigen Vorbereitungen für die Flüge mitgearbeitet.
Ausreise bis Donnerstag
Die Ausreise soll an diesem Donnerstag abgeschlossen sein. Die Vereinten Nationen sind derzeit in Kabul, Jalalabad, Mazar, Kandahar, Herat und Faizabad mit Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung vertreten. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen teilten mit, auch andere Hilfswerke hätten bereits begonnen, Mitarbeiter zumindest aus der Hauptstadt Kabul abzuziehen. Die afghanische Opposition, die die regierende Taliban-Miliz bekämpft, hatte in der Nacht militärische Ziele in Kabul angegriffen.
In Afghanistan wird der saudische Millionär und mutmaßliche Terroristenführer Osama bin Laden vermutet, der verdächtigt wird, hinter den Anschlägen in den USA vom Dienstag zu stehen.
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