Was machen die Mitbewerber :
Abgasproblematik
Der Diesel- Nachrüster ist bereit
Das System des Bambergers Martin Pley für weniger Stickoxidausstoß bei Euro-5-Autos könnte als erstes in Deutschland vom Kraftfahrtbundesamt zugelassen werden. Die Genehmigung soll in diesen Tagen kommen.
-Es wird teurer
1250 Euro je Nachrüstung für einen MittelklassewagenAnzeige hatte Pley noch vor einem Jahr veranschlagt. "Das ist wegen der neuen Anforderungen deutlich teurer geworden", erklärt der 42-Jährige. Der Katalysator musste weiterentwickelt werden und ein ganz anderes Steuergerät war nötig geworden. Eine Nachrüstung kommt bei Pley nun auf 3000 Euro. Dazu gibt es die vom KBA geforderte Garantie, dass das System mindestens 100 000 Kilometer oder fünf Jahre funktioniert.
-Konzepte an einer Hand abzählbar
"In Europa gibt es drei Unternehmen, die so ein vom Kraftfahrtbundesamt gefordertes System auf die Beine stellen können", sagt Pley. "Wir sind eines davon."
-Unvollständige Anträge?
Eigentlich könnte es jetzt losgehen. "Wir haben alle Anforderungen der Nachrüstrichtlinie erfüllt", sagt Pley. Der vom KBA benannte und zuständige technische Dienst habe vor einigen Tagen seinen Antrag eingereicht. "Das sollte bis zum 15. Mai entschieden sein", meint Pley. "Wenn nicht wieder etwas in den Behörden verzögert wird. Wir rechnen inzwischen mit allem."
Seine Geduld könnte der Bamberger Unternehmer in den nächsten Wochen wieder dringend brauchen. "Dem KBA liegen vier unvollständige Anträge für NOx-Minderungssysteme zur Nachrüstung von Pkw vor", teilte gestern ein Sprecher des KBA auf unsere Nachfrage hin mit. Unvollständig? Was das bedeutet bzw. welche genehmigungsrelevante Voraussetzung noch fehlt, wird daraus nicht klar. Dieselbe Mitteilung von vier unvollständigen Anträgen deutscher Nachrüster hatte die Deutsche Presseagentur schon vor drei Wochen vermeldet und damals das Verkehrsministerium als Quelle benannt.
-Kritik von Autoherstellern wie Volkswagen, so ein System greife in die Fahrzeugsteuerung ein und sorge für höheren Verbrauch, lässt Pley inzwischen kalt. Ersteres sei falsch, weil er eigene Steuergeräte verwende. Und beim Verbrauch seien maximal sechs Prozent Erhöhung laut Richtlinie erlaubt. "Mit dem Gasfuß kann ich mehr beeinflussen", sagt Pley. "Das sind verzweifelte Versuche, die Hardwarenachrüstung noch madig zu reden." Nicht jeder agiert so wie VW. Vom Volvo-Händlerverband hat Pley jetzt schon den Auftrag für Nachrüstungen. Wenn, ja wenn das KBA endlich in die Gänge kommt.
www.infranken.de/regional/bamberg/...st-bereit;art212,4213768
Wieso lese ich hier nichts von technischen Problemen ? liegt wohl eher beim Scheuer äh KBA !