16.11.2005 - 23:29
Dow schwächer - Nasdaq knapp behauptet
Der US-Aktienmarkt vollzog am Mittwoch eine uneinheitliche Entwicklung. Während sich die Technologiewerte an der Nasdaq und der breite Markt etwas verbessern konnten, wurde der Dow Jones Index durch Kursverluste bei den Schwergewichten General Motors, Pfizer und American Express nach unten gezogen. Eine abrupte Erholung der Öl- und Gaspreise, die auf den überraschend gefallenen US-Öl-Lagerbeständen beruhte, ließ aber auch die übrigen Indizes nicht allzu weit nach oben kommen.
Die volkswirtschaftlichen Daten wurden hingegen relativ gut aufgenommen. So lag der Anstieg der Einzelhandelspreise um 0,2 Prozent zwar oberhalb der Prognosen; die Kernrate stieg aber erwartungsgemäß ebenfalls um 0,2 Prozent. Daneben waren die Absätze der US-Unternehmen im September erneut stärker als die Lagerbestände gefallen, so dass deren Vorräte dadurch auf ein Rekordniveau abgefallen waren.
Der Dow Index gab vor diesem Hintergrund 0,11 Prozent auf 10.674 Punkte ab. Der breitere S&P 500 Index verbesserte sich hingegen um 0,18 Prozent auf 1231 Zähler; der Nasdaq Composite stieg um 0,05 Prozent auf 2187 Stellen.
Dabei rutschten die Titel des angeschlagenen Autobauers General Motors um weitere 5,84 Prozent auf 21,29 Dollar ab; Ford Motor verbilligten sich wegen Rückrufaktionen und eines neuen Rabattprogramms um 2,42 Prozent auf 7,66 Dollar. Die Titel von American Express fielen nach einer Gewinnwarnung um 1,67 Prozent auf 50,08 Dollar. Pfizer gaben wegen allgemeiner Zweifel an dem Cholesterinsenker „Lipitor“ 2,38 Prozent auf 21,37 Dollar ab. Die Papiere des Mischkonzerns Tyco International sprangen nach Zahlen hingegen um 4,01 Prozent nach oben auf 28,50 Dollar.
Der Euro gab 0,3 Prozent auf 1,1693 Dollar ab. Dezember-Rohöl stieg um 90 Cents auf 57,88 Dollar pro Barrel; Dezember-Gold kletterte um 10 Dollar nach oben auf 479,10 Dollar je Unze.