- Steinmeier beginnt am Montag eine Lateinamerika-Reise.
- Erste Station ist Panama, wo er Präsident Mulino trifft.
- Weitere Stationen sind Guatemala und Mexiko.
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Steinmeier will nach Angaben des Bundespräsidialamts dazu beitragen, die Partnerschaft mit den drei Staaten auszubauen. In einer Zeit, in der sich die Spielregeln der Weltpolitik rasant ändern, wolle er gezielt den Kontakt zu Mittelmächten suchen, die wie Deutschland an der regelbasierten Weltordnung festhalten. Das Schwergewicht ist dabei Mexiko, mit dem Deutschland eine strategische Partnerschaft hat. Der G20-Staat ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika.
Panama ist politisch interessant, weil es gerade einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat. Der Staat mit seinen rund 4,5 Millionen Einwohnern bekam in den vergangenen Monaten das rauere Klima der Weltpolitik besonders deutlich zu spüren, weil US-Präsident Donald Trump ultimativ mehr Einfluss auf den Panamakanal verlangte. Er drohte mehrmals damit, die wichtige Wasserstraße zurückzuholen, weil die USA unfair behandelt würden.
Der Kanal war Anfang des 20. Jahrhunderts vom Ingenieurkorps des US-Heeres gebaut worden. Am 31. Dezember 1999 übergaben die USA die Verwaltung an Panama. Die Regierung Panamas gestand den USA im vergangenen Jahr schließlich zu, Soldaten um den Kanal stationieren zu dürfen./sk/DP/he
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