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Ich bin ja der E-Mobilität sehr zu getan. Die selben Fragen habe ich mitr aber auch gestellt. Bei den aktuellen Katastrophen liegen die auf der Hand. Bezüglich des "Elektromagn. Impulses" ist das aber so, dass davon alle moderneren Fahrzeuge, egal ob mit Verbrenner (wenn man die noch als modern bezeichnen möchte
) oder mit alternativen Antrieben betroffen sind, da ja die Elektronik i. d. l. Jahren einen enormen Stellenwert in der Gesamtkonzeption der Fahrzeuge erlangt hat.
Ich denke aber, dass dies gerade bei Tesla konstruktiv schon alles "in trockenen Tüchern" ist, allein schon von den Zulassungsanforderungen her gesehen.
"Ganz einfach: der Antrieb mit Strum aus regenerative Energien haben einen klaren Vorteil - keine CO2, NOx etc.."
==> Ja, lokal. Bleibt die Stromerzeugung und die Herstellung sowie Recycling der Batterien. Und die simple Tatsache, dass ein BEV mit erträglicher Reichweite sinnloserweise permanent so eine gute halbe Tonne sauteure Batterie mit sich rumschleppt.
Übrigens ist ausschließlich letzteres der Grund, warum sich andere Hersteller auf geringere Reichweiten beschränken. Nicht etwa, dass Tesla irgendeinen Vorsprung in Batterie-Technologie hätte. Natürlich kann jeder Hersteller, so wie Tesla, beliebig große und schwere und teure Batterien auf dem Markt kaufen und sie in sein Auto bauen. Die Frage ist nur, inwieweit man das sinnvoll findet.
"Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Grenzwerte so hoch sind, dass jeder EV braucht, um im Mix keine Strafen zahlen zu müssen."
==> Mag sein. Das werden wir sehen. Was aber, wenn in die Grenzwerte der gesamte Öko-Footprint und nicht nur die lokale Emission des Autos eingehen wird?
"VW sucht ja sein Heil bereits in EV - oder beginnt damit zumindest. Ankündigungen der anderen Konzerne gibt es ebenfalls."
==> Ja, natürlich wollen die nicht den Zug verpassen, falls es denn ein Zug ist. Also bleiben sie auch da dran.
"Fossile Brennstoffe sind definitiv keine Alternative, ... "
"... und Wasserstoff, nun ja - man bräuchte die gesamte Infrastruktur an Ladestellen, würde einen Umweg (höherer Energiebedarf) über die Produktion, Lagerung und Transport von Wasserstoff gehen müssen - und einfach zu Hause an der Steckdose zu laden, das ist doch an Einfachheit kaum zu überbieten."
==> Im Prinzip ja. Allerdings ist das mit der Steckdose nicht so einfach. Erstens haben die weitaus meisten Menschen in Großstädten keine Garage mit Steckdose, und zweitens ist deren Anschlussleistung, so man denn überhaupt eine hat, heute völlig unzureichend. Auch für BEVs braucht es also, sollten sie mal in nennenswerter Stückzahl unterwegs sein, eine riesige neue Infrastruktur.
Ich denke, das ganze kann erst funktionieren, wenn Autos wirklich autonom ohne Fahrer zu effizienten Ladestationen fahren, automatisch laden, zu Zwischenparkplätzen und wieder nach Hause fahren können. Das ist aber noch eine Weile hin.
"Und das wäre es schon mit den Alternativen."
==> Wieso? Du vergisst einfach den klassischen Verbrenner und zusätzlich die prinzipielle Möglichkeit, Benzin, Gas, Wasserstoff aus allerlei herzustellen.
"Genügend regenerative Energien vorausgesetzt, und Deutschland produziert bereits mehr Energie, als es verbraucht, und das EV Konzept ist unschlagbar."
==> Wieso ist das EV-Konzept unschlagbar? Bis jetzt ist es wegen der lausigen Batterien hoffnungslos unterlegen. Noch mal: Du lässt einfach das Speicherproblem weg.
