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dishwasher:

unglaublich,

 
01.09.03 15:23
meine wohl schärfste Fehlspekulation. Comroad notiert 14 Mio unter Cash und "der Markt" sucht sich eine Insolvenzbude nach der anderen für exzessive Upmoves.

Auszug HV Bericht v. 07/2003

Die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2002 beläuft sich auf rund 25,39 Mio. EUR nach 37,34 Mio. EUR in 2001. Die liquiden Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sanken zum 31. Dezember 2002 aufgrund von Wertpapierkäufen, Beteiligungserwerben sowie Rechts- und Beratungskosten von 32.260 TEUR auf insgesamt 19.586 TEUR. Dies entspricht 77,14 Prozent der Bilanzsumme. Die Forderungen, die sich zum Großteil aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt zusammensetzen, betragen 2.899 TEUR und damit 11,42 Prozent der Bilanzsumme. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 15,22 Mio. EUR, worin außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 7,58 Mio. EUR enthalten sind, welche sich aus den Rückstellungen für Aktionärsklagen sowie den Kosten der Sonderprüfung ergeben.
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dishwasher:

irre, Metabox heute 100%,

 
01.09.03 15:52
für nix, völlig daneben.
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dishwasher:

heute nochmal runter!

 
02.09.03 09:20
erste Taxe 0,27! Absoluter Wahnsinn, die haben 1 € Cash in der Kasse.
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dishwasher:

keiner ne Meinung? o. T.

 
02.09.03 10:15
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dishwasher:

Leute, vielleicht ist das penetrant und widerlich,

 
02.09.03 13:14
ekelhaft und abartig, aber die haben nue mal so viel Cash. Könnt Ich mal ne Meinung haben?  
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Eukalyptus:

Klar.

 
02.09.03 13:21
Hier ist meine Meinung zu Comroad und Metabox: Beide Unternehmen haben sich das Vertrauen verspielt. Vielleicht nicht endgültig, aber doch für ne ganze Weile. - Zumindest bei mir.

Selbst wenn soviel Cash zu Buche steht - wer weiß, ob Verbindlichkeiten und Rückstellungen ordentlich bilanziert sind? Will man an das Cash ranm, muss eventuell das Unternehmen zerschlagen werden. Was kostet das? ...

Naja, ich bin hier sehr skeptisch!

Euka
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artput:

ich bin seit gestern dabei ... o. T.

 
02.09.03 15:16
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Glasnost:

Das Problem ist ein ganz anderes:

 
02.09.03 15:27
ComROAD macht so gut wie keine Geschäfte.
Nach den Luftnummern seit dem Börsengang hat sich deren Geschäft nicht wirklich entwickelt. Und die kriminelle Energie von Bodo Schnabel dürft ohne Herfern in der Firma nicht umzusetzen gewesen sein.

Also: was passiert mit dem Cash? Wer verbläßt das wofür?

Das ist meine vordringliche Sorge, insoweit: so lange die nicht z.B. übernommen werden (und ich wüsste von keinem Kandidaten) verbrennen die wohl den Rest des Geldes.

Dabei hat si sich vom niedrigsten Kurs aus verfünffacht.  Allerdings: schaut Euch mal die MIS an, die haben sich auch verfünffacht, die haben aber ein relles Geschäft, das läuft und das Perspektiven bietet und beste Chancen, 2003 sogar profitabel zu werden. Das ist zwar auch spekulativ, allerdings ist dort die Pleite bzw. die Chance des Totalverlustes weit geringer.

Good Day,

Glasnost
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Kicky:

wem gehören die Aktien nun??Bayern?

 
02.09.03 15:40
Er gilt als der größte Betrugsfall am Neuen Markt: Über Jahre hinweg hatte die Telematik-Firma Comroad fast alle Umsätze erfunden, Zahlen gefälscht und so den Aktienkurs in die Höhe getrieben. Als der Schwindel aufkam, stürzten die Kurse, die Anleger sitzen noch immer auf ihren Verlusten. Bei Comroad selbst aber blieb eine Menge hängen - rund 20 Millionen Euro waren es Ende 2002. Doch ob geschädigte Aktionäre auf dieses Geld noch jemals zugreifen können, ist fraglich: Die Firma ist gerade dabei, große Summen des Kapitals auszulagern.

