ich habe gerade etwas Interessantes im Traders Journal über die Kunst des Tradens gefunden:
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Es bleibt festzuhalten, dass zuverlässige
Marktprognosen nicht möglich sind,
weil niemand die Zukunft voraussagen
kann und Marktanalysen einen Trader
in seiner Flexibilität und Stimmung behindern
können.
Wie soll ein Trader aber wissen, ob
er long oder short gehen soll, wenn
Marktprognosen keinen Wert für ihn
haben? Um die Frage zu beantworten,
muss der Trader keine Prognose
machen, die in die Zukunft gerichtet
ist, sondern sich anschauen, was der
Markt gerade macht. Vielleicht hilft
Ihnen folgender Vergleich weiter: Sie
wollen draußen einen Spaziergang
machen und überlegen, ob Sie einen
Schirm mitnehmen sollen oder nicht.
Sie können zur Entscheidungs findung
eine Wettervorhersage heranziehen,
die ähnlich wie eine Marktprognose
aber unsicher ist, oder einfach aus dem
Fenster gucken und beobachten, wie
das Wetter im Moment ist. Scheint die
Sonne, lassen Sie den Schirm zu Hause,
regnet es, nehmen Sie den Schirm
mit.
Wenn die Situation nicht so eindeutig
ist, dann bleiben Sie einfach zu Hause!
Genauso wie in diesem Vergleich
sollten Sie als Trader einfach schauen,
was der Markt gerade macht, und danach
handeln. Steigt er, kaufen Sie, fällt
er, verkaufen Sie, und wissen Sie nicht
genau, ob der Markt steigt oder fällt,
sollten Sie gar nicht handeln. Um die
Verfassung eines Marktes zu bestimmen,
ist es nicht notwendig, diesen
Markt einer aufwändigen fundamentalen
oder technischen Analyse zu unterziehen.
Es reicht vielmehr, den „Weg
des geringsten Widerstandes“ herauszufinden.
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