... sich das einmal vor Augen führen, was die aktuellen Produktionsverzögerungen zur Mitte hin, also für den normalen Kunden, bedeuten:
Das wird für die Kunden kaum Auswirkungen haben, denn klar holt Tesla das auf. In der letzten Ausbaustufe werden etwa 10.000 Autos in der Woche produziert werden.
Man sollte sich einfach mal klar machen, was das Anfahren der Produktion in ‚S‘ Form bedeutet. Zu Beginn sind das sehr niedrige Produktionszahlen. Aber sobald das S an Steigung gewinnt, wird an einem einzigen Tag das nachgeholt, was vorher über zwei Monate langsamer Produktion jeweils Verzögerungen gesorgt hat.
Man regt sich also hier über maximal einen Tag auf, den der 08/15 Kunde weiter hinten auf der Vorreserviererliste länger auf sein Auto warten muss.
Selbst wenn der Milestone von nur 1.000 Stück am Tag erreicht wird, holt man das in zwei, drei Tagen heraus, die die ersten Kunden auf der Vorreserviererliste vielleicht (!) werden länger warten müssen. Wenn überhaupt.
Wichtiger als ein oder einige Tage Verzögerung ist, dass die Qualität atimmt, denn die entscheidet über Erfolg oder Misserfolg des Model 3, und nicht, ob ein Kunde eineinhalb Jahre, oder eineinhalb Jahre und einen oder mehrere Tage wartet, bis er seinen Tesla erhält.
Dass das kein Problem ist, das hat man am Model S und X gesehen.
PS: Im Nachbarthread habe ich dann Beispiele gezeigt, dass das Hochfahren der Produktion auch für die klassischen Autobauer, ubsb55 nannte sie ‚Dinos‘, eine stete Herausforderung ist. Was aber die Kritiker Teslas gerne ausblenden.