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iceman:

Internetboom lässt Ciscos Kassen klingeln

 
09.11.06 03:10
Internetboom lässt Ciscos Kassen klingeln
Der führende Netzwerkausrüster Cisco Systems hat seinen Gewinn im ersten Geschäftsquartal gesteigert. Cisco profitierte von einer wachsenden Nutzung des Internets, was die Unternehmen zu einer Aufrüstung ihrer Netze veranlasste.

HB NEW YORK. Der Nettogewinn stieg auf 1,6 Milliarden Dollar nach 1,3 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der US-Konzern am Mittwoch mitteilte. Vor Sonderposten stieg der Gewinn auf 1,9 Milliarden Dollar nach 1,6 Milliarden Dollar. Cisco übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Gewinn vor Sonderposten von 1,8 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

Der Umsatz des Konzerns stieg auf 8,2 Milliarden Dollar nach 6,5 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Hier hatten Analysten im Schnitt mit 7,9 Milliarden Dollar gerechnet. Cisco-Aktien reagierten nachbörslich mit Kursaufschlägen von mehr als drei Prozent auf 26 Dollar.

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iceman:

Dax-Konzerne sind spendabel I

 
09.11.06 03:14
Dax-Konzerne sind spendabel
Von Ulf Sommer

Deutschlands 30 größte börsennotierte Unternehmen werden im nächsten Jahr mit rund 21,5 Mrd. Euro so viel Geld wie noch nie an ihre Aktionäre ausschütten. Drei Viertel der Konzerne wollen ihre Dividende erhöhen. Niemand wird sie kürzen. Lediglich Schlusslicht Infineon legt erneut eine Nullrunde ein. Erfahren Sie, welche Dax-Konzerne freigiebig sind und welche knickerig.

DÜSSELDORF. Die Ausschüttungen der Dax-Konzerne sind doppelt so hoch wie noch vor drei Jahren. Im Vergleich mit dem bisherigen Rekord-Dividendenjahr 2005 ergibt sich ein Plus von 18 Prozent – wobei die außerordentlich hohen Sonderausschüttungen von Eon in diesem und Altana im nächsten Jahr nicht mitgerechnet sind. Gemessen am aktuellen Dax-Niveau von rund 6 250 Punkten, erhalten die Aktionäre eine Dividendenrendite von 2,5 Prozent. Das ergeben Berechnungen des Handelsblatts in Kooperation mit den Landesbanken Baden-Württemberg (LBBW) und Rheinland-Pfalz (LRP).

Die Vorstände schlagen der Hauptversammlung durchweg zwar erst im Winter oder Frühjahr vor, wie viel sie für das abgelaufene Geschäftsjahr ausschütten wollen. Auswertungen der bisherigen Quartalsberichte, Aussagen des Managements und Analystenschätzungen ermöglichen aber schon heute zuverlässige Prognosen. Danach wird RWE die Dividende fast verdoppeln und damit von allen Dax-Konzernen am stärksten erhöhen. Grund dafür ist das deutliche Gewinnplus. Der Konzern hat angekündigt, bis zu 80 Prozent des Gewinns auszuschütten. Die Dividende dürfte fast 3,50 Euro ergeben. Die Deutsche Bank wird zwar wahrscheinlich noch zehn Cent mehr zahlen, wegen des niedrigeren Aktienkurses kommt der Energieversorger aber auf eine höhere Dividendenrendite.

Bemerkenswert ist, dass die Dividenden erstmals seit fünf Jahren stärker als die Konzerngewinne steigen. „Die Unternehmen zeigen Größe, wenn sie ihr Geld ausschütten, an Stelle es in zweifelhaften Projekten anzulegen“, sagt der Mannheimer Professor für Bankbetriebslehre, Martin Weber. Mit ihrem Schwenk nähern sich die deutschen Konzerne der Praxis europäischer Großunternehmen an. Während diese stets 40 bis 45 Prozent ihres Nettogewinns weitergeben, erreichen die deutschen Firmen jetzt erstmals seit fünf Jahren wieder die Marke von 40 Prozent.

„Die Unternehmen zahlen eine attraktive Dividende, um den eigenen Aktienkurs zu stärken“, sagt LRP-Stratege Andreas Hürkamp. Tatsächlich sind Dividenden für steigende Börsenkurse verantwortlich. Seit Einführung des Dax 1988 sind 40 Prozent des Kursanstiegs auf Dividendenzahlungen zurückzuführen. Studien belegen, dass sich weltweit Aktien von Unternehmen mit hohen Ausschüttungen besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Fonds und Zertifikate, die auf dividendenstarke Unternehmen setzen, verstärken den Effekt. „Besonders in raueren und schwierigen Börsenzeiten stehen werthaltige Anlagen und damit Unternehmen mit hoher Ausschüttungsquote im Fokus der Anleger“, sagt DWS-Fondsmanager Thomas Schüssler. Er ist bei Deutschlands größter Fondsgesellschaft für den Fonds Top-Dividende verantwortlich.

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iceman:

Dax-Konzerne sind spendabel II

 
09.11.06 03:16
Wie sehr Dividenden die Gesamtstrategie beherrschen, zeigt das Beispiel Deutsche Telekom. Der Konzern dürfte trotz eines um sieben Prozent geringeren Gewinns vor Steuern und Abschreibungen die Dividende erhöhen – und damit über 80 Prozent des Nettogewinns an die Aktionäre weitergeben.

