Stellungnahme !
Da Marcel, alias „Nekro“, wie ich hier lese, nach seinem Ausscheiden aus den ESBC nunmehr versucht, die Arbeit des ESBC, speziell auch meine Arbeit, im Nachhinein zu beschädigen und zu verleumden, ist es nun an der Zeit, unaufgeregt die Tatsachen, die dazu geführt haben, dass er aus freien Stücken seine Tätigkeit als Vizepräsident und seine Mitgliedschaft in den ESBC niederlegte, öffentlich zu machen. Ich hätte Marcel gerne diese Peinlichkeit erspart. Darüber hinaus bin ich nicht bereit, mich an der Fortführung einer solch unappetitlichen Debatte, man kann auch sagen „Schlammschlacht“ zu beteiligen.
1.
Wider besseres Wissen und gegen meinen eindringlichen Rat hat Marcel über die letzten Jahre hinweg die Bougainville Copper ADRs promotet, obwohl er sehr wohl wusste, dass es sich dabei nicht etwa um Aktien, sprich: stimmberechtigte Inhaberpapiere der Bougainville Copper Limited handelte, sondern nur um Zertifikate, die „zusicherten“, dass je ADR eine Aktie von Bougainville Copper hinterlegt worden sei. Letzteres war allerdings nicht der Fall, wie wir stets vermutet hatten und inzwischen auch wissen. Somit hat Marcel weniger informierte Anleger bewusst und arglistig getäuscht. Einlassungen Marcels wider besseres Wissen, wie etwa „für mich sind ADRs und Originalaktien gleichwertig“ waren schlicht falsch und wurden auch durch seine ständigen Wiederholungen nicht richtiger. Wie falsch sie waren, offenbarte die überraschende Einstellung des ADR Programms im Sommer 2009. Geschädigt wurden all diejenigen, die seinen Worten blind vertraut hatten. Zugegeben: Vermutlich war es mein Fehler, Marcels dreisten Behauptungen nicht entschiedener entgegen zu treten.
2.
Es ist durchaus richtig, dass mir zweimal unglückliche Formulierungen auf unserer Homepage unterlaufen sind. Dazu stehe ich. Diese Formulierungen wurden zeitnah nach Rücksprache mit Marcel und anderen Mitgliedern korrigiert, beziehungsweise entfernt. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die kurzfristigen Irritationen, die dadurch seinerzeit hervorgerufen wurden, entschuldigen. Ich stelle jedoch fest, dass diese alten Geschichten noch immer dazu dienen, meine Person zu verunglimpfen. Ferner stelle ich auch fest, dass sich in den Foren immer wieder einzelne Teilnehmer finden, die zwar alles und jedes kritisieren können, die aber selbst vollends unfähig sind, eigene konstruktive Beiträge zur Sache zu leisten, geschweige denn eine solch informative Homepage auf die Beine zu stellen. Ich bedauere, dass sich Marcel nun offensichtlich dazu entschlossen hat, dieser dubiosen Fraktion beizutreten.
3.
Von einem Vizepräsidenten erwarte ich Unterstützung und Solidarität und keine willkürlichen, aus einer Laune heraus geborenen Alleingänge. Ein Verband ist stets so stark wie der Zusammenhalt seiner Mitglieder ist. Auch in diesem Kontext gab es immer wieder Probleme in der Zusammenarbeit mit Marcel. Offensichtlich hatte er nie wirklich begriffen, welche Chance sich aus der Gründung der ESBC ergeben hatte.
4.
Da Marcel der englischen Lektüre einigermaßen, nicht aber der Schriftsprache mächtig ist, versuchte er mehrfach in der Vergangenheit, mich als eine Art Fremdsprachenkorrespondent zu benutzen. Das ist und kann nicht die Aufgabe eines Präsidenten einer Aktionärsvereinigung sein. Ich empfahl ihm daher mehrfach, sich einen Englischlehrer zuzulegen. Anstelle zu lernen, zog er es vor, stundenlang mit seinem Hund zu joggen oder pausenlos auf Foren zu posten.
5.
Ich gehe davon aus, dass die Mitglieder der ESBC durch ihren Beitrag das Recht erwerben, als erste informiert zu werden, wenn es Neuigkeiten zur Sache gibt. Marcel zog es allerdings häufig vor, sich in der Öffentlichkeit zu profilieren, indem er Informationen in verschiedenen Foren einstellte, noch bevor sie von den ESBC verbreitet werden konnten. Das nenne ich unfair und unsolidarisch gegenüber den Mitgliedern der ESBC. Hinter einem solchen asozialen Verhalten könnte man im Zweifelsfall sogar eine Profilneurose vermuten. Zumindest Marcels letzter Beitrag auf Ariva deutet sehr darauf hin.
6.