"Über Lithium und dessen Häufigkeit in der Natur haben wir bereits diskutiert. Der Klimawandel wird außer Trump und einigen Lobbyisten kaum noch angezweifelt, Tesla zeigt, dass es ein komplettes funktionsfähiges Konzept geben kann - der Rest ist eine Frage der Zeit."
==> Tesla hat m.E. bisher lediglich gezeigt, dass es mit einer Unmenge privatem und öffentlichem Geld in 13 Jahren ca. 100T BEVs bauen konnte. Das ist gut, hat aber so gut wie nichts mit Klimawandel zu tun.
"Von den Vorteilen des EV (siehe die deutlich geringere Anzahl der Teile für den Motor) haben wir besprochen. Einzige Nachteile sind m.E. Lithium (was durch neue Verfahren kostengünstiger gefördert werden könnte), die aktuell geringere Reichweite im Vergleich zum Diesel, und dass der Bedarf für regenerative Energien durch eine höhere Anzahl von EVs deutlich steigen würde - die Kapazitäten müssen weiter erhöht werden."
==> Die prinzipiellen Vorteile des Elektromotors sind und waren seit gut Hundert Jahren immer unbestritten. Der Haken sind die Stromspeicher. So banal ist das.
"Nun: anders gefragt: wenn die beiden ersten 'Probleme' (Reichweite 600 km, Schnelladen auf 80% innerhalb von 10 Minuten, kompletter Recycling Zyklus für Rohstoffe) geklärt würden - die Kapazitäten werden bereits massiv erhöht - warum sollte man dann überhaupt noch einen Diesel oder Benziner bauen?"
==> Richtig. Das wäre prima. Ist aber noch lange nicht in Sicht.
"EVs müssen m.E. 'nur' die Reichweiten von normalen Benzinern erreichen, um das Reichweiten Problem komplet zu entkräften. Und das könnte spätestens mit der 3rd Gen des Tesla Model S der Fall sein.
Für die meisten Fahrten genügt de fakto eine Reichweite von 'echten' 400 km.
Und durch eine Massenproduktion der Komponenten dürften die Preise für die EVs deutlich sinken."
==> Alles richtig. Aber nehme mal an, es gäbe alsbald 100 Millionen neue BEVs pro Jahr (die aktuelle Größenordnung Verbrenner), also nicht nur die lächerlichen heutigen 50T-100T Stück. Wo soll der Strom herkommen, und wie wird der Tag für Tag an all die Autos ausgeliefert? Das ist natürlich lösbar, braucht aber eine gigantische neue Infrastruktur.
Summary: It's the storage, stupid!
nicht nötig, ist ja eh alles umfassend geklärt.
Wenn Dir das zu mühsam gewesen sein sollte, sorry. Auch ich habe zur Elektrik an sich mehr Basiswissen, als Du wissen konntest, weshalb Du Vieles angesprochen hast, was ich kannte, (als Vorunruheständler mit 64, und Eigenheim...) Die Kernfrage war aber deutlich formuliert. Wegen der verständlichen Unkenntnis meiner Basis, hast Du dann (dankenswerter Weise!) sehr umfassend "ausgeholt", was sicher auch allgemein hier auf Interesse stößt.
bin ja einer Meinung mit Dir. Ich weiß, habe den folgenden Spruch schon mal genommen, aber er ist ja so zutreffend, weshalb ich die Ergüsse solcher Leute (fränki1 ausgenommen!) eher als amüsant empfinde, weil das alles nur Nebelkerzen zum Selbstzweck sind:
"Die direkteste Form der Manipulation ist die persönliche Beeinflussung durch Scheinargumente, Fehlinformationen"
Alles klar?... Das ist nicht Weiteres als Bashing weil man am Bashen seinen Spaß hat oder vielleicht auch Lobbyismus.
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