Was bei Aktionären gut ankommt, stößt bei Experten auf Skepsis. „Wenn die Gewinne nicht mitsteigen, drohen künftig Kürzungen“, sagt LBBW-Stratege Frank Schallenberger. 2002 und 2003 hatte die Telekom die Dividende gestrichen. Der Aktienkurs geriet dadurch verstärkt unter Druck. Auch in den folgenden Jahren zählte die T-Aktie zu den größten Verlierern im Dax.

Als einziger Dax-Konzern wird Tui mit einer Dividende von 0,77 Euro pro Aktie sogar an die Substanz gehen: Der Nettogewinn liegt wahrscheinlich 12 Cent niedriger. „In guten wie in schlechten Zeiten hält Tui seine Anleger mit konstanten Dividenden bei der Stange. Das ist in Ordnung, solange Unternehmen nicht mehrere Jahre in Folge an die Substanz gehen“, sagt Schallenberger. Beispiele wie in Italien, wo der Energiekonzern Enel über Jahre mehr ausschüttet, als er verdient, gibt es in Deutschland nicht. Einen Teil der Dividende finanziert Enel durch Beteiligungsverkäufe.

Da die deutschen Konzerne 2007 erneut Rekordgewinne erwirtschaften dürften, werden die Dividenden 2008 wieder steigen. „Die Nagelprobe, ob Firmen kontinuierlich stabile Ausschüttungen präsentieren, steht erst an, wenn die Gewinne nicht mehr sprudeln“, sagt Schallenberger.

Doch noch ist kein Ende des Gewinnsegens in Sicht und deshalb sprudeln die Dividenden. Allein im Mai dürften die Firmen – einschließlich der Altana-Sonderdividende – rund 18 Mrd. Euro ausschütten. Das entspricht dem gemeinsamen Börsenwert von Lufthansa und MAN. Insgesamt schütten die Dax-Konzerne für das Geschäftsjahr 2006 voraussichtlich rund 26 Mrd. Euro aus.

Einsame Spitze ist Altana. Die Bad Homburger kommen mit einer Sonderausschüttung von 4,5 Mrd. Euro oder 31 Euro je Aktie für den Verkauf des Pharmabereichs auf eine Dividendenrendite von über 70 Prozent. Doch Altana-Aktionäre geben dafür auch einen Großteil ihres Geschäfts auf und müssen wohl mit einem ebenso hohen Kursabschlag am Tag der Dividendenzahlung rechnen.

Interessanter als solch hohe Sonderdividenden sind die „herkömmlichen“ Ausschüttungen. Gleich 7 der 30 Dax-Konzerne steigern ihre Dividende um mehr als ein Viertel. Ebenfalls 7 Unternehmen überschreiten die Milliarden-Marke. Mit 97 Prozent dürfte RWE seine Dividende am stärksten steigern. Die Zuversicht gründet sich auf die sprudelnden Gewinne infolge der steigenden Energiepreise und den Verkauf der britischen Tochter Thames Water. Da der Versorger nach eigener Aussage eine Ausschüttungsquote von 70 bis 80 Prozent anstrebt, ergibt sich eine Gesamtdividende von knapp 1,8 Mrd. Euro oder 3,45 Euro pro Aktie. „Solch ein Verhalten ist zwar lobenswert, aber RWE dürfte diese hohe Dividende auf Dauer kaum halten können“, sagt LBBW-Experte Frank Schallenberger.

Mit einem Plus von 44 Prozent sticht auch die Deutsche Bank hervor. Der Branchenprimus hatte im Laufe des Jahres angekündigt, schrittweise seine Ausschüttungsquote auf 50 Prozent zu erhöhen. Bei einer veranschlagten Quote von 35 Prozent im nächsten Jahr ergeben sich pro Aktie 3,60 Euro. Wie sehr Dividenden bei Aktionären an Gewicht gewinnen, verdeutlicht die Deutsche Börse. „Hier orientiert sich das Management an festen Ausschüttungsquoten“, sagt LRP-Analyst Andreas Hürkamp. Hintergrund ist der Streit aus dem Vorjahr um die Übernahme des britischen Wettbewerbers LSE. Damals übten die beiden Hedge-Fonds Atticus Capital und TCI erfolgreich Druck auf die Deutsche Börse aus, doch lieber die Ausschüttung kräftig zu erhöhen, statt die LSE zu kaufen. Dieser Maxime dürften die Frankfurter weiter treu bleiben (müssen). Die Strategen rechnen angesichts der weiter steigenden Gewinne mit knapp drei Euro. Das wäre ein Plus von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspräche dem Gewinnzuwachs im laufenden Jahr.

Doch es gibt immer noch knausrige Unternehmen. Die Automobilspezialisten BMW und Continental dürften weniger als ein Fünftel ihres Gewinns an die Aktionäre weitergeben. Solange die Aktienkurse indes kräftig steigen, murren Aktionäre nicht. Auch der Sportartikelhersteller Adidas und der Versicherungsriese Allianz schütten wenig aus. „Angesichts rasant steigender Gewinne werden die Konzerne
ihre Dividenden erhöhen, aber Dax-Standard erreichen sie nicht“, sagt Hürkamp.

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iceman:

Nikkei zum Mittag: Kaum verändert!

 
09.11.06 03:21
Indexstand: 16.219,86
Kurs Zeit: 03:00
Veränderung:§Up 4,12 (0,03%)
Letzt. Schlußk: 16.215,74
Eröffnungskurs: 16.218,86§
  Volumen:         0§
Tagesspanne:§16.172,55 - 16.286,26
52W Spanne: 13.982,00 - 17.563,40

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