"Bis wir mit unseren Ansprüchen bei Gericht durchkommen, ist wahrscheinlich nichts mehr da", fürchtet etwa der Herborner Anwalt Frank Pletka, der mit anderen Comroad-Opfern in München auf Schadenersatz klagt. Das Frankfurter Urteil (siehe Kasten) macht ihm zwar ein wenig Hoffnung. "Doch bei den Umsätzen, die Comroad wirklich gemacht hat, kann sich jeder ausrechnen, dass das übrige Geld bald verbrannt sein müsste."

Für Unruhe sorgt bei Comroad-Geschädigten derzeit besonders, dass Vorstand Hartmut Schwamm den Vertrieb in die eigens gegründete Firma Phoenix auslagert und diese mit 1,7 Millionen Euro Startkapital ausstatten will. Eine stolze Summe angesichts der gerade mal 1,3 Millionen Euro, die Comroad 2001 tatsächlich erlöste.

"Wenn fast alle Geschäfte erfunden waren, wozu braucht es dann so einen üppig ausgestatteten Vertrieb", fragt Jurist Pletka. Auch bei der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), die für geprellte Anleger unter anderem auch eine Schadenersatzklage gegen Schwamm betreibt, sorgt die Geldverschiebung für Unruhe. "Wir betrachten das mit Entsetzen", sagt DSW-Sprecherin Daniela Bergdolt, "auch wenn ich Herrn Schwamm natürlich nichts Ungesetzliches unterstellen will."

Besonders pikant am Phoenix-Deal: Geschäftsführer der Ausgliederung ist ausgerechnet Manfred Braß, Aufsichtsrat von Comroad. Anleger fragen sich nun, wie Braß die Geschäfte des Unternehmens kontrollieren will und gleichzeitig von deren Tochterfirma Gehalt bezieht.

Die Versorgung mit Posten - und damit auch den restlichen Comroad-Geldern - im engen Kreis um Vorstand Schwamm geht aber noch weiter. Braß ist nämlich auch Vorstand der Euracontact Consulting AG, die für Comroad als Berater tätig ist. Im Kontrollgremium der Euracontact wiederum saß auch mal Achim Walk, Chef des Comroad-Aufsichtsrats.

Rund 2,6 Millionen Euro betrugen die Kosten für Rechtsberatung, Consulting und Prüfung im Jahr 2002 bei Comroad. In welchem Maß die Aufsichtsräte von solchen Mandaten profitierten, mag Manfred Braß nicht kommentieren und sieht "keinerlei Konfliktsituation mit meinen sonstigen Funktionen". Bei der Hauptversammlung am 11. Juni, auf der der Millionentransfer zu Phoenix abgesegnet werden soll, tritt Braß nicht mehr als Aufsichtsrat an, sein Kollege Achim Walk aber wohl. Der soll noch ein besonderes Schmankerl für seine aufwendige Kontrolltätigkeit 2002 bekommen: 50000 Euro stehen auf der Tagesordnung.

Ob die Vorschläge durchgehen, hängt von den Mehrheiten auf der Hauptversammlung ab. 47 Prozent der Stimmrechte sind im Streubesitz, vier Prozent hält Schwamms Frau Brigitte. 37 Prozent der Aktien sind auf Bodo Schnabel eingetragen - Ex-Comroad-Vorstand und wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilt.

"Wer jetzt Eigentümer der Aktien ist, ist offen", sagt der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld aus München. Das Gericht hatte zwar Schnabels Vermögen als verfallen und damit den Freistaat Bayern zum Nutznießer erklärt. "Wir haben aber nur einen Titel auf das Vermögen, welche Auswirkungen das auf die Stimmrechte hat, weiß ich noch nicht", so Schmidt-Sommerfeld. Ein Anwalt prüfe derzeit die Möglichkeiten, die das Zivilrecht biete. Letztlich könnten die zwölf Prozent der Stimmen, die Schnabels Frau Ingrid noch immer hält, über die Zukunft der Firma entscheiden.

