Anscheinend müssen die Integrationskosten deutlich höher ausgefallen sein als die fünf bis acht Millionen Euro, die Firmenchef Thiel in den Raum geworfen hatte. Dazu kommen die Altlasten aus der Übernahme der Konkurrenten Birkart und BTI.
Offensichtlich ist das Management noch auf der Suche nach Erklärungen. Denn nur so lässt sich verstehen, dass eine Telefonkonferenz erst für den 21. Februar einberaumt wurde. Immer mehr bekommt man den Eindruck, dass beim einstigen Börsendarling das Geschäft aus dem Ruder läuft.
In diese Richtung deutet auch der Grund, den die Gesellschaft für das plötzliche Ausscheiden Schoettels zum 30. April anführt. Demnach gab es unterschiedliche Auffassungen über die Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptaktionär, der Delton AG. Diese wird vom BMW-Erben Stefan Quandt geführt, der das gesamte Aktienpaket der Vorstände Thiel und Schoettel erworben hat.
Auch wenn Gerüchte die Runde machen, dass die Quandt-Familie an wesentlch höheren Kursen interessiert ist: Die Aktie bleibt ein Spielball für Spekulanten, seriöse Anleger sollten nach dem Desaster im operativen Geschäft einen weiten Bogen um die Aktie machen.
Bereits anlässlich der Neunmonatszahlen hatte boerse-online.de auf den hohen Forderungsbestand von 245 Millionen Euro hingewiesen. Gespannt darf man sein, wie stark die Rückstellungen gestiegen sind. Hier hatten bereits nach dem dritten Quartal die Konsolidierungseffekte aus der Birkart-Gruppe an der Liquidität gezehrt. Weitere böse Überraschungen könnten folgen.
Empfehlung: VERKAUFEN
www.boerse-online.de/ac/de/nemax/185247.html?PAGE=2
Offensichtlich ist das Management noch auf der Suche nach Erklärungen. Denn nur so lässt sich verstehen, dass eine Telefonkonferenz erst für den 21. Februar einberaumt wurde. Immer mehr bekommt man den Eindruck, dass beim einstigen Börsendarling das Geschäft aus dem Ruder läuft.
In diese Richtung deutet auch der Grund, den die Gesellschaft für das plötzliche Ausscheiden Schoettels zum 30. April anführt. Demnach gab es unterschiedliche Auffassungen über die Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptaktionär, der Delton AG. Diese wird vom BMW-Erben Stefan Quandt geführt, der das gesamte Aktienpaket der Vorstände Thiel und Schoettel erworben hat.
Auch wenn Gerüchte die Runde machen, dass die Quandt-Familie an wesentlch höheren Kursen interessiert ist: Die Aktie bleibt ein Spielball für Spekulanten, seriöse Anleger sollten nach dem Desaster im operativen Geschäft einen weiten Bogen um die Aktie machen.
Bereits anlässlich der Neunmonatszahlen hatte boerse-online.de auf den hohen Forderungsbestand von 245 Millionen Euro hingewiesen. Gespannt darf man sein, wie stark die Rückstellungen gestiegen sind. Hier hatten bereits nach dem dritten Quartal die Konsolidierungseffekte aus der Birkart-Gruppe an der Liquidität gezehrt. Weitere böse Überraschungen könnten folgen.
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