- Warnstreiks betreffen bundesweit Unikliniken bis Mittwoch.
- In Jena beteiligen sich 300 Beschäftigte am Warnstreik.
- Für Mittwoch sind Warnstreiks in über 60 Städten geplant.
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Die Beschäftigten aus den Universitätskliniken wollten den Druck im aktuellen Tarifstreit um den öffentlichen Dienst verstärken. Beispielsweise am Universitätsklinikum Jena gingen etwa 300 Beschäftigte in einen ganztägigen Warnstreik. Pflegekräfte, Labor- und Technikmitarbeiter und Beschäftigte weiterer Bereiche demonstrierten auf der Straße.
Mittwoch geht es weiter
Für Mittwoch ruft die Gewerkschaft auch zu einem Campus-Warnstreiktag auf: In mehr als 60 Städten sollen Beschäftigte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die Tarifforderungen demonstrieren, an mehr als 40 Standorten Warnstreiks stattfinden.
In den Tarifverhandlungen um die Einkommen der Landesbeschäftigten haben die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) seit Dezember keine erkennbare Annäherung erzielt.
In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt. Die Gewerkschaften werfen den Ländern vor, kein Angebot vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis zum 13. Februar ist zu rechnen./bw/DP/jha
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