Frankfurt: Der Tarifkonflikt im Bankgewerbe hat sich verschärft. Die Gewerkschaft ver.di rief heute Bankbeschäftigte in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Berlin zum Streik auf. 11-tausend Angestellte legten die Arbeit nieder. Mehrere hundert Bankfilialen blieben geschlossen. Die Gewerkschaft fordert mindestens 3,5 Prozent mehr Gehalt. Der Arbeitgeberverband hat seinen Mitgliedern eine Erhöhung um 3,1 Prozent empfohlen.
In Darmstadt sind die Tarifverhandlungen für die 160-tausend Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie vertagt worden. Zuvor hatten die Arbeitgeber ein erstes Angebot vorgelegt. Es sieht ab Oktober 2,2 Prozent mehr Lohn vor. Ein Jahr später soll es noch einmal 2 Prozent mehr geben. Die Gewerkschaft verlangt 5,5 Prozent.
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