Deutsches BIP verharrt auf dem Niveau des Vorquartals
§22.02.2006 08:43:00
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Das Statistische Bundesamt ermittelte für das vierte Quartal 2005 eine Unterbrechung des Wirtschaftswachstums.
Wie bereits in einer Schnellmeldung mitgeteilt hat, blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal unverändert, nachdem sich die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal um 0,6 Prozent erhöht und im Schlussquartal 2004 um 0,1 Prozent verringert hatte.
Positive Wachstumsimpulse kamen im Berichtsquartal von den Investitionen. Dagegen gingen sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben zurück.
Im Vorjahresvergleich nahm das BIP mit 1,0 Prozent weniger stark zu als im dritten Quartal (+1,4 Prozent) oder im vierten Quartal 2004 (+1,3 Prozent). Allerdings stand im Berichtsquartal gut ein Arbeitstag weniger zur Verfügung als ein Jahr zuvor. Bereinigt um Kalendereffekte wuchs die Wirtschaft im Berichtsquartal um 1,6 Prozent und im dritten Quartal 2005 um 1,5 Prozent.
Die Wirtschaftsleistung wurde von rund 39,1 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 128.000 Personen oder 0,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbslosen (internationale Abgrenzung) war im vierten Quartal 2005 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum wiederum rückläufig und ging um 164.000 Personen oder 4,5 Prozent auf knapp 3,5 Millionen Personen zurück. Der Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt reduzierte sich damit von 8,5 Prozent im vierten Quartal 2004 auf 8,2 Prozent im Berichtsquartal.
Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen, nahm im vierten Quartal 2005 im Vorjahresvergleich um 1,3 Prozent zu. Je Erwerbstätigenstunde gerechnet erhöhte sie sich um 1,9 Prozent, da die Zahl der Arbeitsstunden je Erwerbstätigen weiter zurückging. Hauptgrund hierfür ist vor allem die geringere Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitstage.
In jeweiligen Preisen war im vierten Quartal 2005 das BIP um 1,4 Prozent und das Bruttonationaleinkommen um 1,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Das Volkseinkommen stieg im Berichtsquartal um 1,7 Prozent.
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Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Gruss Ice
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Börsengewinne sind Schmerzengeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld...(A.K.)