Vorstand Schwamm und seine beiden Aufsichtsräte haben ein Comroad-Motto jedenfalls schon umgesetzt: "Gemeinsam Geld verdienen". Die geprellten Kleinaktionäre sind damit wohl eher nicht gemeint.


Neues Urteil

Schadenersatz für geprellte Aktionäre: Zum ersten Mal hat ein Gericht ehemaligen Comroad-Aktionären Entschädigung für ihre Verluste zugesprochen. Das Langericht Frankfurt am Main entschied jüngst in erster Instanz, dass die Firma Comroad dem Stuttgarter Rechtsanwalt Guido Veit seine Verluste nebst fünf Prozent Zinsen ersetzen muss, ebenso einem von Veit vertretenen Mandanten (Az. 3-7 O 43/02, 3-7 O 47/02, siehe auch EURO 20/03).

Überraschend anlegerfreundlich liest sich dabei die Urteilsbegründung der 7. Kammer für Handelssachen: "Es steht fest, dass das damalige Vorstandsmitglied der Beklagten, Bodo Schnabel, durch Bilanzfälschungen, häufige falsche Ad-hoc-Meldungen und sonstige falsche Informationen positive Berurteilungen des Unternehmens hervorgerufen und dadurch eine Kaufstimmung erzeugt hat, die den Kläger dazu brachte, Geld für den Kauf ihrer Aktien auszugeben." Bei bisherigen Schadenersatz-Prozessen musste der Kläger den schwierigen Beweis antreten, dass er die Aktien nur auf Grund einer konkreten Meldung - die sich dann später als falsch erwies - gekauft hatte.

bei WO meint man sie fällt wieder auf 0,20
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dishwasher:

nur dass die immernoch mit 0,3 statt 1,0 notieren o. T.

 
02.09.03 15:40
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tigi:

Für mich ist es eindeutig.....

 
02.09.03 16:41
Leider gibt es keine Investoren die den Kurs nachhaltig beeinflussen können.
Deshalb wird sich dieser weiterhin nach dem Interesse derjeniger gestalten welche derzeit den größten Volumenanteil handeln.
(über die 0,06 Cent Tiefststand kann ich da nur Lachen - Volumen fast gleich null !)
Sobald diese Investoren die Aktien der früheren Aktionäre zu einem Spottpreis aufgekauft
haben wird der Kurs deutlich anziehen.
Dann wenn man den Großteil der zu handelnden Aktien besitzt bräuchte man nur noch unlimitierte Kauforders erteilen und der Kurs steigt ins Unermässliche.
Ein hoher Aktienkurs würde die Bilanz des Unternehmens aufgrund der enorm großen Eigenen Anteile wunderbar aufwerten.
Sind denn noch keinem außer mir die hohen Akltienkäufe Comroads im vergangenem Jahr aufgefallen ? Ich würde gern mal den aktuellen Stand dieser Position in der Bilanz sehen.
Bin echt mal gespannt wo Comroad in 24 Monaten steht !
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dishwasher:

sobald der Freistaat Bayern endlich

 
02.09.03 17:28
die 20 Mio!!! beschlagnahmtes Privatvermögen der Schnabels für Aktionärsabfindungen freigibt, marschiert Comroad durch die Decke.
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dishwasher:

bewegt sich langsam nach oben,

 
03.09.03 10:29
könnte gleich ausbrechen.
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dishwasher:

Filter! o. T.

 
03.09.03 10:29
Antworten
dishwasher:

jetzt gehts los 0,32/0,34

 
03.09.03 14:02
wenn die sich jetzt verdoppelt, notiert sie immernoch 6 Mio€ unter Cash!
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