Als Präsident der ESBC habe ich unter anderem auch darauf zu achten, dass die Mitgliedsbeiträge nicht unnütz verschwendet werden. Zugegeben: Nicht all unsere Aufwendungen, speziell in Papua-Neuguinea (siehe Korrespondent) hatten den Erfolg, den ich mir im Sinne der Mitglieder gewünscht hatte. Auch Landownervertreter Lawrence Daveona erhält von den ESBC regelmäßige Zuwendungen. Leider ist seine Informationszulieferung nur bedingt zufriedenstellend. Um es klar zu sagen: Wenn Marcel also darüber hinaus ihm auch noch aus seiner Privatschatulle Gelder zahlt, so hat das mit den ESBC nichts zu tun! Diese privaten Zahlungen Marcels entbinden ihn nicht von der Verpflichtung, als Mitglied und Vizepräsident des Verbandes auch seinen Beitrag zu zahlen wie alle anderen auch. Im Gegenteil: Ich selbst etwa bin jedes Jahr einer der Ersten, der seinen Beitrag zahlt, obwohl ich mich auch auf den Standpunkt stellen könnte, dass all meine Zeit und Arbeit und manche Aufwendungen wie für Telefonate etc. durchaus eine Beitragsfreistellung rechtfertigen könnten. Ich zahle dennoch, weil ich der Ansicht bin, dass ich als Präsident mit gutem Beispiel voranzugehen habe. Marcel hingegen weigerte sich in diesem Jahr, dieser Verpflichtung, den läppischen Betrag von 60,00 Euro zu überweisen unter Berufung auf seine privaten Zahlungen an Daveona. Das ist nicht tolerierbar. Das habe ich ihm auch mehrfach gesagt. Seine kurze und bündige Antwort lautete stets: „Dann trete ich eben zurück und scheide aus den ESBC aus!“.
Meine diesbezügliche Rückfrage per E-Mail, ob er dies ernst meine, blieb zunächst ohne Antwort. In einem Skype-Chat wenig später bekräftigte er seine Einlassung. Demzufolge blieb mir keine andere Wahl, als seinen Rücktritt zu akzeptieren und seinen Austritt aus den ESBC zur Kenntnis zu nehmen.
Folglich: Marcel lügt schlicht und ergreifend, wenn er frech behauptet, ich hätte ihm „gekündigt“. Das war nicht der Fall! Indes bin ich aber auch nicht unglücklich über seine Entscheidung, da ein kleiner Verband wie der unsere keinen kapriziösen Vizepräsidenten erträgt, der immer wieder durch sein willkürliches Verhalten, unbegründeten Aktionismus, Halbwahrheiten etc. auf sich aufmerksam macht.
7.
An dieser Stelle möchte ich einmal festhalten sowie auch unmissverständlich klarstellen, dass die Homepage der ESBC zu 100 Prozent von mir allein gestaltet wird und der inhaltliche Input, den Marcel dazu geleistet hat, grob geschätzt die fünf Prozent kaum übersteigen dürfte.
Die Homepage der ESBC ist ein Erfolg. Sie ist in den vergangenen 22 Monaten von mehr als 17.000 Interessierten aus aller Welt besucht worden, darunter natürlich auch von jenen notorischen Querulanten und Besserwissern, die sich in den Foren zu profilieren versuchen, wie etwa“ joebo“, „oyoo“, „Longwilli“, „GetTheTop“ etc.. Dass sich nun auch noch mein bisheriger Stellvertreter Marcel als „Nekro“ (griechisch für tot) auf selbiges Niveau herab begibt ist schmerzlich, jedoch nicht zu ändern. Ich kann nur hoffen, dass er nicht eines Tages womöglich auch noch mit jenem „Rentnerdasein“, das früher auf den Threads sein Unwesen trieb, Verbrüderung feiern will. Dann nämlich wäre er wahrlich „nekro“! All die anderen zitierten Herren vergessen offensichtlich, dass sie ohne die ESBC und ihre zumeist von mir geleistete Arbeit bei weitem nicht so gut informiert wären. Sie übersehen zudem vollkommen, dass ohne eine Homepage wie www.bougainville-copper.eu das Research zu Bougainville Copper mehr als mühselig wäre.
8.
Für die Zukunft wünsche ich mir, einen Stellvertreter an meiner Seite zu haben, der mit mir und allen anderen ESBC-Mitgliedern an einem Strang zieht und der die Interessen der Mitglieder der ESBC nicht zugunsten eigener Kungeleien und Machenschaften aus den Augen verliert. Ferner wünsche ich mir, dass einige der Schreiber auf den Foren erkennen, welche Leistung hinter unserer Arbeit steht und dass einige Threadteilnehmer nicht „ungefiltert“ Beiträge einstellen, ohne auch nur im Ansatz zu erahnen, mit welchen vielschichtigen Problemen wir in Bougainville und anderswo konfrontiert sind.
Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich keineswegs, wie hier manche vermuten mögen, an dem Posten des ESBC Präsidenten klebe. Als einer der 20 größten Aktionäre der Bougainville Copper Limited kann ich sehr wohl auch meine Interessen allein vertreten ohne einer Aktionärsvertretung vorzustehen.
Mit freundlichen Grüßen
Axel G. Sturm
Escaldes-Engordany, 27.02.2010