Deutschland: Industrie im Juni mit überraschend kräftigem Auftragsplus
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie hat im Juni dank Großaufträgen ein überraschend deutliches Auftragsplus verzeichnet. Der Auftragseingang sei preis- und saisonbereinigt um 2,4 Prozent zum Vormonat gestiegen nach einem Plus von 2,3 Prozent im Mai, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit am Donnerstag in Berlin nach vorläufigen Berechnungen mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Der Umfang von Großaufträgen war im Berichtszeitraum "überdurchschnittlich".
Die gestiegene Nachfrage sei vor allem auf die kräftige Erhöhung der Bestellungen aus dem Inland zurückzuführen, hieß es. Sie legten um 4,0 Prozent zu. Im Ausland verlief der Zuwachs mit 0,8 Prozent in ruhigeren Bahnen.
Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich (Mai/Juni gegen April/Mai) legten die Aufträge um 2,4 Prozent zu. Die Bestellungen aus dem Inland stiegen um 2,3 Prozent und die Auslandsnachfrage erhöhte sich um 2,5 Prozent. "Besonders erfreulich sind die in den letzten Monaten gestiegenen Impulse aus dem Inland", sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement. Die Aufhellung der Geschäftsklimaindikatoren für die Industrie spreche ebenfalls für einen Aufschwung.
Das Ordervolumen bei den Herstellern von Konsumgütern erhöhte sich in den beiden Monaten um 2,3 Prozent, bei den Produzenten von Vorleistungsgütern um 2,7 Prozent. Hersteller von Investitionsgütern verzeichneten einen Anstieg von 2,3 Prozent. Auffällig sei der starke Anstieg der Inlandsnachfrage nach Investitionsgütern im gesamten zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal mit saisonbereinigt 3,8 Prozent, hieß es./jha/sk
Quelle: dpa-AFX
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie hat im Juni dank Großaufträgen ein überraschend deutliches Auftragsplus verzeichnet. Der Auftragseingang sei preis- und saisonbereinigt um 2,4 Prozent zum Vormonat gestiegen nach einem Plus von 2,3 Prozent im Mai, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit am Donnerstag in Berlin nach vorläufigen Berechnungen mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Der Umfang von Großaufträgen war im Berichtszeitraum "überdurchschnittlich".
Die gestiegene Nachfrage sei vor allem auf die kräftige Erhöhung der Bestellungen aus dem Inland zurückzuführen, hieß es. Sie legten um 4,0 Prozent zu. Im Ausland verlief der Zuwachs mit 0,8 Prozent in ruhigeren Bahnen.
Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich (Mai/Juni gegen April/Mai) legten die Aufträge um 2,4 Prozent zu. Die Bestellungen aus dem Inland stiegen um 2,3 Prozent und die Auslandsnachfrage erhöhte sich um 2,5 Prozent. "Besonders erfreulich sind die in den letzten Monaten gestiegenen Impulse aus dem Inland", sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement. Die Aufhellung der Geschäftsklimaindikatoren für die Industrie spreche ebenfalls für einen Aufschwung.
Das Ordervolumen bei den Herstellern von Konsumgütern erhöhte sich in den beiden Monaten um 2,3 Prozent, bei den Produzenten von Vorleistungsgütern um 2,7 Prozent. Hersteller von Investitionsgütern verzeichneten einen Anstieg von 2,3 Prozent. Auffällig sei der starke Anstieg der Inlandsnachfrage nach Investitionsgütern im gesamten zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal mit saisonbereinigt 3,8 Prozent, hieß es./jha/sk
Quelle: dpa-AFX

