Im Commerzbank Thread gibt es eine Reihe Leute, die teils völlig entnervt, teils mit Glücksgefühlen am Coba-Investment festhalten. Was immer die Anlagephilosophie ist, entscheidend ist, sein Investment zielführend gewinnbringend anzulegen. Das scheint derzeit mit der Commerzbank nicht wirklich der Fall zu sein. Allerdings hängt es eben sehr davon ab, ob man längerfristig oder als Daytrader agieren will.
Längerfristig muß man bei der Coba einfach Geduld haben. "Irgendwann" wird das Investment mal über die 7 Euro oder 8 Euro oder 10 Euro Schwelle gehen. Nur für mich ist das keine Anlagestrategie, das Investment zeitlich gesehen solchen Zufallsereignissen zu unterwerfen. Aber wie gesagt - da sind die Mentalitäten ganz unterschiedlich. Im Commerzbank Thread kann man sich darüber ein recht gutes Bild machen.
Kurzfristig und unter Daytrader-Aspekten ist die Commerzbank dennoch interessant, aber hoch spekulativ. Hier gilt es ganz einfach, "cool" bleiben, die Gier zur Seite schieben und sich knallhart an den eigenen Vorgaben ausrichten. Wie im beigefügten P&F Chart zu sehen, gibt es zur Zeit ein Abwärtspotenzial bis 4.75 EUR. Sollte der Kurs diese Marke unterschreiten, ist theoretisch ein Abgang bis 2.50 EUR möglich. Einen solchen Tiefgang halte ich persönlich für weniger wahrscheinlich, aber auszuschließen ist es nicht, siehe im Chart den Januar 2009. Und die seinerzeitigen Probleme sind ja bis auf die staatliche Stützung zwar in Angriff genommen, aber noch längst nicht gelöst.
Betrachtet man als weitere Entscheidungshilfe den DSS-Indikator (Stochastik der neueren Generation), so driftet dieser seit ein paar Tagen in den Bereich < 50 und so wie es aussieht, führt der weitere Abgang in die Extremzone des überverkauften Bereichs. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Bereich erreicht werden wird.
Im Chart ist auch das Relative Stärke Konzept abgebildet. Dabei zeigt sich zunächst, dass die Coba sich deutlich schlechter entwickelt als der Gesamtmarkt (=DAX).
Für die Spekulanten sei gesagt, dass das Papier ist sehr reizvoll. Wie man sieht, gibt es relativ viele Spalten , die ausgeprägte Auf- oder Abwärtssäulen aufweisen. Dies zeigt, dass die Coba ein überdurchschnittliches Kurs- und Gewinnpotential hat. Bei solchen Werten wie auch bei der Coba besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie sich vom Gesamtmarkt abkoppeln und sich gewinnträchtigere Sonderbewegungen ergeben.
Somit bleibt im Ergebnis - für längerfristigen Anleger gibt es bessere Alternativen, für den Sepkulanten bleibt die Coba reizvoll. In beiden Fällen sollte aber gelten, konsequent nach den Zielvorgaben zu handeln.
(Verkleinert auf 46%)


Die Ausführungen sind nicht als Empfehlungen zu verstehen.
Jeder handelt für sich und auf eigenes Risiko.
An der Börse gehts zu wie im Dschungel - nur die Beute zählt.