die diskussionen sind wirklich interessant. nach der übernahme der cs ist die ubs einfach ein riesenbrocken für ihr heimatland schweiz. linke und mitte politiker wollen deshalb für die ubs noch viel höhere eigenkapitalvorschriften, dies könnte aber das gegenteil bewirken und die ubs im konkurrenzkampf schwächen weil sie dann höhere eigenkapitalkosten tragen muss. rechte politiker wollen das wiederum entschärfen durch gleichzeitig kreativere eigenkapitalvorschriften, so soll insbesondere die teuere hauseigene bankensoftware als eigenkapital angerechnet werden; aber das ist nonsense, man hat beim fall der cs gesehen, hauseigene software ist im krisenfall unverkäuflich und somit mit sicherheit kein eigenkapital. in guter schweizer tradition wird nun um einen kompromiss gerungen, mit dem alle seiten irgendwie leben können.
mein vorschlag wäre, sich von der reinen eigenkapitaldiskussion zu lösen und die tbtf problematik zusätzlich durch verbesserung bei der aufsicht der bank anzugehen und dem staat sowie nationalbank einen sitz im aufsichtsrat zu geben.