"Otternase sagt: und daher werde ich nicht erneut die Vorteile von Elektromotoren benennen, die diese Technologie mittelfristig als die einzig vernünftige Lösung erklären."
Äh, was jetzt? Die Vorteile von Elektromotoren hat seit gut hundert Jahren niemand je bezweifelt. Um die geht es aber gar nicht. Es geht um die Energiequelle im Auto, also den Speicher: Benzin, Wasserstoff, Elektrizität, sowie deren Versorgung.
Als Gedankenmodell versuche ich, die Problematik in drei Layers aufzuteilen: Den eigentlichen Antrieb (Verbrenner, Elektromotor), den lokalen Speicher im Fahrzeug (Benzin, Wasserstoff/Brennstoffzelle, Akku) und die Infrastruktur, die diese lokalen Speicher mit ihrer jeweiligen Energie versorgt. Und da ist eben nur der oberste Layer durchsichtig. Nämlich klare Vorteile für den Elektromotor. Die beiden anderen Layer sind wenigstens undurchsichtig. Klar ist nur, dass auf Layer 2 die Akkus hundeelend sind, und dass es auf Layer 3 sowohl für Wasserstoff als auch für Strom gigantische Investionskosten erfordert, während bezüglich Benzin alles schon längst da ist.
Für mich (und Zetsche :-) ) ist die Problematik also nicht ganz so simpel wie für Tesla-Fans. Das lässt sich nun mal nicht mit dummen Sprüchen wie "Verbrenner sind out", "BEVs sind die Zukunft", "Musk ist begnadet", "Tesla wird die wertvollste Firma der Welt" abhandeln.
It's the storage. Stupid!