ThyssenKrupp begrüßt Schutzzölle für europäischen Stahlmarkt
DUISBURG (dpa-AFX) - Die ThyssenKrupp AG hat die EU-Zölle zum Schutz des europäischen Stahlmarktes vor Billigimporten als angemessene Reaktion auf die am 6. März beschlossenen US-Schutzzölle begrüßt. Damit werde ein wirkungsvoller Beitrag zur Stabilisierung des europäischen Stahlmarktes geleistet, sagte der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Ulrich Middelmann, am Montag in Duisburg. Die Restriktionen gelten zunächst für 200 Tage und beschränken die Stahlimporte bei insgesamt 15 Erzeugnissen. Die Maßnahmen betreffen jedoch nur Importmengen über dem bisherigen Niveau von rund 26 Millionen Tonnen. Diese sollen mit Schutzzöllen zwischen 14,9 und 26 Prozent belegt werden. Die traditionellen Lieferströme plus einem Aufschlag von 10 Prozent sollen auch weiterhin frei von Schutzzöllen in die EU importiert werden können.
Innerhalb der 200 Tage-Frist werde geprüft, ob darüber hinaus weitergehende Importrestriktionen ergriffen werden müssen./fh/fn/aka
DUISBURG (dpa-AFX) - Die ThyssenKrupp AG hat die EU-Zölle zum Schutz des europäischen Stahlmarktes vor Billigimporten als angemessene Reaktion auf die am 6. März beschlossenen US-Schutzzölle begrüßt. Damit werde ein wirkungsvoller Beitrag zur Stabilisierung des europäischen Stahlmarktes geleistet, sagte der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Ulrich Middelmann, am Montag in Duisburg. Die Restriktionen gelten zunächst für 200 Tage und beschränken die Stahlimporte bei insgesamt 15 Erzeugnissen. Die Maßnahmen betreffen jedoch nur Importmengen über dem bisherigen Niveau von rund 26 Millionen Tonnen. Diese sollen mit Schutzzöllen zwischen 14,9 und 26 Prozent belegt werden. Die traditionellen Lieferströme plus einem Aufschlag von 10 Prozent sollen auch weiterhin frei von Schutzzöllen in die EU importiert werden können.
Innerhalb der 200 Tage-Frist werde geprüft, ob darüber hinaus weitergehende Importrestriktionen ergriffen werden müssen./fh/fn/aka
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