was im "masterplan teil 2" stehen soll, ist mir auch nicht recht klar, aber da bin ich nicht der einzige.
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Ich bin froh, dass wir ziemlich einverstanden sind.
Das folgende verstehe ich aber in keiner Weise:
"Aus mehrfacher eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Teil sehr starke Verzögerungen des vorausfahrenden Verkehrs (Stauende, Unfall voraus, der die Vorausfahrer zu Vollbremsungen zwingt) früher erkennt als ich, auch wenn ich nicht abgelenkt bin"
Wie sollte es das können? Es hat als einzige Information den Abstand zum Vorausfahrer und per Differentiation dessen Geschwindigkeit und aus der zweiten Ableitung dessen Verzögerung. (Was btw numerisch sehr instabil ist).
Ich als menschlicher Fahrer habe dieselben Informationen, kann aber nicht so gut und schnell rechnen. Dafür habe ich aber zusätzliche Erfahrungen über Geschwindigkeiten und Verzögerungen. Und ich weiß, wie die Verkehrslage, der Straßenzustand, das Wetter und der Sonnenstand ist, und ich kann durch meinen Vordermann durchsehen. Jedenfalls solange es kein beschissener SUV, womöglich mit getönten Scheiben, ist. Deshalb halte ich mich von diesen Wichsern immer fern.
Der wirliche Trick beim Fahren ist, nicht nur auf den nächsten, sondern auf den übernächsten und möglichst auf noch die x davor zu achten. Bis das Autos alleine können, wird es noch eine Weile brauchen. Dafür reichen eben keine Kameras und Radar/Lidar. Dafür müssen die Autos zusätzlich direkt miteinander kommunizieren.
Wie goldig!
"Leider hast Du das technisch nicht verstanden.
Ein Tesla hat optische Systeme (Kameras) + Radar (sieht durch Nebel, Schnee und Regen), also nicht wie Du sagst nur optisch!
LIDAR hingegen ist ein Laser, also rein optisch. Das ist an einem schönen Tag besser (genauer), aber nicht bei Regen und Schnee."
Alles klar. Leider, leider können Teslas Systeme (Kameras+Radar) keinen Truck von einem Straßenschild unterscheiden. Das ist die Realität.
"Auf engen Strassen mit wenig Sicht wird ein Autopilot so programmiert werden, dass er nicht schneller fährt als die Bremsdistanz beim auftreten eines Hindernisses erlaubt. Das Ist eigentlich recht einfach. Wie kannst Du so was triviales, unsinniges hier als mögliches Hindernis beim Autopiloten einwerfen?"
Klar kann man das machen. Nur fährt das Auto dann vor jeder Kurve im Schritttempo. Auch im tiefen Winter, wenn gar keine Radfahrer unterwegs sind.
Was ich sagen wollte: Um vernünftig zu fahren, braucht es nicht nur ein paar Sensoren, sondern eine Unmenge Wissen um die Welt. Für Computer hieße das dann echte AI. Die sie heute noch in keiner Weise haben.
Übrigens , relativistisch (Einstein) betrachtet, gibt es gar keine Superlative ( Das sicherste, das beste, usw.)
Der alte Spruch gilt immer noch: Wenn mir jemand seine Nase in meine Hintern steckt, haben relativ gesehen zwei Personen eine Nase im Hintern. Ich sehe dabei jedoch relaitv besser aus.
"Das Problem liegt in der Reaktionszeit. ..."
Das ist alles klar und richtig, wenn man sich nur auf das direkt vorausfahrende Fahrzeug bezieht. Falls das plötzlich ohne Grund stehen bliebe oder auch nur eine Vollbremsung hinlegte, hätte der Assistent aus den von dir genannten Gründen sicher bessere Karten als ich.
Diese Situation ist aber relativ selten. Ich bin ein ausgesprochener Schnellfahrer und beobachte daher die Gesamtsituation: Den Verkehr vor und neben meinem Vordermann, die Fahrzeugtypen, die Fahrweise der diversen Fahrertypen, die Wetterlage, die Sichtverhältnisse, Bremsleuchten, Warnblinker, usw. Das nennt man vorausschauend fahren, was diese Assistenten bislang nicht können. Sie hängen ausschließlich am Abstand zum Vordermann und dessen Änderung (=Relativgeschwindigkeit) und deren Änderung (=Relativbeschleunigung). Das ist verdammt wenig Information (und außerdem numerisch höchst hakelig).
Daher auch der seltsame Unfall, wo ein Auto (Tesla - das spielt aber keine Rolle) auf einen stehenden Lieferwagen auffuhr, weil der Vordermann diesem ganz normal per Spurwechsel ausgewichen ist.
Insgesamt gibt es bestimmt ein paar Situationen, wo ein Notbremsassistent Leben retten kann (siehe oben - den klassischen Auffahrunfall beim schnellen Auffahren auf einen Stau oder die letzten beiden schrecklichen LKW-Auffahrunfälle in DE). Daher sind die Systeme gut, weil sie zusätzliche Sicherheit in solchen Ausnahmesituationen bringen. Ansonsten würde ich mich heute aber niemals auf so ein System verlassen.
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